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Herz an Herz mit dem Boss?

Herz an Herz mit dem Boss?

Titel: Herz an Herz mit dem Boss?
Autoren: Cathy Williams
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bist?“
    „Ich habe dich geküsst, weil ich es wollte.“ Sie sah ihm in die Augen. „Damals war mir das nicht klar, aber im Rückblick weiß ich, dass ich dich küssen wollte, weil ich mich praktisch seit wir uns kennen von dir angezogen fühle.“
    „Aber du hast mir einmal gesagt, es würde nicht reichen, sich voneinander angezogen zu fühlen.“
    Sie hatten sich beide etwas gestanden, aber das Wort Liebe war nicht gefallen. Sie hatte nie gewagt, es laut zu sagen, selbst jetzt nicht, wo es unausgesprochen zwischen ihnen schwebte und nur darauf wartete, dass einer von beiden es in den Mund nehmen würde. Als Jamie darüber nachdachte, wurde ihr Mund ganz trocken.
    „Ja, ich erinnere mich“, sagte sie heiser.
    „Du hattest recht. Ich habe mich in dich verliebt, aber ich weiß nicht einmal, wann das passiert ist. Als wir dann zusammen geschlafen haben, habe ich mich die ganze Zeit gefragt, warum sich das so verdammt richtig anfühlt.“
    Jamie streckte ihre zitternde Hand aus, um seine Wange zu streicheln. „Ich liebe dich auch. Ich habe das Gefühl, dass ich mein ganzes Leben lang auf dich gewartet habe.“
    Ryan zog sie fest an sich. Nach zwei Wochen ihren Körper wieder an seinem zu spüren, fühlte sich an wie nach Hause kommen.
    Wie sie dann später in ihr Schlafzimmer gekommen waren, wusste Jamie nicht. Sie hatte nur eine undeutliche Erinnerung daran, wie sie sich bereits auf dem Weg dahin ausgezogen hatten. Sich ihm hinzugeben war die reinste Erfüllung. Anders konnte man es nicht beschreiben – ohne Ryan fühlte sie sich unvollständig.
    Danach hielt er sie in den Armen und flüsterte aufrichtig: „Mein Schatz, ich möchte das, was ich in den letzten Wochen durchgemacht habe, nie wieder erleben. Und darum muss ich dich wohl heiraten. Also … willst du meine Frau werden, Jamie?“
    „Ja!“
    „So bald wie möglich?“
    „Auf jeden Fall.“
    „Jetzt bin ich ein glücklicher Mann.“ Als Jamie ihn mit kleinen Küssen bedeckte, lächelte er zufrieden.
    Wenn es nach Ryan gegangen wäre, hätte er Jamie noch diese Woche geheiratet. Aber seine Mutter wollte nichts davon wissen – sie wollte eine Hochzeit mit allem Drum und Dran.
    Als Jessica anbot, nach London zu kommen, damit sie zusammen für die Hochzeit einkaufen könnten, freute Jamie sich sehr.
    „Aber keine Clubs und kein Alkohol“, warnte sie ihre Schwester eine Woche bevor sie ankam, und Jessica antwortete darauf mit Gelächter.
    „Du hast mein Wort“, versprach Jessica bereitwillig. „Ich bin schwanger. Eigentlich wollte ich noch nichts sagen und dich mit dem Ultraschallbild überraschen, aber ich kann es dir ebenso gut am Telefon sagen.“
    Jessica hatte sich in mancherlei Hinsicht geändert. Nachdem sie ihre Angst eingestanden hatte, durch die Schwangerschaft ihre gute Figur einzubüßen, war ihr schließlich auch klar geworden, dass Greg sie für das liebte, was sie war, und nicht für ihre perfekte Figur, mit der die Natur sie zufällig ausgestattet hatte.
    Und wie es ihre Art war, stürzte sich Jessica voll in ihre Schwangerschaft und brachte sogar ihre Schwangerschaftsratgeber mit und bestand darauf, dass Jamie sie ebenfalls las.
    „Schließlich bist du als Nächste dran …“
    Und diese Prophezeiung sollte sich als richtig erweisen.
    Ein Jahr und zwei Monate später saß Jamie in Ryans Appartement, neben sich die dunkelhaarige, prachtvolle, pausbäckige Isobella, die in ihrem Babykörbchen vor sich hin gluckste. Vor ihr auf dem Tisch lagen die Exposés von Landhäusern.
    London, hatte Ryan gesagt, war kein guter Ort, um ein Kind großzuziehen. Zumindest nicht mitten in der Stadt.
    Darum wollten sie nach Richmond ziehen. Das war nicht allzu weit ab vom Schuss, aber weit genug entfernt von all dem Verkehr und dem städtischen Chaos. Nachdem dieser Plan beschlossene Sache war, hatte Ryan sich auf die Suche nach Häusern gemacht und war ganz in der Rolle des treu sorgenden Mannes aufgegangen.
    Er hatte ihr gesagt, dass es ihn verändert habe, sie zu lieben. Und die Geburt seines ersten Kindes hatte dieses Gefühl noch verstärkt. Der Workaholic war verschwunden, und an seine Stelle war ein Mann getreten, der sich den Dingen widmete, die das Leben angenehmer machten.
    Jetzt gesellte sich Jamie mit einem der Exposés zu ihm in die Küche, und er goss ihnen beiden ein Glas Wein ein.
    „Nicht zu groß“, sagte sie, „und nicht zu klein, und dann auch noch perfekt gelegen …“
    „Ich wusste, dass dir das Haus gefallen

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