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Heisse Fantasie

Heisse Fantasie

Titel: Heisse Fantasie
Autoren: Jamie Denton
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dieser Agentur findet manche Frau das, was sie ihr Leben lang gesucht hat: wahre Liebe!
    Jordan las Caits Artikel über die Romanze zwischen Austin und Pat, und wie die Agentur die beiden zusammengebracht hatte. Bei jedem Absatz musste er an Pats Worte über seinen Stolz denken. Er las auch den Bericht über die Klage gegen Louden Avery wegen sexueller Belästigung, und als er fertig war, wusste Jordan, was er zu tun hatte. Auch wenn es ihm nicht leicht fallen würde.
    Er steckte die Zeitung weg, griff nach seinen Schlüsseln und ging zur Tür.
    "Wo willst du hin?" rief Austin ihm aus dem Büro nach.
    Jordan ging zu ihm. "Ich werde Cait um Verzeihung bitten", sagte er und erwiderte Pats wissendes Lächeln.
    "Vergiss nicht die Knieschoner. Die wirst du gut gebrauchen können", zog Austin ihn auf.
    "Was hast du denn genau vor?"
    "Ich werde meine Phantasie etwas anstrengen." Jordan warf sein Schlüsselbund in die Luft und fing es wieder auf. "Und dann kann ich nur hoffen, dass es klappt."
    "Sind Sie sicher, dass das für mich ist?" fragte Cait den Kurier.
    Der nickte nur. "Sind Sie Cait Sullivan? Dann ist es für Sie.
    Unterschreiben Sie hier."
    Sie unterschrieb und nahm dem Boten den dicken Umschlag ab. Als sie die Tür wieder geschlossen hatte, ging sie ins Arbeitszimmer und setzte sich auf das Sofa.
    In dem Umschlag fand sie eine Ausgabe der Zeitung, für die sie jetzt als Gerichtsreporterin arbeitete. Auf der ersten Seite standen mit dickern Markierstift ein paar Worte. Die Schrift erkannte sie sofort, und sie blätterte folgsam zu der Seite, die sie Jordan zufolge aufschlagen sollte. Er hatte die Kleinanzeige dick umrandet.
    C.S., fahr sofort zum Hafen. Geh in das letzte Geschäft auf der linken Seite und frag nach Elaine. In Liebe, J.M.
    Ihr Herz schlug rasend schnell, und sie las die Anzeige noch einmal.
    In Liebe, J.M.
    Vor Freude hätte sie jauchzen können. Als sie letzte Woche Pat McBride angerufen hatte, um mit ihr über den Artikel und die Anklage gegen Louden Avery zu reden, hatte sie dem Treffen mit Pat nur zögernd zugestimmt. Aber nach ein paar Cocktails hatte sie Pat die ganze Wahrheit erzählt.
    Als sie beide die Bar verließen, war Pat zuversichtlich gewesen, dass Jordan ihr verzeihen würde, wenn Cait es richtig anfing.
    So schnell sie konnte, fuhr Cait zum Hafen und ging in den Esoterikladen, in dem es Kristalle, Gewürze, Öle und Heilkräuter gab.
    Am Tresen stand eine große schlanke Frau, die sie lächelnd begrüßte.
    "Ich möchte mit Elaine sprechen."
    Das Lächeln der Frau wurde noch herzlicher. "Miss Sullivan?" Auf Caits Nicken hin sagte sie: "Ich habe Sie erwartet." Sie griff unter den Tresen und holte eine Tragetasche hervor.
    Cait fand darin eine kleine Flasche mit einem aromatischen Öl. Sie öffnete den Verschluss und schnupperte daran, doch sie konnte den Duft nicht identifizieren. "Was ist es?" fragte sie.
    "Unser beliebtestes Öl. Eine Mischung aus Rosen, Lavendel, Vanille und Basilikum. Es macht offen für Liebe und Freude, damit man seine Gefühle besser ausdrücken kann."
    Diese romantische Geste von Jordan machte Cait überglücklich.
    "Der junge Mann hat eine Nachricht dazugesteckt."
    Cait bedankte sich und verließ den Laden, bevor sie die kleine Karte aus der Tasche zog.
    Eine kleine Strecke musst du noch hinter dich bringen, bevor diese Phantasie vollendet ist. Fahr nach 4459 Canter. Und beeil dich.
    Er wird mich doch nicht den ganzen Nachmittag kreuz und quer durch San Francisco schicken, dachte sie und fuhr zur angegebenen Adresse. Dort überreichte man ihr in einem Spirituosengeschä ft eine Flasche Champagner und zwei Plastikbecher mit einer weiteren Nachricht, die ihr versprach, dass sie bald am Ziel sein würde.
    Bei der nächsten Station bekam sie einen wunderschönen Blumenstrauß und einen Stadtplan mit einer Wegbeschreibung, die sie an den Stadtrand lotste.
    Dort fand sie Jordans Wagen in einer noch nicht asphaltierten Auffahrt und stellte ihr Auto ab.
    Mitsamt dem Öl, den Blumen und dem Champagner ging sie über den Sandweg und über Holzbalken zur Veranda. Die Haustür war aus massiver Eiche, und an dem Türklopfer aus Messing hing eine weitere Nachricht.
    Eintritt nur erlaubt, wenn Du zu einem dauerhaften Glück zu zweit bereit bist.
    Da brauchte Cait nicht lange nachzudenken. Sie öffnete die Tür und betrat die zukünftige Eingangshalle. Sorgfältig schloss sie die Tür hinter sich und ging weiter ins Wohnzimmer. Sie erstarrte, als sie dort ihren Mr.

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