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Geisterhafte Visionen

Geisterhafte Visionen

Titel: Geisterhafte Visionen
Autoren: Mark A. Garland , Charles G. McGraw
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    STAR TREK
    VOYAGER
    MARK A. GARLAND
    & CHARLES G. MCGRAW
    GEISTERHAFTE
    VISIONEN
    Roman
    Star Trek®
    Voyager™
    Band 7
    Deutsche Erstausgabe
    WILHELM HEYNE VERLAG
    MÜNCHEN
     
    HEYNE SCIENCE FICTION & FANTASY
    Band 06/5407
    Titel der amerikanischen Originalausgabe
    STAR TREK®
    VOYAGER™
    GHOST OF A CHANCE
    Übersetzung aus dem Amerikanischen von
    ANDREAS BRANDHORST
    Umwelthinweis:
    Dieses Buch wurde auf
    chlor- und säurefreiem Papier gedruckt.
    Redaktion: Rainer Michael Rahn Copyright © 1996
    by Paramount Pictures
    Erstausgabe bei POCKET BOOKS,
    a division of Simon & Schuster, Inc. New York
    Copyright © 1997 der deutschen Ausgabe und der Übersetzung by Wilhelm Heyne Verlag GmbH & Co. KG, München
    Umschlagbild: POCKET BOOKS/Simon & Schuster, New York Printed in Germany 1997
    Umschlaggestaltung: Atelier Ingrid Schütz, München
    Technische Betreuung: M. Spinola
    Satz: Schaber Satz- und Datentechnik, Wels
    Druck und Bindung: Ebner Ulm
    ISBN 3-453-12644-0
    Für meine Frau Genevieve. Sie macht den großen
    Unterschied.
    M.A.G.
    In Liebe und Dankbarkeit jenen Frauen,
    die mein Leben bestimmt haben:
    Elizabeth, Nancy, Nom. Mutter, Frau und Tochter.
    C.G.M.
    Wir danken Tyya Turner und John Ordover
    für die Chance, die Voyager
    bei ihrer Odyssee zu begleiten.
    Besonderer Dank gebührt Angela Frey.
    Sie half dabei,
    die Ecken und Kanten zu glätten.
    Kapitel 1
    Commander Chakotays Seelengefährte besuchte ihn häufig in seinen Träumen. Mit ihm kamen nicht etwa Unruhe und
    Verwirrung, sondern Klarheit und Visionen, die die äußere Welt wie das innere Universum für Chakotay durchschaubarer machten. Doch es war nicht jener Seelengefährte, der in dieser Nacht die Gedanken und Empfindungen des schlafenden
    Commanders berührte. Statt dessen kam ein Geist.
    Der Entität fehlte eine substantielle Gestalt – sie machte sich als ein kühler Luftzug bemerkbar. Langsam kam sie näher, tastete erst vorsichtig und zögernd nach dem Ruhenden. Doch ihre Unsicherheit währte nicht lange. Der Kontakt schien den Geist zu stimulieren, und daraufhin begann er mit einer Veränderung. Chakotay spürte so etwas wie… Aufregung.
    Plötzlich sah er ins Selbst des Wesens.
    Ihm präsentierten sich Bilder, die weniger fremdartig wirkten wie das Geschöpf, das sie brachte. Er sah eine herrliche Welt voller Leben, ausgestattet mit einer weiten und sehr vitalen Wildnis. Sie bewegte sich, und zwar so schnell, daß der Commander keine Einzelheiten mehr erkennen konnte. Als die Bilder wieder klare Konturen gewannen, sah er eine große Siedlung zwischen den Bäumen, das pulsierende Leben einer primitiven Kultur. Ihre Details blieben ihm verborgen, doch der allgemeine Eindruck veranlaßte ihn, an seine Vorfahren zu denken, an die indianischen Völker vor etwa tausend Jahren.
    Die Häuser bestanden aus den Materialien, die der Wald zur Verfügung stellte, und das galt auch für die Kleidung. Nirgends gab es Anzeichen von Not oder Krieg. Auch diese Bilder blieben nur von kurzer Dauer und wichen anderen, die Chakotay mit Tod und Zerstörung konfrontierten. Ein anderer Ort? Eine andere Zeit?
    Er beobachtete, wie sich der Boden öffnete, wie Meere verdampften und Berge das glutflüssige Innere des Planeten gen Himmel schleuderten. Die Welt schien entschlossen zu sein, mit heftigen Erdbeben und zornigem Feuer sich selbst und alles auf ihr zu vernichten.
    Der Geist und die Bilder zogen sich aus Chakotays
    Bewußtsein zurück und hinterließen eine Botschaft, die in seinem mentalen Kosmos widerhallte – bis er schließlich erwachte. Er richtete sich auf, und das stumme Bitten des Geistes filterte durch seinen Kopf, um von den Wänden der Unterkunft reflektiert zu werden.
    Der Fremde hatte einen verzweifelten Hilferuf an ihn gerichtet.
    Chakotay betrat die Brücke der Voyager und sah sofort zu Harry Kim an der Funktionsstation. Das leise Zischen der aufgleitenden Tür veranlaßte den Fähnrich, von den Kontrollen der Konsole aufzublicken. Für Kim, jüngstes und unerfahrenstes Mitglied der Brückencrew, war die Mission der Voyager in den Badlands der erste Einsatz im All gewesen. Inzwischen hatte er mehr als einmal Gelegenheit erhalten, seine Tüchtigkeit zu beweisen.
    »Status?« fragte Chakotay.
    »Wir erreichen das Drenar-System in elf Minuten«, erwiderte Kim. Ein anderer Fähnrich griff nach einem Datenblock mit dem aktuellen Statusbericht und brachte ihn dem Commander.
    Chakotay sah kurz aufs Display und ließ seinen Blick dann über die

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