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Ein Dämon macht noch keinen Sommer

Titel: Ein Dämon macht noch keinen Sommer
Autoren: Robert Asprin
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Anmerkung des Autors
    Sollte dies ihr erstes Buch über die Abenteuer von Aahz und Skeeve sein, haben Sie keine Veranlassung, diese Vorbemerkung zu lesen. Blättern Sie einfach zum Anfang des Romans weiter und genießen Sie ihn.
    Sollten Sie die Serie jedoch schon länger verfolgen, so sind ein paar Erklärungen vonnöten. Besonders dürfte Sie interessieren, warum Sie jetzt diesen Band in Händen halten anstelle der seit langem versprochenen Episode mit dem Titel Den Letzten beißen die Dämonen.
    Wie ich schon in den Anmerkungen des vorangehenden Bandes erklärt habe, Ein Dämon wollte Hochzeit machen (bei dem ich ebenfalls sehr spät dran war), hatte ich eine schwere Lebensphase zu überstehen. Seit jener Band im Jahr 1994 veröffentlicht wurde, kreisten die meisten meiner Probleme um ein fünf- bis sechsjähriges Ringen auf Leben und Tod mit dem Finanzamt bezüglich meiner Steuerschuld. Je weniger Worte ich darüber verliere, desto besser.
    Als diese Angelegenheit endlich im April 2000 geklärt war, habe ich mich wieder der Arbeit an den beiden überfälligen Romanen der Reihe gewidmet, nur um mich sogleich in einem Dilemma wieder zu finden. Das erste Problem war, dass sieben Jahre vergangen waren, seit ich zuletzt über Aahz und Skeeve geschrieben hatte, und es extrem schwierig war, nach einer so langen Pause den Stil und den Rhythmus der Erzählung und der Dialoge wieder zu finden, die diese Serie so einzigartig gemacht hatten. Um alles noch komplizierter zu machen, war die Geschichte, die ich in Den Letzten beißen die Dämonen zu vermitteln versuchte, die komplexeste Erzählung der ganzen DÄMONEN-Serie, da sie nicht nur aus diversen Blickwinkeln erzählt wird, sondern überdies simultan zu den Ereignissen in Ein Dämon wollte Hochzeit machen spielt.
    Nachdem ich beinahe ein halbes Jahr mit diesen neuen Problemen gekämpft hatte, hatte ein Freund von mir eine Idee. Genauer gesagt schlug er vor, zuerst eine andere, einfachere Story zu schreiben, etwas aus der ersten Zeit der Bekanntschaft zwischen Skeeve und Aahz. Das würde mir helfen, meinen alten DÄMONEN-Stil wieder neu zu erlernen, so dass ich mich danach der verwickelteren Geschichte Den Letzten beißen die Dämonen zuwenden könnte.
    Das Ergebnis ist das Buch, das Sie nun in Händen halten. Zeitlich liegt es zwischen den Bänden 3 – Ein Dämon auf Abwegen – und 4 – Ein Dämon kommt selten allein. Wenn alles wunschgemäß klappt, wird Den Letzten beißen die Dämonen in sehr kurzer Zeit folgen.
    Wie immer danke ich Ihnen für ihre Treue und Ihre Geduld.
    Robert Lynn Asprin Februar 2001

Kapitel 1
ES GEHT WIEDER LOS!
C-3PO
    Wenn mein Lehrer/Mentor Aahz mir pathetisch grollend vorwirft, dumm zu sein oder etwas Dummes getan zu haben, mache ich im Allgemeinen eine Riesenschau daraus, mich zu entschuldigen, obwohl mich sein Gemurre eigentlich nicht sonderlich kümmert. In meinen Augen gehört das zum Spiel. Das ist der Preis, den ich dafür zahlen muss, die Magik zu erlernen.
    Ich meine, zunächst einmal ist Aahz schließlich älter und weiter herumgekommen als ich – viel weiter. Er ist ein erfahrener Dimensionsreisender, kurz gesagt ein Dämon, und verglichen mit seinem Wissen und seinen Erfahrungen bin ich in der Tat dumm und naiv.
    Außerdem ist seine Heimatdimension, Perv, bekannt für ihre aufbrausenden, feindseligen Bewohner. Andere Dimensionsreisende pflegen nach Möglichkeit einen weiten Bogen um Perv zu machen und den grünen, schuppigen Perfektern weiträumig aus dem Weg zu gehen, sollten sie ihnen in anderen Dimensionen begegnen.
    Als wolle er allem die Krone aufsetzen, hat Aahz, der früher selbst ein vollendeter Magiker war, seine Kräfte verloren, als wir uns begegnet sind (siehe auch: Ein Dämon zuviel). Mir zuzusehen, wie ich mich abquäle, um etwas zu erlernen, das in seinen Augen nur rudimentäres Grundlagenwissen darstellt, während er, zumindest zurzeit, in Bezug auf die Magik vollkommen von mir abhängig ist, muss ihn wohl von Zeit zu Zeit ein wenig auf die Palme treiben.
    Wenn ich etwas tue, das er für dumm hält, kann ich seinen Tadel verstehen und akzeptieren. Wenn ich etwas tue, das im Nachhinein mir dumm vorkommt … das ist etwas vollkommen anderes.
    Wir hatten es uns im königlichen Palast des Königreiches Possiltum gemütlich gemacht und erfreuten uns an meiner bequemen Position als königlicher Hofmagiker, ein Job, für den Aahz mich sozusagen durch das Vorstellungsgespräch dirigiert hat. Das heißt, Aahz erfreute sich

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