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Die Terranauten 062 - Die Hölle von Arioch

Die Terranauten 062 - Die Hölle von Arioch

Titel: Die Terranauten 062 - Die Hölle von Arioch
Autoren: Andreas Weiler
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Bis zum Jahr 2500 lenkten die Treiber, PSI-begabte Raumfahrer, die Sternenschiffe der Menschheit. Doch dann setzte auf Betreiben des machthungrigen Max von Valdec, des Vorsitzenden des über die Erde und ihr Sternenreich herrschenden Konzils der Konzerne, eine brutale Verfolgung der Treiber ein, und an Stelle der Treiberraumfahrt trat die Kaiserkraft als Raumschiffsantrieb. Doch die Kaiserkraft erwies sich als gefährlicher Fehlschlag. Sie stört das kosmische Energiegefüge und bringt die Völker der Milchstraße gegen die Menschheit auf.
    Gegen die Kaiserkraft kämpft die Widerstandsorganisation der Terranauten, die aus den Reihen der verfolgten Treiber hervorgegangen ist. Nach einer Reihe von Erfolgen gelingt es den Terranauten unter der Führung des jungen Konzernerben David terGorden, mit dem Konzil einen Waffenstillstand auszuhandeln. Valdec wird entmachtet und muß von der Erde fliehen. Das Konzil stellt die Treiberverfolgung ein und bereitet eine Rückkehr zur Treiberraumfahrt vor. Die Terranauten haben sich verpflichtet, die für die Treiberschiffe unbedingt notwendigen Misteln des Urbaums Yggdrasil zu liefern, die einst dem Konzern von Davids Vater gehörte und inzwischen versteinert ist.
    Nach vielen Schwierigkeiten ist es David terGorden gelungen, auf Adzharis, dem Planeten der Drachenhexen, einen neuen Yggdrasil-Baum zu pflanzen. Jetzt finden die Terranauten endlich Zeit, sich um den Planeten Sarym zu kümmern. Dort werden im Auftrag Valdecs an gefangenen Treibern unmenschliche PSI-Experimente durchgeführt. Doch Sarym wird für das Einsatzkommando der Terranauten zur Todesfalle. Auf dieser Welt hält sich der entmachtete Valdec versteckt. Valdecs Vorgehen gegen die PSI-Aura von Sarym führt zu einem Chaos von PSI-Energie um den Planeten, das das Raumschiff der Terranauten, aber auch ein Schiff Valdecs zur Notlandung auf Saryms Nachbarplaneten Arioch zwingt. Dort liegt bereits ein anderes Terranauten-Schiff – die MADRID. Arioch ist das Grab der Raumschiffe. Für die Gestrandeten beginnt der mörderische Marsch durch die Orkane und Methanseen der Extremwelt. Sie erwartet DIE HÖLLE VON ARIOCH …

 
    Die Personen der Handlung:
     
    Onnegart Vangralen – Zusammen mit drei anderen Terranauten ist der Sarym-Veteran mit der CYGNI auf Arioch abgestürzt. Vangralen besitzt überdurchschnittliche PSI-Fähigkeiten, ist vierzig Jahre alt, hochgewachsen, schlank und sehr temperamentvoll. Er ist ein guter Telepath und gehörte zu dem ersten Einsatzkommando, das die Terranauten nach Sarym schickten.
    Ennerk Prime – Langjähriger aktiver Terranaut, gehörte gemeinsam mit Vangralen zum ersten Sarym-Team. Erfahrener Treiber mit über 40 Logenjahren und hohem PSI-Potential, das ihm in der Hölle von Arioch allerdings nicht viel nützt. 64 Jahre alt, klein, breitschultrig und kräftig gebaut. Hat manchmal ein etwas cholerisches Temperament.
    Gunther V. – Mit den anderen Überlebenden der MADRID sitzt der Terranaut seit Monaten auf Arioch fest. Gunther hat eine hohe Herkunft, die er aber verschweigt. Die Hölle von Arioch wird ihm zum Schicksal.
    Oinji – Ein Eingeborener von Arioch, ein PSI-süchtiger Orkansegler, der die Havarierten zunächst für Sammler und dann für Feinde der PSI-Aura hält, gegen die er seinen Stamm in den Krieg führen muß.
    Maron Lumis – Als Hauptmann der Valdec hörigen Grauen Garden hält er nichts von Kooperation mit den Terranauten, was die Lage auf Arioch noch verschlimmert – für beide Seiten.

»Ich mache mir langsam Sorgen«, sagte Ariane terWilson leise. »Jetzt ist er schon eine gute Stunde überfällig.«
    »Der gute Valentin kann schon gut auf sich selbst aufpassen.« Gunther V. lächelte dünn. Wenn das hier überhaupt noch irgendeinen Sinn hat, fügte er in Gedanken hinzu.
    Irgendwo tropfte Wasser. Kein gutes Zeichen. Es konnte bedeuten, daß die Säure schon wieder die Tanks angegriffen hatte. Das Licht der Standlampe flackerte. Die Ladung der Energiekapsel war so gut wie erschöpft.
    »Vielleicht ist ihm doch etwas passiert …«
    Gunther seufzte und sah kurz zur Seite. Urs Ursus hatte die Augen geschlossen und döste vor sich hin.
    »He, Herkules, wir bekommen Arbeit.«
    »Hm?«
    Gunther V. erhob sich mühsam. Er hatte noch immer das Gefühl, als laste eine zentnerschwere Last auf seinem Brustkorb.
    Es hätte noch viel schlimmer kommen können, dachte er. Dann, wenn wir am Pol abgestürzt wären. Dort ist die Schwerkraft noch um eine gehörige Portion höher.
    Er

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