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Die russische Herzogin

Titel: Die russische Herzogin
Autoren: Petra Durst-Benning
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gerührt.
    Die Frau ergriff ihre Hand.
    »Was Sie hier geschaffen haben, ist einzigartig.« Sie nickte in Richtung Weraheim. »Es gibt nichts Wertvolleres, als Menschenkindern in Not zu helfen. Ihre Adoptivmutter wäre stolz auf Sie.«
    Wera lächelte.»Nein, Olga wäre stolz auf uns beide!«

Anmerkungen
Beim historischen Roman darf ich mir als Autorin Freiheiten nehmen, die beim Schreiben einer Biographie oder eines Fachbuchs nicht möglich wären. Hier ein paar Beispiele, welcher Art diese Freiheiten sind:
Weras Schwester hieß Olga, genau wie ihre Tante, die Königin Olga von Württemberg. Um meinen Lesern das Auseinanderhalten der Namen und Personen zu erleichtern, nannte ich Weras Schwester »Olgata«.
Die beiden Schwestern haben sich erst im Jahr 1883 wiedergesehen, bei mir fand das Treffen schon 1878 statt.
Für Eveline von Massenbachs Vornamen habe ich die Schreibweise »Evelyn« gewählt.
Es ist nicht bekannt, ob Wera und ihr Unteroffizier bei ihrer ersten Wanderung das Gymnasium von Gustav Schwab im Stuttgarter Talkessel sehen konnten. Ich wollte jedoch den Heimatdichter an dieser Stelle erwähnen, also schuf ich diese Blickachse.
Dass Wera in Wilhelms Sterbenacht anwesend war, entspricht nicht der historischen Realität. Tatsächlich war der König allein mit seinem Kammerdiener und Leibarzt Elsässer. Seine Töchter Marie und Auguste trafen kurz vor des Königs Tod noch ein.
Friedrich Hackländer bekam seine Entlassungspapiere per Post zugestellt, er weilte zu dieser Zeit in einer Augenklinik in Berlin.
WerasGouvernante taucht im Tagebuch der Baronin Eveline von Massenbach unter dem Namen Helene Trupow auf, manche Historiker sprechen von Helene Tomilow. Ich halte mich an Evelines Version, denn sie war schließlich dabei.
Den Brief mit dem angedrohten Attentat auf die Romanows hat Olga im Jahr 1879 erhalten.
Klein-Egi, Weras Sohn, starb am 9. November 1875 in Stuttgart, nicht Anfang Oktober in Schlesien. Eveline von Massenbach erwähnt in ihrem Tagebuch eine Ehefrau von Fürst Iwan Alexander Bariatinski. Es gelang mir nicht, weitere Informationen über diese (vermeintliche) Ehe zu erlangen.
Der von mir erwähnte Jahrhundertsturm fand um den 13.03. 1876 statt, er verwüstete große Teile Europas, doch schon in den Tagen davor baute sich das Orkantief auf.
Ein Duell als Todesursache für Herzog Eugens Ableben ist nicht eindeutig belegt. Während der Historiker Hansmartin Decker-Hauff von selbigem ausgeht, sprechen andere Quellen lediglich von »dunklen Umständen«, die offizielle Sprachregelung lautete »Lungen- und Rippfellentzündung«.
Wera wurde im Jahr 1888 von König Karl zum zweiten Chef des Ulanenregiments ernannt. Ihre Faszination für alles Militärische begann jedoch viele Jahre vorher.
Zarin Alexandra starb bereits 1860. Der Briefwechsel zwischen Evelyn und ihr sowie ihre Anwesenheit in Kissingen während der »Kaiser-Kur« sind fiktiv.
    Weitere Informationen:
    Olga begann ihre Memoiren im Januar 1881. Genau zwei Jahre später, im Januar 1883, schloss sie damit ab. Olgas Aufzeichnungen wurden von Sophie Dorothee Gräfin Podewils nach Ablauf eines halben Jahrhunderts aus dem Französischen ins Deutsche übersetzt. Als Buch erschienen Olgas Memoiren 1955 beim Verlag Günter Neske in Pfullingen unter dem Titel »Traum der Jugend gold’ner Stern«. Nur noch wenige Exemplare davon sind antiquarisch erhältlich.
    Lust auf mehr Hintergrundinformationen? Auf Petra Durst-Bennings Homepage www.die-russische-herzogin.de bekommen Sie exklusives Bonusmaterial: Weras Gedichte, Informationen zu den Schauplätzen, Tipps, damit Sie auf Weras und Olgas Spuren wandeln können, und vieles mehr.
    Band I verpasst? In »Die Zarentochter« schildert Petra Durst-Benning
die Jugendjahre von Königin Olga im prächtigen St. Petersburg.
Weitere Infos bekommen Sie unter: www.die-zarentochter.de sowie unter www.durst-benning.de Und in »Die Zuckerbäckerin« erfahren Sie mehr über die württembergische
Königin Katharina, Großfürstin von Russland und Weras Tante.

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    List ist ein Verlag
    der Ullstein Buchverlage GmbH
    ISBN 978-3-471-92012-1
    © 2010 by Ullstein Buchverlage GmbH, Berlin
    Alle Rechte vorbehalten
    Satz und eBook: LVD GmbH , Berlin

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