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Die Henkerstochter und der K�nig der Bettler

Titel: Die Henkerstochter und der K�nig der Bettler
Autoren: Oliver P�tzsch
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Das Buch
    Regensburg im August 1662 . Ein neuer Reichstag wird in wenigen Monaten einberufen, schon sind die ersten Gesandten in der großen Stadt, um die Versammlung vorzubereiten. Da kommt der Schongauer Henker Jakob Kuisl nach Regensburg, um seine kranke Schwester zu besuchen. In ihrem Haus erwartet ihn ein grausiger Anblick: Schwester und Schwager liegen mit durchgeschnittener Kehle in ihrem Blut. Die Stadtwache, die Jakob Kuisl neben den Leichen entdeckt, verhaftet ihn vom Fleck weg als den mutmaßlichen Mörder. In einer peinlichen Befragung will der Regensburger Rat ein Geständnis erzwingen. Nun bekommt der Henker von seinem Regensburger Kollegen die Instrumente zu spüren, die er selbst stets angewendet hat: Streckbank, Stachelwalze, Daumenschrauben … Jakob Kuisl sinnt verzweifelt auf einen Ausweg. Er ahnt, dass sich jemand an ihm persönlich auf grausame Weise rächen will.
    Unterdessen werden seine Tochter Magdalena und der Medicus Simon Fronwieser in Schongau unter Druck gesetzt, ihre unziemliche Liebe aufzugeben. Nach einem Haberfeldtreiben, bei dem beinahe das Henkerhaus abbrennt, fliehen die beiden nach Regensburg. Als sie erfahren, dass Jakob Kuisl unschuldig verhaftet wurde und ihm die Hinrichtung droht, machen sie sich auf die Suche nach dem wahren Mörder. Wie lange wird der Henker die Folter ertragen? Magdalena und Simon haben nur wenige Tage Zeit. Bald begreifen sie, dass hinter der falschen Anschuldigung mehr steckt als der Wunsch eines Einzelnen nach persönlicher Rache: Jemand verfolgt einen Plan, der das gesamte Kaiserreich in Bedrängnis bringen kann.
    Der Autor
    Oliver Pötzsch, Jahrgang 1970 , arbeitet seit Jahren als Filmautor für den Bayerischen Rundfunk, vor allem für die Kultsendung »quer«. Er ist selbst ein Nachfahre der Kuisls, die vom 16 . bis zum 19 . Jahrhundert die berühmteste Henker-Dynastie Bayerns waren. Oliver Pötzsch lebt mit seiner Familie in München.
    Von Oliver Pötzsch sind in unserem Hause bereits erschienen:
    Die Henkerstochter
    Die Henkerstochter und der schwarze Mönch

FürKatrin, in Liebe.
Es braucht eine starke Frau, um es mit
einem Kuisl auszuhalten.

»Sobaldein Soldat wird geboren,
    sind ihm drei Bauern auserkoren.
    Der erste, der ihn ernährt, der andere,
    der ihm ein schön Weib beschert,
    Der dritte, der für ihn zur Hölle fährt.«
    (Vers aus dem Dreißigjährigen Krieg)

Danksagung
    Eine Vielzahl von Menschen haben mitgeholfen, dieses Buch zu verwirklichen. Mein besonderer Dank gilt dem mittlerweile verstorbenen Heimatforscher Karl Bauer. Sein Buch Regensburg ist eine Schatztruhe an wahren Geschichten, viele Ideen für den Roman beruhen auf diesem Werk. Ohne solche unermüdlichen Historiker könnten Bücher wie meines nicht geschrieben werden.
    Ein ebenso großer Dank gilt Matthias Freitag von der Stadt Regensburg, dem Team der STADTMAUS und Dr. Heinrich Wanderwitz vom Stadtarchiv, die ich immer wieder mit Fragen löchern durfte. Sämtliche Fehler, die sich trotz allem eingeschlichen haben könnten, nehme ich selbstverständlich auf meine Kappe.
    Des Weiteren danke ich Rainer Wieshammer, der mich die Herstellung des Grünöls lehrte; der Familie Wagner, die mich durch die Weltenburger Enge schipperte; dem unvergleichlichen Schriftstellerkollegen Günther Thömmes, der mich bei zehn Weißbieren in die Geheimnisse des Brauens einweihte; Dr. Peter Büttner von der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft für seine Informationen über Mutterkorn; Till und Christian für die Italienisch-Übersetzungen; Ingo für die Idee des gehenkten Henkers; meinem Agenten Gerd Rumler für Wein und Trüffelravioli; meiner Lektorin Uta Rupprecht, die mir immer wieder von Neuem offenbart, dass Deutsch eine verdammt schwierige Sprache ist; und vor allem meinem Bruder Marian und meiner Frau Katrin, die als Erstkorrektoren mal wieder eine klasse Arbeit geleistet haben!

DramatisPersonae
    Jakob Kuisl, Schongauer Scharfrichter
    Simon Fronwieser, Sohn des Stadtmedicus
    Magdalena Kuisl, Henkerstochter
    Anna-Maria Kuisl, Frau des Scharfrichters
    Die Kuisl-Zwillinge Georg und Barbara
    Personen in Schongau
    Martha Stechlin, Hebamme
    Johann Lechner, Gerichtsschreiber
    Bonifaz Fronwieser, Schongauer Stadtmedicus
    Michael Berchtholdt, Bäcker und Ratsherr
    Maria Berchtholdt, Bäckersfrau
    Resl Kirchlechner, Magd des Bäckermeisters
    Personen in Regensburg
    Elisabeth Hofmann, Badersfrau und Schwester Jakob Kuisls
    Andreas Hofmann, Regensburger Bader
    Philipp Teuber,

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