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Die drei ??? und das Phantom aus dem Meer (drei Fragezeichen) (German Edition)

Die drei ??? und das Phantom aus dem Meer (drei Fragezeichen) (German Edition)

Titel: Die drei ??? und das Phantom aus dem Meer (drei Fragezeichen) (German Edition)
Autoren: Marco Sonnleitner
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zum Meer. Nach fünf weiteren Minuten bog Bob um eine Kurve und vor ihnen lag Paradise Cove.
    »Nett!«, fand Peter.
    »In der Tat ein recht malerischer Ort.« Auch Justus gefiel, was er sah.
    Paradise Cove schmiegte sich mit vielen bunten Häusern in eine weite Bucht, die im Norden von einer gewaltigen Klippe begrenzt wurde, auf der ein alter Leuchtturm stand. Eine lange Steinmole zog sich hinaus ins Meer und schützte den kleinen Hafen, um den herum das Dorf im Laufe der Zeit gewachsen war.
    Paradise Cove mochte früher einmal von der Fischerei gelebt haben, jetzt aber signalisierten die vielen Schilder am Straßenrand, dass der Tourismus die Haupteinnahmequelle der Dorfbewohner war. Makler und Privatleute boten Wohnungen, Häuser, Villen und Hausboote zur Miete an, überall sah man BED & BREAKFAST -Schilder.
    Die drei ??? passierten die ersten Häuser und fuhren ins Ortszentrum. Nach wenigen hundert Metern erreichten sie einen halbrunden, gepflasterten Platz. Auf der dem Meer zugewandten Seite dümpelten einige Boote und kleinere Schiffe am Kai und auf der anderen reihten sich Souvenirläden, Kneipen und Cafés aneinander. Auch ein Restaurant konnten die Jungen ausmachen, das sich Goldene Galeone nannte.
    »Ein typischer Ferienort«, sagte Peter. »Sehr idyllisch, aber doch sehr touristisch.«
    »Die tun aber auch einiges, um den Leuten etwas zu bieten«, meinte Bob. »Die Häuser sind alle gut in Schuss, die Straßen und der Hafen sehr sauber. Ist sicher nicht billig, hier Urlaub zu machen.«
    » DEAD MAN ’ S GRAVE «, las Justus auf einem Schild übereinem besonders düster wirkenden Wirtshaus: Grab des toten Mannes. Auch ein Name, der bei den Touristen sicher gut ankam. »Ich schlage vor, Kollegen, dass wir zunächst einmal jenem ominösen Strand einen Besuch abstatten, an dem sich das merkwürdige Ereignis zugetragen hat. Mr Salas meinte, er würde sich nördlich an den Ort anschließen.«
    »Okay.« Bob zuckelte in Schrittgeschwindigkeit über den Platz. »Und danach fahren wir zu Salas und unterhalten uns mit Colin.«
    Auf der Fahrt durch Paradise Cove sahen die Jungen, wie der Ort auch in die Hügel hinaufreichte, die sich ins Landesinnere erstreckten. Dort oben standen vor allem größere Häuser und sogar ein Hotel. Doch allzu groß war Paradise Cove nicht, sodass sie bald den hinteren Teil der Bucht erreicht hatten.
    Hier konnten sie aber nicht mehr weiterfahren. Die Klippen ließen nur einen schmalen Streifen bis zum Meer frei und ein großes Schild forderte dazu auf, den Wagen auf dem angrenzenden Parkplatz abzustellen. Der Strand durfte nur zu Fuß betreten werden. Der dritte Detektiv stellte seinen Käfer auf die fast leere Schotterfläche. Nur ein Wagen parkte noch hier, ein schnittiges BMW -Cabrio. Die drei ??? machten sich auf den Weg.
    »Wow!«, stieß Peter hervor, als sie den schmalen Durchlass zwischen Steilküste und Meer hinter sich gelassen hatten. »Den Strand müssen wir uns merken. Wenn wir mal ein paar Tage relaxen wollen, kommen wir hierher. Sieht ja echt toll aus.«
    Die zweite Bucht war wirklich ein Juwel. Zwischen einigenwild gezackten, großen Felsen breitete sich ein Strand aus, dessen Sand sehr fein und fast weiß war. Dahinter türmten sich bis zu dreißig Meter hoch die Klippen auf, über denen der rot-weiß geringelte Leuchtturm thronte. In den zerklüfteten Wänden erkannten die Jungen viele Spalten und Risse; an manchen Stellen sah es sogar so aus, als lägen Höhlen dahinter.
    »Seht euch das Wasser an!«, rief Peter und lief zum Meeressaum. »Seht euch das an. Traumhaft!«
    »Fast türkis«, meinte Bob. »Und glasklar.«
    Justus sah nachdenklich aufs Meer hinaus. »Wirkt alles sehr friedlich und ruhig. Und doch soll sich genau hier etwas abgespielt haben, was dem idyllischen Eindruck dieser Bucht völlig widersprechen würde.«
    »Siehst du irgendetwas?« Bob stellte sich neben seinen Freund. »Vielleicht gibt es da draußen ein Riff oder so. Und dieser geheimnisvolle Mann ist einfach nur auf dem Riff nach oben aus dem Wasser gestiegen. Colin könnte von der Sonne geblendet worden sein – oder seine Fantasie hat ihm einen Streich gespielt.«
    »Salas meinte doch, dass sein Sohn nicht so der Fantasievolle wäre«, entgegnete Peter.
    »Er sagte, Colin würde keine Lügenmärchen erzählen, das ist etwas anderes«, widersprach der Erste Detektiv. »Es gibt tatsächlich ein Riff vor Paradise Cove. Ich habe mir gestern im Internet alle verfügbaren Bilder der Bucht angesehen

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