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Die drei !!!, 13, Gefahr im Reitstall

Die drei !!!, 13, Gefahr im Reitstall

Titel: Die drei !!!, 13, Gefahr im Reitstall
Autoren: H Wich
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Lust auf eine kleine Runde über die Koppel?«
    Tinka spitzte gespannt die Ohren, als hätte sie jedes einzelne Wort verstanden. Fiona griff in die Mähne des Ponys, holte Schwung und saß im nächsten Augenblick sicher oben auf dem Rücken. Kaum hatte sie sanften Schenkeldruck gegeben, lief Tinka auch schon los.
    »Viel Spaß!«, rief Franzi und winkte ihrer neuen Freundin zu.
    Fiona winkte zurück, dann konzentrierte sie sich wieder aufs Reiten. Sie umrundete mit Tinka zweimal die Koppel, bevor sie in einen leichten Trab fiel.
    Franzi sah Fiona bewundernd zu. Obwohl sie keinen Sattel hatte, rutschte sie kaum hin und her und passte sich spielend den Bewegungen des Ponys an.
    Fiona kann wirklich sehr gut reiten, dachte Franzi. Kein Wunder! Wenn ihre Eltern einen Ponyhof haben, hat sie sicher schon früh damit angefangen.
    Nach ein paar Runden kehrte Fiona wieder zum Zaun zurück und stieg schwungvoll ab. »Danke, Franzi, das war toll! Dein Pony ist super.«
    Franzi grinste. »Ja, finde ich auch. Aber auf deinen Domino bin ich auch schon gespannt. Wir müssen unbedingt mal zusammen ausreiten.«
    »Au ja!«, sagte Fiona, klopfte Tinka noch mal auf den Rücken und verließ die Koppel. »Bei uns auf dem Ponyhof kannst du dir das Pony aussuchen, das dir am besten gefällt.«
    »Super«, sagte Franzi. »Das einzige Problem ist, dass euer Hof so weit weg ist. Mit dem Rad brauche ich ewig dorthin.«
    Fiona überlegte, während sie einen kleinen Zopf in Tinkas Mähne flocht. »Hmm … Können deine Eltern dich nicht mit dem Auto hinbringen?«
    Franzi schüttelte den Kopf. »Die sind leider unter der Woche viel zu beschäftigt. Mein Vater ist von früh bis spät in seiner Tierarztpraxis, und meine Mutter hilft ihm, wenn sie nicht gerade Kuchen bäckt oder im Haushalt herumwerkelt.«
    »Verstehe«, sagte Fiona.
    Sie schwiegen beide ratlos, als sie plötzlich Schritte hörten und jemanden, der fröhlich vor sich hin pfiff. Im nächsten Augenblick bog Stefan um die Ecke. Er hatte die Hände tief in die Hosentaschen vergraben und lächelte breit, als er Franzi und Fiona entdeckte.
    »Ist das dein Freund?«, flüsterte Fiona Franzi aufgeregt ins Ohr.
    Franzi lachte schallend. »Nein, das ist nur mein großer Bruder. Hallo, Stefan, na, wie geht’s, wie steht’s?«
    »Gut«, sagte Stefan und fuhr sich mit einer lässigen Bewegung durch die rötlich braunen Locken. Dann sah er fragend zu Fiona. »Willst du mich nicht vorstellen?«
    »Äh … das ist Fiona«, beeilte sich Franzi zu erklären. »Eine neue Freundin von mir. Sie reitet auch, ihre Eltern haben einen Ponyhof am anderen Ende der Stadt.«
    Stefan schüttelte Fionas Hand und strahlte sie an. »Das ist ja nett! Schön, dich kennenzulernen.«
    Fiona wurde rot und stammelte irgendetwas, das so ähnlich klang wie: »Ja, dich … nein, ich … f…freu mich auch.«
    Da griff Stefan in die linke Hosentasche und holte seinen Autoschlüssel heraus. »Leider kann ich nicht länger bei euch bleiben. Ich wollte nur schnell frische Luft schnappen, bevor ich losfahre.«
    »Du hast ein Auto?«, fragte Fiona eifrig und stammelte plötzlich überhaupt nicht mehr.
    »Ja, klar«, sagte Stefan. »Es ist zwar nur ein altersschwacher Opel, aber er fährt zum Glück noch ziemlich zuverlässig.«
    Fiona klimperte mit ihren langen, braunen Wimpern und sagte zu Stefan: »Du bist unsere letzte Rettung! Wir überlegen nämlich gerade verzweifelt, wie Franzi zu mir nach Hause auf den Ponyhof kommen könnte, in den Föhrenwinkel. Könntest du sie vielleicht mitnehmen?«
    Stefan zögerte. »Hmm … ja, warum nicht? Wann willst du denn hin, Franzi?«
    »Morgen!«, riefen Franzi und Fiona wie aus einem Mund.
    Stefan lachte. »Gleich morgen also. Wartet mal … Ihr habt Glück! Ich muss morgen sowieso in die Gegend.«
    »Du bist ein Schatz!«, sagte Fiona. Franzi fand das Kompliment zwar ein bisschen übertrieben, aber sie freute sich natürlich auch, dass Stefan gleich Ja gesagt hatte.
    Stefan winkte ab. »Keine Ursache.«
    Sie machten noch die Uhrzeit für den nächsten Tag aus, dann verabschiedete sich Stefan und lief pfeifend zu seinem Auto. Fiona starrte ihm nach, bis er um die Ecke gebogen war. Danach starrte sie weiter auf die leere Stelle, an der er zuletzt gestanden hatte, und war völlig weggetreten.
    Franzi räusperte sich und grinste. »Schlag ihn dir am besten gleich aus dem Kopf!«
    »Wieso?«, fragte Fiona und tat so, als sei nichts gewesen.
    Franzi grinste noch breiter. »Gib’s zu! Du

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