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Die drei !!!, 13, Gefahr im Reitstall

Die drei !!!, 13, Gefahr im Reitstall

Titel: Die drei !!!, 13, Gefahr im Reitstall
Autoren: H Wich
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war Kim wie ausgewechselt. »Echt, von Nick? Was schreibt er denn? Mensch, lies vor!«
    Franzi rückte näher an Marie heran. Sie konnte es auch kaum erwarten. Die Detektivinnen hatten Nick, den Leadsänger einer bekannten Boygroup, bei ihrem letzten Fall kennengelernt und in einer ziemlich brenzligen Lage geholfen. Dabei hatten sie sich alle drei ein bisschen in ihn verknallt, hinterher aber festgestellt, dass es doch nur harmlose Schwärmerei gewesen war. Trotzdem ertappte sich Franzi dabei, dass es auch heute noch in ihrem Bauch kribbelte, wenn sie an ihn dachte.
    Marie öffnete feierlich den Briefumschlag, holte eine Autogrammkarte von Nick heraus und las den Text auf der Rückseite vor.
    Hallo, Marie, Kim und Franzi!
    Ich wollte mich noch mal bei euch bedanken. Ihr habt mich echt gerettet. Das werde ich nie vergessen – und euch auch nicht!
    Liebe Grüße,
    Nick
     
    »Süß!«, rief Kim, und Marie seufzte und sah auf einmal ganz sehnsüchtig aus.
    Franzi hätte am liebsten auch geseufzt, aber sie verkniff es sich lieber, weil sie ein schlechtes Gewissen wegen Benni hatte, und sagte: »Nett von Nick, aber können wir jetzt wieder von was anderem reden? Kim! Wie geht es denn dir und Michi?«
    Kim wurde kurz rot, doch dann lächelte sie selig. »Gut, sehr gut! Wir sind immer noch total glücklich miteinander.«
    Kim hatte sich gleich beim ersten Fall der drei !!! Hals über Kopf in Michi Millbrandt verliebt und sorgte seitdem dafür, dass er ihnen so oft wie möglich bei ihren Ermittlungen half. Vor zwei Monaten am Valentinstag war sie endlich mit ihm zusammengekommen.
    »Und was macht dein Holger?«, erkundigte sich Franzi bei Marie.
    Plötzlich verschwand Maries Lächeln. Tonlos murmelte sie: »Er ist heute nach England geflogen, nach Manchester, für einen Monat. Ich konnte ihm diesen blöden Schüleraustausch einfach nicht ausreden.«
    »Das ist doch toll!«, sagte Franzi. »Jetzt kannst du endlich wieder deine Freiheit genießen, die brauchst du doch, oder?«
    Marie hielt nichts von allzu engen Beziehungen und flirtete für ihr Leben gern. Doch heute schien sie die Vorstellung gar nicht berauschend zu finden, dass ihr Freund, der ohnehin weit weg wohnte, jetzt für einige Zeit noch weiter weg sein würde.
    »Diese Corinna, seine Mitschülerin, mit der er neulich für die Englischklausur gelernt hat, ist auch mitgeflogen«, sagte Marie mit düsterem Gesichtsausdruck. »Die nutzt bestimmt die günstige Gelegenheit und wirft sich an ihn ran.«
    Kim legte ihr tröstend die Hand auf den Arm. »Das glaub ich nicht, Holger ist dir sicher treu. Und ich finde, Franzi hat recht, wir sollten das Thema wechseln. Gibt es irgendwas Neues für unseren Detektivclub? Hat jemand von euch etwas Verdächtiges beobachtet, das für die drei !!! interessant sein könnte?«
    Franzi und Marie schüttelten beide den Kopf.
    »Leider nicht«, sagte Franzi. »Obwohl ich wirklich Lust auf einen neuen Fall hätte.«
    »Bis jetzt konnten wir uns ja kaum retten vor Verbrechen, die zufällig in unserer Nähe passiert sind«, sagte Marie.
    Franzi nickte, während sie die verschiedenen Fälle noch mal kurz Revue passieren ließ. Inzwischen waren sie mit ihrem Detektivclub schon richtige Profis und hatten über zehn Fälle gelöst, einen davon sogar im Ausland. Ab und zu hatte ihnen dabei Kommissar Peters geholfen, ein Freund von Maries Vater, aber das meiste hatten sie ganz alleine geschafft, und darauf waren sie ziemlich stolz.
    Kim nickte. »Wir müssen wahrscheinlich nur ein bisschen Geduld haben, und wenn wir es am wenigsten erwarten, schneit plötzlich ein neuer Fall herein, einfach so.«
    Kaum hatte sie den Satz zu Ende gesprochen, betrat ein Mädchen mit kurzen blonden Locken das Café. Sie trug eine Reithose und Reitstiefel, sah sich um, stutzte und steuerte dann zielstrebig auf den Tisch der drei !!! zu.
    »Hi, Franzi, das ist ja ein Zufall!«, rief sie. »Was machst du denn hier?«
    Franzi brauchte zwei Sekunden, bis sie sich erinnerte, woher sie das Mädchen kannte. Dann fiel es ihr wieder ein. Fiona Röhn war mitten im Schuljahr umgezogen und ging seit einer Woche in Franzis Parallelklasse. Bisher war ihr die Neue allerdings kaum aufgefallen, weil sie nur im Religionsunterricht mit ihr zusammen war.
    »Hallo, Fiona!«, sagte Franzi. »Ich bin hier mit meinen Freundinnen vom Detektivclub. Das sind Marie und Kim.«
    Kim und Marie waren nicht gerade begeistert, dass diese Fiona einfach so in ihr Treffen hineinplatzte, und nickten nur

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