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Der Sternenhuter - Unter dem Weltenbaum 04

Der Sternenhuter - Unter dem Weltenbaum 04

Titel: Der Sternenhuter - Unter dem Weltenbaum 04
Autoren: Douglass Sara
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Sara Douglass
DER STERNENHÜTER
Vierter Roman des Zyklus Unter dem Weltenbaum
Aus dem australischen Englisch
von Marcel Bieger
     
Piper
     
München Zürich
    Die australische Originalausgabe erschien 1996
unter dem Titel »Enchanter. Book Two of The Axis Trilogy«
bei HarperCollins Publishers in Sydney.
    Der vorliegende Roman ist der 2. Teil
von »Enchanter. Book Two«.
Der 1. Teil erscheint ebenfalls im Herbst 2003.
Redaktion: Angela Herrmann
    ISBN 3-492-70004-7
2. Auflage 2004
© Sara Douglass 1996
Copyright der deutschsprachigen Ausgabe:
© Piper Verlag GmbH, München 2003
Scanned by TIMo K 06/2008
Gesetzt aus der Aldus
Satz: Satz für Satz. Barbara Reischmann, Leutkirch
Druck und Bindung: Pustet, Regensburg
Printed in Germany
www.piper.de
    Auch diesen Band des Zyklus Unter dem Weltenbaum widme ich Lynn, Tim und Frances. Ein Lächeln und ein
Gruß seien Johann Pachelbel zugedacht, dessen sehnsuchtsvoller Kanon in D-Dur mich beim Schreiben begleitete.
    Dieser Roman ist der Angelpunkt, und er soll an Elinor
erinnern, die zu einer Zeit starb, als sie und ich noch viel
zu jung waren.
    Courage my Soul, now learn to wield
The weight of thine immortal Shield.
Close on thy Head thy Helmet bright.
Ballance thy Sword against the Fight.
See where an Army, strong as fair,
With silken Banners spreads the air.
Now, if thou bee’st that thing Divine,
In this day’s Combat let it shine:
And shew that Nature wants an Art
To conquer one resolved Heart.
    Andrew Marvell, A Dialogue Between The Resolved Soul,
and Created Pleasure
W
AS BISHER GESCHAH
     
    In einem fernen Land lebten einst vier Völker friedlich
nebeneinander, bis die Bruderschaft vom Seneschall den
Alleinanspruch ihres Gottes durchsetzte und die drei
nichtmenschlichen Völker nahezu ausrottete. Danach
waren die Menschen endlich die alleinigen Herren der
Welt.
    Eine uralte Weissagung lebt jedoch fort. Sie besagt, daß
eines Tages zwei Knaben geboren werden, Söhne des
gleichen Vaters, aber verschiedener Mütter. Der eine ein
dämonischer Zerstörer, der andere der Erlöser der Welt –
sofern es ihm gelingen sollte, die verfeindeten Völker zu
vereinen.
    Axis, ein ungestümer junger Adliger, verfemt und verachtet als königlicher Bastard, hat seine Eltern nie gekannt. Trotzig verteidigt er seinen Platz in der höfischen
Gesellschaft Achars. Auf der Flucht vor seinen Alpträumen stößt er auf den Wortlaut einer uralten Prophezeiung, den seltsamerweise nur er entziffern kann. Nach und
nach vermag er die Hinweise zu deuten und ahnt, daß er
als Werkzeug einer göttlichen Macht ausersehen ist.
    In unversöhnlichem Haß stehen sich Axis und sein Halbbruder Bornheld gegenüber: Bornheld, ein Königsmörder
und Thronräuber, Axis, gesellschaftlicher Außenseiter
und Anführer der legendären Axtschwinger. Noch dazu
lieben beide die junge Faraday, die den Weisungen der
Prophezeiung gemäß die Ehe mit Bornheld eingegangen
ist. Sie fristet ein freudloses Dasein am Hof, und nur die
Hoffnung, doch noch von Axis befreit zu werden und für
immer mit ihm vereint zu sein, hält sie aufrecht.
    Dann aber nimmt eine andere Frau immer größeren
Raum im Herzen des Axtherrn ein: Aschure, die Meisterschützin mit dem zauberischen Wolfsbogen. Sie ist nicht
nur geschickt im Umgang mit der Waffe, sondern auch
von betörender Schönheit und besitzt magische Kräfte,
deren Herkunft sie nicht kennt. Im nächtlichen Rausch
des höchsten Festes von Achar vergißt Axis alle Schwüre
und läßt sich von Aschure zum Geliebten erwählen.
    Doch wer ist Aschure wirklich? Und wie lautet der gefährliche Handel, den Axis mit der Torwächterin zur
Unterwelt abgeschlossen hat? Die folgenden Kapitel
heben den Schleier wundersamer Geheimnisse …
D
IE
P
ROPHEZEIUNG
DES
Z
ERSTÖRERS
     
    Es werden erblicken das Licht der Welt
Zwei Knaben, blutsverbunden.
Der eine, im Zeichen von Flügel und Horn,
Wird hassen den Sternenmann.
Im Norden erhebt der Zerstörer sich,
Treibt südwärts die Geisterschar.
Ohnmächtig liegen Mensch und Flur
In Gorgraels eisigem Griff.
Um der Bedrohung zu widersteh’n,
Löst das Lügengespinst um den Sternenmann,
Erweckt Tencendor und laßt endlich ab
Von dem alten, unseligen Krieg.
Denn wenn es Pflug, Flügel und Horn nicht gelingt,
Die Brücke zum Verstehen zu finden,
Wird Gorgrael, folgend seinem Ruf,
Zerstörung über euch bringen.
    Sternenmann, hör mir gut zu!
Deine Macht wird dich töten,
Solltest du sie im Kampf einsetzen,
Eh’

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