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Der Auftrag meines Lebens! Band 3

Der Auftrag meines Lebens! Band 3

Titel: Der Auftrag meines Lebens! Band 3
Autoren: Nik S. Martin
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    Der Auftrag meines Lebens
    Teil 3
    Nik S. Martin
    I ch zittere noch leicht, als wir die Fahrt in einem inzwischen angenehmen Tempo fortsetzen. Das Grauen fällt nur langsam von mir ab.
    Die langsamere Geschwindigkeit wirkt sich beruhigend auf mich aus, angesichts des Umstandes, dass wir eben noch gerast sind, als wäre der Teufel persönlich hinter uns her. Dabei war es nur einer seiner … ja was eigentlich? Der Sammler, der Maurice nachstellt, um ihn mit sich zu ziehen, ist abgeschüttelt. Ich hoffe, er kommt uns nicht allzu schnell nach. Rasch ziehe ich das Notebook auf meinem Schoß in die richtige Position und setze die Recherche fort. Das heiße Gefühl, das der Sammler mir beschert hat, bekräftigt meinen Entschluss, die Suche nach der Frau nicht aufzugeben.
    Schließlich finde ich zwei Frauen, die am 24. Juli geboren wurden. Die eine ist 19, die andere 21 Jahre alt. Laut dem Register wohnt die erste in Hamburg, die zweite in einem kleinen Ort in Brandenburg.
    „Ich habe zwei gefunden“, verkünde ich Maurice. „Hamburg oder Brandenburg – wohin du auch immer zuerst willst.“
    Maurice gab einen undefinierbaren Laut von sich. „Ich hätte nicht gedacht, dass du so schnell etwas herausfindest. Allerdings schätze ich die Wahrscheinlichkeit, dass eine von beiden Jungfrau ist, sehr gering ein …“
    „Wie genau hast du eigentlich vor, das in Erfahrung zu bringen?“
    „Unterschätze nicht meine Wirkung auf den Menschen – und deine auch nicht. Sie lassen sich leicht betören und auf diese Weise komme ich schnell an die Informationen, die ich haben will“, erklärte er zwinkernd.
    „Wo wir schon bei Informationen sind … erstens meldet sich der Durst wieder und zweitens wüsste ich gerne, wie es sich anfühlt, seine Seele zu verlieren.“
    Maurice drehte den Kopf und zeigte grinsend seine Zähne. „Gegen den Durst können wir was unternehmen. Und deine Frage beantworte ich dir später, jetzt sehen wir erst mal zu, dass wir einen Parkplatz finden.“
     
    Gesagt, getan. Maurice verlor kein weiteres Wort. Einige Kilometer weiter bog er auf einen Parkplatz ab, der von einem kleinen Wäldchen umgeben war. Er stieg aus, streckte sich und sah sich um. Ich folgte ihm, als er in Richtung der Bäume lief. Er blieb an einer Stelle stehen, die von der Straße und dem Parkplatz nicht einsehbar war. Jedenfalls nahm ich das an, denn in umgekehrter Richtung konnte ich beides nicht sehen. Maurice lockte mich mit gekrümmtem Zeigefinger zu sich, beugte den Kopf, sodass seine Halsschlagader für mich verlockend angepriesen wurde. Der Durst brannte in mir, ließ meinen Mund austrocknen und die Fänge kribbeln. Meine Sinne nahmen unzählige Reize wahr, doch der wichtigste war das pochende Blut in dieser Vene.
    Wie ein Verdurstender sprang ich Maurice an, schlug ihm die Zähne in den Hals und ließ mir das Blut in den Mund strömen. Es floss mir die Kehle hinab und entfesselte wie gewohnt pure Lust. Gierig trank ich einige Schlucke, ehe ich mich von ihm löste und die Stelle versiegelte. Ein ganz anderes Verlangen war viel drängender geworden …
    Maurice wusste genau, was in mir vorging. In Windeseile verloren wir die nötigsten Kleidungsstücke. Er zog mich in einen Kuss, der mir die Luft zum Atmen raubte. Danach drehte er mich, sodass ich mich am Baumstamm abstützen konnte. Mein Unterleib pulsierte und schrei nach Erlösung. Ich erzitterte, als Maurice meine Pobacken teilte und mit einem nassen Finger in mich eindrang.
    Die Stimulation ließ mich unkontrolliert stöhnen. Maurice nahm das wohl als Zeichen, weiter zu machen. Ein zweiter Finger kam hinzu und dehnte mich.
    „Mehr!“, keuchte ich. Das Verlangen brannte so stark in mir, dass ich nur noch auf Erlösung gierte.
    Maurice zog seine Finger zurück, was ich mit einem enttäuschten Laut kommentierte. Kurz darauf spürte ich seine pralle Spitze, wie er sich den Weg in mein Innerstes bahnte und mich vollkommen ausfüllte. Ein kurzes Verharren von Maurice, ehe er mich mit langen Stößen nahm. Kein sinnliches Vergnügen. Wild und animalisch, schnell und heftig. Er trieb seine Härte wieder und wieder in mich, bis ich glaubte zu bersten. Er bog meinen Oberkörper zu sich, umfasste meinen Schaft und als sich seine Fänge in meinen Hals bohrten, explodierte ich. Brüllend verschoss ich meinen Saft.
    Ich war so im Taumel, dass ich sein Stöhnen an meiner Haut nur am Rande mitbekam.
    Die Lust kühlte so plötzlich ab, wie sie gekommen war. Wir richteten unsere

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