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Conan-Saga 13 - Conan der Krieger

Conan-Saga 13 - Conan der Krieger

Titel: Conan-Saga 13 - Conan der Krieger
Autoren: Robert E. Howard
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Einleitung
    E INLEITUNG
     
    L. Sprague de Camp
     
     
    Das höchste Lesevergnügen von den vielen Arten der Unterhaltungsliteratur bietet die heroische Fantasy: die Schwert- und Magie-Story, die in einer imaginären Welt handelt – vielleicht auf unserem Planeten, wie er vor langer Zeit gewesen oder wie er in ferner Zukunft sein mochte, oder auf einem anderen Stern oder in einer anderen Dimension –, wo mit Zauberei viel zu erreichen ist, wo alle Männer mächtig und alle Frauen schön sind, wo die Probleme einfach sind und das ganze Leben abenteuerlich ist. In einer solchen Welt strecken prächtige Städte ihre schillernden Türme dem Himmel entgegen; Hexer betreiben in tiefen, verborgenen Gewölben ihren finsteren Zauber: unheilverheißende Geister spuken in alten Ruinen; urweltliche Ungeheuer hausen in den Dschungeln; und das Schicksal von vielen Königreichen hängt von den blutigen Klingen tapferer Helden mit ihren übernatürlichen Fähigkeiten ab.
    Einer der größten Schreiber heroischer Fantasy war Robert Ervin Howard (1906–36), der in Peaster, Texas geboren wurde und den größten Teil seines kurzen Lebens in Cross Plains, ebenfalls in Texas, verbrachte. Howard war ein sehr produktiver Autor, der hauptsächlich für die Pulp-Magazine (in etwa vergleichbar mit den Groschenheften jener Zeit im deutschsprachigen Raum) seiner Zeit schrieb. Jack London, Talbot Mundy, Harold Lamb, Edgar Rice Burroughs und H. P. Lovecraft übten einen Einfluß auf ihn aus.
    Howards eindrucksvollster Held war Conan, der Cimmerier. Nach Howard hat Conan vor etwa zwölftausend Jahren gelebt, im Hyborischen Zeitalter zwischen dem Untergang von Atlantis und dem Beginn der aufgezeichneten Geschichte. Dieser riesenhafte barbarische Abenteurer aus dem rauhen Norden watet durch Flüsse von Blut, besiegt sowohl menschliche als auch übernatürliche Feinde und erringt schließlich die Krone des hyborischen Königreichs Aquilonien.
    Achtzehn Conan Stories erschienen zu Howards Lebzeiten, und weitere fanden sich in Manuskriptform in seinem Nachlaß. Mir wurde die Ehre zuteil, sie zur Veröffentlichung fertigzumachen, und einige, die nicht komplett waren, zu Ende zu schreiben.
    Conan kam als junger Bursche ins Königreich Zamora und lebte dort und in Corinthien und Nemedien mehrere Jahre mehr schlecht als recht als Dieb. Danach verdingte er sich ab Söldner im orientalischen Turan und später in den hyborischen Königreichen. Als er sich gezwungen sah, aus Argos zu fliehen, wurde er Pirat entlang der Küste von Kush als Partner der shemitischen Piratin Bêlit mit ihrer Mannschaft schwarzer Suba. Zu jener Zeit nannte man ihn Amra, den Löwen.
    Nach Bêlits Tod war er Häuptling eines Stammes Schwarzer. Danach diente er als Söldner in Shem und den anschließenden hyborischen Königreichen. Später schloß er sich den Kozaki – nomadischen Gesetzlosen der östlichen Steppen – an, dann den Piraten der Vilayetsee, und wieder später Bergstämmen in den Himelianischen Bergen an den Grenzen nach Iranistan und Vendhya. Danach heuerte er wieder als Söldner in Koth und Argos an und wurde zu dieser Zeit kurz Mitherrscher der Wüstenstadt Tombalku. Dann kehrte er zur See zurück, erst als Pirat der Barachan-Inseln und nach einer Weile als Kapitän eines zingaranischen Freibeuterschiffs. Zur Zeit der Geschichten in diesem Band war er Ende dreißig.
     

Aus den Katakomben
    Aus den
    Katakomben



A US DEN K ATAKOMBEN
     
    Robert E. Howard
     
     
    Zwei Jahre lang ist Conan als Kapitän der Tagedieb ein sehr erfolgreicher Freibeuter. Doch die Eifersucht anderer zingaranischer Piraten auf den Fremden unter ihnen ist groß – sie überfallen und besiegen ihn schließlich an der Küste von Shem. Auf seiner Flucht landeinwärts hört Conan von bevorstehenden kriegerischen Auseinandersetzungen an den Grenzen Stygiens. Er schließt sich den Freien Getreuen an, einer Bande Gesetzloser unter der Führung eines gewissen Zarallo. Doch statt reiche Beute auf Plünderzügen zu machen, wird er zum ereignislosen Wachdienst im Grenzposten Sukhmet unmittelbar an den Schwarzen Königreichen eingeteilt. Der Wein dort ist sauer, Beute gibt es so gut wie keine, und der schwarzen Frauen wird Conan bald überdrüssig. Doch seine Langeweile endet, als Valerie von der Roten Bruderschaft – eine Piratin, die er aus seiner Barachan-Zeit kennt – in Sukhmet auftaucht. Als sie drastische Maßnahmen ergreift, um einen aufdringlichen stygischen Offizier abzuweisen, folgt

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