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Blind-Date um Mitternacht

Blind-Date um Mitternacht

Titel: Blind-Date um Mitternacht
Autoren: Lori Foster
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in seine Schultern und versuchte, sich unter ihm zu bewegen.
    “O nein.” Er drückte sie so fest auf die Matratze, dass sie nach Atem rang. “Du hast versprochen, stillzuhalten.”
    “Ich kann es nicht, Nick.”
    Mit den Lippen strich er über ihre Wange. “Das sagst du immer, Liebling. Und ich beweise dir stets das Gegenteil.” Er lachte leise, als sie stöhnte. “Vertrau mir. Du wirst es genießen.” Er schob die Hand zwischen ihre Körper und berührte Josie dort, wo sie es am meisten ersehnte. “Ganz ruhig …”
    Aber diesmal nützten seine Worte nichts. Josie bäumte sich unter ihm auf, warf den Kopf zurück, und als sie mit einem heiseren Schrei den Gipfel der Ekstase erreichte, ließ auch er seiner Begierde freien Lauf.
    Eine ganze Weile später, als sie wieder etwas Kraft gewonnen und ihr aufgeregter Herzschlag sich beruhigt hatte, schaute Nick ihr zärtlich in die Augen. “Ich liebe dich, Josie.”
    Sie lächelte. “Ich dich auch. Und ich glaube, ich werde in Zukunft etwas weniger arbeiten. So wie Granddad und Grandmom die Sache in die Hand genommen haben, brauche ich meine Senioren nicht mehr so oft zu besuchen. Niemand ist mehr einsam mit diesen beiden, die ständig Partys geben.”
    Es fiel Nick noch immer schwer, sich Mrs. Wiley – die jetzt Mrs. Harris war – als Grandmom vorzustellen. Aber er nannte sie so, weil sie ihn darum gebeten hatte und weil er ihr dankbar dafür war, dass sie sich so rührend um seinen Großvater bemühte und den Glanz in seine Augen zurückgebracht hatte. Die beiden hatten vor etwa einem Monat geheiratet und waren glücklich wie zwei frisch verliebte Teenager.
    Langsam ließ Nick die Hand über Josies Bauch gleiten, bis er ihre Hüfte berührte. Dort hielt er inne und beobachtete, wie Josie erschauerte. “Wenn du weniger arbeiten willst, werde ich mich nicht beklagen, das weißt du. Aber woher kommt dieser plötzliche Sinneswandel?”
    Sie schaute ihn an, nahm seine Hand und zog sie an ihre Lippen. “Susan ist schwanger.”
    Er starrte sie lange an und lachte dann entzückt. “Na, so was! Bob hat mir nichts davon erzählt.”
    “Susan wird es ihm heute Abend sagen.”
    “Er wird entzückt sein. Und Susan wird eine wunderbare Mutter sein. Vielleicht hält es sie davon ab, so oft nach dir zu sehen.”
    Josie tat, als schlüge sie nach ihm. “Du musst zugeben, dass sie sich gebessert hat, seit wir verheiratet sind. Sie mag dich jetzt sogar.”
    “Ja, aber sie tut noch immer so, als würde sie mich hassen. Ich glaube, es macht ihr einfach Freude, mich zu quälen.”
    Josie schüttelte den Kopf. “Sie weiß, wie sehr du es genießt, mit ihr zu streiten.” Dann biss sie sich auf die Lippe und schmiegte die Wange an seine Schulter. “Nick?”
    “Hm?”
    “Was würdest du davon halten, ein Kind zu haben?”
    Sein Herz klopfte unwillkürlich schneller. “Bist du …?”
    “Noch nicht. Aber ich glaube, ich wäre es gern.”
    Er ließ sich aufs Bett zurücksinken und stöhnte. “Tu mir das nicht an. Fast hätte ich einen Herzanfall bekommen.”
    Josie rührte sich nicht. “Du willst es also nicht?”
    Er beugte sich wieder über sie und legte seine große Hand auf ihren flachen Bauch. “Ich liebe dich, Schatz. Ich hätte nie gedacht, dass ich so viel für eine Frau empfinden könnte, und jetzt kann ich nicht verstehen, wie ich jemals ohne dich zurechtgekommen bin.”
    “Oh, Nick.”
    “Und ich hätte sehr, sehr gern ein Baby.” Seine rauen Fingerspitzen strichen liebevoll über ihre glatte Haut. “Drei oder vier vielleicht sogar. Dieses Haus ist groß genug für ein ganzes Bataillon, und nichts würde Granddad glücklicher machen.”
    Sie lachte und griff zwischen seine Schenkel. “Lass uns zuerst mit einem anfangen. Ich verspreche dir, dass unsere Bemühungen ein angenehmer Zeitvertreib sein werden.”
    “Na schön. Ich verlasse mich auf dich.” Er seufzte theatralisch.
    Josie lachte leise. “Du bist ein ganz Schlimmer.”
    Mit einer einzigen Bewegung zog er sie unter sich und hielt sie fest. “Du hast mir eben erst gesagt, wie gut ich bin.”
    Sie senkte den Blick und grinste viel versprechend. “Dann bin ich wohl an der Reihe, dir zu zeigen, wie gut ich sein kann.”
    “Hast du denn immer noch nicht genug experimentiert?”
    Lächelnd strich sie mit dem Zeigefinger über seine Schulter. “Ich habe eben erst damit begonnen, Nick.”
    – ENDE –

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