Bücher online kostenlos Kostenlos Online Lesen
Blind-Date um Mitternacht

Blind-Date um Mitternacht

Titel: Blind-Date um Mitternacht
Autoren: Lori Foster
Ads
eine lange Strähne zwischen seine Finger.
    “Sind Sie enttäuscht, dass ich nicht verlässlich bin?”
    “Sind Sie es denn tatsächlich nicht?”
    “Nein.” Sie verdiente eine aufrichtige Antwort, und seine Einstellung zum Leben war etwas, was er vor keiner Frau verbarg. Nicht einmal vor einer, die er so ungestüm begehrte wie diese hier. “Ich bin ungefährlich. Vertrauenswürdig. Sie brauchen keine Angst vor mir zu haben.” Sie lächelte, und er zog an ihrem Haar, bis sie näher trat, dann ließ er sie los und schaute über ihren Kopf zum Himmel. “Ich bin nett. Korrekt. Aber nicht der Typ, auf den Sie sich verlassen sollten, Josie.”
    Sie hob die Hand, um sich das Haar aus dem Gesicht zu streichen, und musterte ihn prüfend. “Sind Sie unterhaltsam?”
    Die personifizierte Verführung, stand sie so dicht vor ihm, dass sie sich fast berührten, und schaute mit großen Augen zu ihm auf. Lächelnd berührte er ihre Wange. “Möchten Sie, dass ich es bin?”
    Josie ging über die Terrasse und legte die Hände auf die Balustrade. Mit geschlossenen Augen lehnte sie sich zurück und ließ den Wind ihr Haar zerzausen. “Ja. Ich denke, ich habe ein bisschen Vergnügen verdient. Ich möchte Dinge tun, die ich noch nie getan habe, und aus dem gewohnten Trott ausbrechen. Ich möchte die Arbeit ruhen lassen und mir zur Abwechslung einmal ein bisschen Spaß gönnen.”
    Als er sie betrachtete, wie sie da stand und sehnsüchtig zum Mond aufschaute, da konnte er einfach nicht mehr anders. Er trat hinter sie und zog sie an sich, bis seine Schenkel ihren Po berührten. Ihm war klar, dass sie seine Erregung spüren musste, aber das kümmerte ihn jetzt nicht.
    Als er sie an sich drückte, spürte er ihr Erschrecken, ihre Überraschung und auch, dass es ihr gefiel. Sich vorbeugend, küsste er ihren Nacken und ihr Ohrläppchen.
    “Ich könnte Ihnen sehr viele Wege zeigen, Spaß zu haben, Josie”, flüsterte er ihr zu.
    Einen flüchtigen Augenblick lang glaubte er, sie werde sich ihm jetzt entziehen, aber dann legte sie den Kopf an seine Brust und neigte ihn zur Seite, um seinen Lippen besseren Zugang zu verschaffen. Er küsste ihren Nacken, strich mit der Zungenspitze über ihre zarte Haut und hinterließ eine feuchte Spur darauf, die sie erschauern ließ. Dann legte er eine Hand auf ihren Bauch und streichelte sie. Sein Herz hämmerte so sehr, als hätte er gerade einen anstrengenden Dauerlauf hinter sich.
    “Ja.”
    Das Wort klang wie ein Stöhnen, und Nick schloss die Augen, weil er nicht sicher war, richtig gehört zu haben. “Josie?”
    Langsam drehte sie sich in seinen Armen um, schaute mit einem nervösen, unsicheren Lächeln zu ihm auf und sagte noch einmal: “Ja. Zeigen Sie es mir.”
    Seine Erregung wuchs ins Unerträgliche. Sein Körper pulsierte vor Verlangen. Langsam beugte Nick sich vor und schaute ihr fragend in die Augen. Sie atmete schnell und flach, und er erkannte, dass sie ebenso aufgewühlt war wie er. Als seine Lippen ihren Mund berührten, gab sie einen leisen Laut der Zustimmung von sich, und ihre Hände schlossen sich um seine Schultern.
    Ihr Lippenstift schmeckte nach Kirschen, und er leckte ihn ab, langsam, um jeden Atemzug, jeden Seufzer von ihr auszukosten. Sie versuchte, ihn zu küssen, aber er zog ihre Unterlippe zwischen seine Zähne und knabberte daran, bis ihre Lippen geschwollen waren von seinen Zärtlichkeiten und nach seinen Küssen lechzten.
    Ihre Zunge berührte seine, und außer Stande, noch einen Moment länger zu warten, nahm er ihre Lippen in Besitz. Sie war so bezaubernd, so unglaublich verführerisch.
    Und er brauchte etwa dreißig Sekunden, um festzustellen, dass sie auch verdammt unschuldig war.
    Sie erwiderte weder seine Küsse noch seine Zärtlichkeiten. Sie ließ ihn nur gewähren und hielt sich an seinen Schultern fest, als schwindele ihr vor Staunen und Verwunderung. Er führte, aber obwohl sie willig war, folgte sie ihm nicht. Es war fast so, als ob sie gar nicht wüsste, wie.
    Aufstöhnend löste er sich von ihr, trat zurück und ließ den Blick über ihren Körper gleiten, der umwerfend sexy wirkte in diesem kurzen Rock und der tief ausgeschnittenen Bluse, betrachtete ihr aufgelöstes rotes Haar und ihr Lächeln, das scheu und einladend zugleich war. Einladend wozu? Sein Herz drohte ihm fast die Brust zu sprengen, und im Stillen fluchte er vor Frustration.
    Josie Jackson war eine kleine Schwindlerin. Trotz ihres provokanten Outfits und ihren verführerischen Worten

Weitere Kostenlose Bücher

Jussifs Gesichter
Jussifs Gesichter von Najem Wali
SMS aus dem Grab
SMS aus dem Grab von Ben Nevis