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Arctic Fire: Thriller (Ein Scarecrow-Thriller) (German Edition)

Arctic Fire: Thriller (Ein Scarecrow-Thriller) (German Edition)

Titel: Arctic Fire: Thriller (Ein Scarecrow-Thriller) (German Edition)
Autoren: Matthew Reilly
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DEFENSE INTELLIGENCE AGENCY
    HINTERGRUNDBERICHT

    EINSTUFUNG: STRENG GEHEIM
    AUTOR: RETTER, MARIANNE (D-6)
    THEMA: »ARMY OF THIEVES«

    VORFALL 1: 9/9
    GEFÄNGNISAUSBRUCH IN CHILE
    Der erste Vorfall ereignete sich am 9. September und gipfelte in einem Massenausbruch von einhundert Häftlingen aus einem Militärgefängnis in Valparaiso, Chile.
    Das Hochsicherheitsgefängnis wurde kurz vor Tagesanbruch im Stil einer militärischen Operation von einem kleinen Trupp schwerbewaffneter Männer mit schallgedämpften Schusswaffen angegriffen. Der Überfall, bei dem sämtliche Gefängniswärter getötet wurden, dauerte weniger als dreißig Minuten.
    Unter den befreiten Häftlingen waren zwölf ehemalige hochrangige Angehörige des Comando de Vengadores de Los Martires, der sogenannten »Rächer der Märtyrer«, einer rechtsextremen paramilitärischen Organisation, die im Auftrag des Pinochet-Regimes Entführungen durchführte und Attentate verübte.
    Bei ihrer Flucht hinterließen die Angreifer folgende Nachricht auf dem Gefängnistor:

    DIE ARMY OF THIEVES ERHEBT SICH!
    Sie war mit dem Blut der toten Wärter auf das Tor geschmiert.
    VORFALL 2: 10/10
    DIE KAPERUNG DER »OCHOTSK«
    Einen Monat und einen Tag später, am 10. Oktober, wurde von Unbekannten der russische Frachter OCHOTSK vor der afrikanischen Westküste gekapert.
    Laut Frachtliste beförderte das Schiff Holz, Treibstoff und Baumaterialien, die für Simbabwe bestimmt waren, und man nahm zunächst an, es sei von westafrikanischen Piraten gekapert worden. Doch dann entsandten die Russen ihre halbe Atlantikflotte, um nach dem Schiff zu suchen.
    Unsere Nachforschungen haben ergeben, dass sich an Bord der OCHOTSK in Wirklichkeit eine umfangreiche Waffenlieferung befand, die an drei mit einem Embargo belegte afrikanische Regimes verkauft werden sollte. Die Ladung des Schiffs bestand aus:
• 310 AK-47 Sturmgewehren
• 4,5 Millionen Schuss 7.62 mm MUNITION für diese Gewehre
• 90 RPG-7 Panzerfäuste
• 9 STRELA-1 Flugabwehr-Amphibienfahrzeuge, jedes mit vier 9M31 Boden-Luft-Raketen ausgestattet
• 12 ZALA-421–08 unbemannte Luftüberwachungsdrohnen
• 18 JEEPS mit Maschinengewehren
• 9 BORD-TORPEDOWAFFENBEHÄLTER mit jeweils vier APR-3E Torpedos
• 2 MIR-4 DRSV Mini-Rettungs-U-Boote
    An Bord des Frachtschiffs befanden sich zehn Angehörige einer Speznas-Spezialeinheit.
    Aufgrund letzteren Umstands ist äußerst unwahrscheinlich, dass die OCHOTSK von afrikanischen Piraten gekapert wurde. Afrikanische Piraten sind in der Regel arme Fischer, die Handelsschiffe angreifen, um ein Lösegeld zu erpressen, und bei den ersten Anzeichen, dass sich militärisches Personal an Bord befindet, umgehend die Flucht ergreifen.
    Die Männer, die die OCHOTSK kaperten, wussten jedoch genau, was das Schiff geladen hatte, und waren so gut ausgebildet, dass sie ein Team russischer Elitesoldaten ausschalten konnten, um es in ihren Besitz zu bringen.
    Die OCHOTSK ist bis zum heutigen Tag nicht wieder aufgetaucht.

    VORFALL 3: 11/11
    EIN RAUBÜBERFALL ÜBER GRIECHENLAND
    In den frühen Morgenstunden des 11. November verschwand vom Himmel über Nordgriechenland ein nicht gekennzeichneter deutscher Gulfstream Jet, der neun Milliarden Euro von Deutschland nach Griechenland bringen sollte.
    Die aus Bargeld bestehende Fracht des Flugzeugs war Teil der jüngsten Rettungsbemühungen für Griechenland.
    Das Flugzeugwrack wurde am nächsten Morgen entdeckt. Ein Besatzungsmitglied fehlte; die anderen drei waren aus nächster Nähe per Kopfschuss getötet worden.
    Das Geld war verschwunden.
    Auf die Innenwände des Flugzeugs war das gleiche Zeichen gepinselt wie auf das Tor des chilenischen Militärgefängnisses: ein Kreis mit einem »A« in der Mitte und darunter der höhnische Hinweis »DIE ARMY OF THIEVES WAR HIER!«.
    VORFALL 4: 12/12
    ANGRIFF AUF EINEN STÜTZPUNKT DES MARINE CORPS
    PROVINZ HELMAND, AFGHANISTAN
    In den frühen Morgenstunden des 12. Dezember griff eine schwerbewaffnete, über 100 Mann starke Truppe einen abgelegenen Stützpunkt des United States Marine Corps im Süden Afghanistans an.
    Bei dem Angriff, der mit Präzision, militärischem Know-how und überwältigender Durchschlagskraft erfolgte, wurden alle 22 Pioniere und Wartungstechniker getötet, die auf dem abgelegenen Stützpunkt stationiert waren.
    Das Ziel der Angreifer war jedoch allem Anschein nach nicht die Ermordung der US-Soldaten. Vielmehr ging es ihnen darum, die Fluggeräte des Stützpunkts in ihren Besitz zu

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