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305 - Nach Millionen von Jahren

305 - Nach Millionen von Jahren

Titel: 305 - Nach Millionen von Jahren
Autoren: Michelle Stern
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Was bisher geschah
    Am 8. Februar 2012 trifft der Komet »Christopher-Floyd« die Erde. In der Folge verschiebt sich die Erdachse und ein Leichentuch aus Staub legt sich für Jahrhunderte um den Planeten. Nach der Eiszeit bevölkern Mutationen die Länder und die Menschheit ist – bis auf die Bunkerbewohner – auf rätselhafte Weise degeneriert. In dieses Szenario verschlägt es den Piloten Matthew Drax, dessen Staffel beim Einschlag durch ein Zeitphänomen ins Jahr 2516 gerät. Nach dem Absturz wird er von Barbaren gerettet, die ihn »Maddrax« nennen. Zusammen mit der telepathisch begabten Kriegerin Aruula findet er heraus, dass Außerirdische mit dem Kometen – dem Wandler – zur Erde gelangt sind und schuld an der veränderten Flora und Fauna sind. Nach langen Kämpfen mit den Daa’muren und Matts Abstecher zum Mars entpuppt sich der Wandler als lebendes Wesen, das jetzt erwacht, sein Dienervolk in die Schranken weist und weiterzieht. Es flieht vor einem kosmischen Jäger, dem Streiter , der bereits seine Spur zur Erde aufgenommen hat!
    Matthew Drax und seine Gefährten konnten verhindern, dass das mysteriöse Steinwesen namens Mutter zu seinem Ursprung gelangte – ein riesiges Flöz unter der Erde Ostdeutschlands. Die Steinjünger, darunter Matts Staffelkameradin Jenny, die auf dem Mond stationierten Marsianer, die Technos um Sir Leonard und die Kriegerinnen der Dreizehn Inseln erwachen aus dem Bann. Kroow und der ZERSTÖRER werden vernichtet. Doch dabei stirbt Jennys und Matts gemeinsame Tochter Ann – durch Aruulas Hand. Es war ein Unfall, doch Matt ist fertig mit der Welt und kapselt sich ab. Als alle anderen aufbrechen, bleiben er und Xij alleine zurück. Xij, die in sich die Geister unzähliger früherer Leben trägt, ist ernsthaft erkrankt; alles deutet auf eine Verstrahlung hin. Das reißt Matt aus seiner Lethargie; doch sein Plan, bei den Lübecker Technos Hilfe zu finden, schlägt fehl. Immerhin erhalten sie einen Hinweis, der sie nach Süden führt – nach Schloss Neuschwanstein. Aber der mächtige Heiler, der dort praktiziert, entpuppt sich als wahnsinniger Japaner, der Matt benutzen will, um einen ganzen Barbarenstamm zu vernichten. Doch Matthew durchschaut den Plan und hilft dabei, den falschen König zu stürzen. Xijs Diagnose zeigt ein überraschendes Ergebnis: Sie wird von Daa’murensplitter innerlich zerfressen – wogegen es keine Heilung gibt! Matts letzte Hoffnung sind seine Hydritenfreunde Quart’ol und Gilam’esh, aber die muss er erst finden. Die Suche führt ihn zu einem Bunker bei Triest, dessen Insassen eine Unterwasser-Farm betreiben – und in früheren Zeiten mit gefährlichen Mar’os-Hydriten zu tun hatten. Ein Kampfanzug aus dieser Zeit ermöglicht es Matt, hinabzutauchen, um eine Transportquelle zu organisieren. Dabei jedoch wird er von dem neuronalen Computer des Anzugs übernommen – und wütet unter den friedlichen Ei’don-Hydriten, die jetzt dort leben. Erst als er und Xij Gilam’esh’gad erreichen, kann Matt wieder von dem Anzug getrennt werden.

E’fahs Stimme drang eindringlich zu ihm vor. »Gilam’esh, du musst da raus! Wenn wir uns jetzt zurückziehen, schaffen wir es noch!«
    »Nein!« Er würde nicht aufgeben. Wenn die untere Etage geflutet wurde, konnte das zu einer Kettenreaktion führen, die das gesamte Kraftwerk langfristig deaktivierte. Damit befanden sich alle verwachsenen Hydriten in Gefahr, die derzeit in der Krankenstation im Zentrum behandelt wurden und auf die Energieversorgung angewiesen waren. Außerdem würde es einen großen Rückschritt für den Wiederaufbau der Stadt bedeuten. Viele der eingesetzten Bionetikmaschinen hingen direkt am Versorgungsnetz und konnten Schaden nehmen, wenn sie unvermittelt im Betrieb abgeschaltet wurden.
    Gilam’esh kraulte vor, näher an das Zentrum des Bebens heran, und betrachtete die flimmernden Schirme der Konsolen. Nicht zum ersten Mal seit seinem zweiten Aufenthalt in Gilam’esh’gad befand er sich in diesem Trakt. Das Kraftwerk schien ihm inzwischen so vertraut wie sein Wohnraum. Wenn einer die nötigen Schritte einleiten konnte, dann er.
    E’fahs Stimme wurde panisch. »Es ist zu spät! Die Kontrollwerte überschlagen sich!«
    Gilam’esh fühlte, wie sich die Sicherheitsleine um seinen Leib spannte. Seine Begleiterin wollte ihn einholen wie einen Fisch am Haken.
    »Noch nicht!«, rief er zurück. Das Lavagestein unter ihm bebte. Zu seinen Füßen verlief eine Leitung, die jeden Moment reißen

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