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278 - Der Gott der Mar'osianer

278 - Der Gott der Mar'osianer

Titel: 278 - Der Gott der Mar'osianer
Autoren: Michelle Stern
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Was bisher geschah
    Am 8. Februar 2012 trifft der Komet »Christopher-Floyd« die Erde. In der Folge verschiebt sich die Erdachse und ein Leichentuch aus Staub legt sich für Jahrhunderte um den Planeten. Nach der Eiszeit bevölkern Mutationen die Länder und die Menschheit ist - bis auf die Bunkerbewohner - auf rätselhafte Weise degeneriert. In dieses Szenario verschlägt es den Piloten Matthew Drax, dessen Staffel beim Einschlag durch ein Zeitphänomen ins Jahr 2516 gerät. Nach dem Absturz wird er von Barbaren gerettet, die ihn »Maddrax« nennen. Zusammen mit der telepathisch begabten Kriegerin Aruula findet er heraus, dass Außerirdische mit dem Kometen - dem Wandler - zur Erde gelangt sind und schuld an der veränderten Flora und Fauna sind. Nach langen Kämpfen mit den Daa'muren und Matts »Abstecher« zum Mars entpuppt sich der Wandler als lebendes Wesen, das jetzt erwacht, sein Dienervolk in die Schranken weist und weiterzieht. Es flieht vor einem kosmischen Jäger, dem Streiter , der bereits seine Spur zur Erde aufgenommen hat!
    Menschen versteinern durch ein Siliziumwesen, das, von Harz ummantelt, im Kiel eines Schiffes steckt. Aus der Tiefe der Erde geholt, geriet es einst in den Zeitstrahl und ernährte sich dort von Tachyonen, bis es mit der Blaupause einer Karavelle kollidierte und, halbstofflich geworden, aus dem Strahl fiel. Seitdem absorbiert es Lebensenergie, um wieder an Substanz zu gewinnen. Als Zuträger dient ihm die schattenhafte Besatzung des Schiffes. Auch Matts Staffelkameradin Jennifer Jensen wird in Irland zu Stein, und ihre gemeinsame Tochter verschwindet spurlos. Die Suche nach ihr wird unterbrochen, als Matt die Chance erhält, die Mars-Regierung für den Kampf gegen den Streiter zu gewinnen.
    In der Zwischenzeit entsteht am Südpol eine neue Gefahr: In einer uralten Waffenanlage verbindet sich ein bionetisches Wesen mit General Arthur Crow, Matts Gegenspieler. Als genetische Chimäre macht es sich auf den Weg…
    Zurück vom Mars - wo der Ur-Hydree Quesra'nol aus einer Zeitblase durch den Strahl zur Erde fliehen konnte - landen Matt und Aruula im Mittelmeer. Eine Kontaktaufnahme mit der Mondstation scheitert. Ihre Reise führt sie erst zum Volk der 13 Inseln, Aruulas Heimat, wo sie auf den Daa'muren Grao'sil'aana treffen, ihren Erzfeind, der aber geläutert scheint. Sie ahnen nicht, dass die Schatten ihrer Tachyonenspur gefolgt sind, während ein weiterer auf dem Mond alle Marsianer versteinert. Es gelingt, das Steinwesen mit Tachyonen stofflich zu machen und vom Schiff zu trennen. Im gleichen Moment kehrt das Leben in die Versteinerten zurück - doch sie verhalten sich merkwürdig. Die Marsianer von der Mondstation bringen sogar, anstatt zum Mars zurückzukehren, ihr Raumschiff auf der Erde zum Absturz!
    Matts größte Sorge ist aber nach wie vor seine in Irland verschollene Tochter Ann. Er und Aruula brechen auf und treffen unterwegs in Schottland auf die junge Frau Xij, die sich ihnen anschließt und gleich ein Fortbewegungsmittel beisteuert: einen Amphibienpanzer!

So verblüfft wie neugierig tauchte Kal'tar dem Stein entgegen. Dessen Schein nahm immer weiter an Intensität ab, je näher der Hydrit kam. Als Kal'tar bei dem kopfgroßen Steinbrocken anlangte, war er beinahe erloschen. Nur ein zartes Glimmen strahlte er noch ab, das wie ein Herzschlag pulsierte.
    Was war das für ein Schatz, der zwischen den Korallen in den lichtdurchwirkten Fluten lag? Ob er aus dem Schiff stammte? Hatte er das türkisblaue Gleißen verursacht - und das Schiff damit in Nichts aufgelöst? Dann musste er große Macht besitzen!
    Kal'tar wich unwillkürlich ein Stück zurück. Er war nicht feige - bei Mar'os, nein! -, nur vorsichtig. Schließlich wollte er nicht ebenfalls aufgelöst werden. Andererseits war er dem Schiff nicht zwei Zyklen(ein hydritischer Zyklus ist ein Tag, eine Rotation ist ein Erdjahr) lang in sicherem Abstand nachgeschwommen, um am Ziel der Reise mit leeren Flossenhänden dazustehen.
    Der Stein war zum Greifen nah. Er sah harmlos aus, wie ein Klumpen Bernstein. Der Hydrit streckte eine Flossenhand aus. Seine Schwimmhäute spreizten sich, als er das Gebilde berührte.
    Im selbem Moment leuchtete das glimmende Herz des Steins - ein faustgroßer Kern inmitten des erstarrten Harzes - noch einmal intensiver auf. Kal'tars Hand zuckte zurück. Nichts geschah.
    Erneut legte er seine Finger auf die transparent orangefarbene Oberfläche. Der Brocken fühlte sich warm an. Für sein Leuchten

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