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267 - Die Götter des Olymp

267 - Die Götter des Olymp

Titel: 267 - Die Götter des Olymp
Autoren: Oliver Fröhlich
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Was bisher geschah
    Am 8. Februar 2012 trifft der Komet »Christopher-Floyd« die Erde. In der Folge verschiebt sieh die Erdachse und ein Leichentuch aus Staub legt sich für Jahrhunderte um den Planeten. Nach der Eiszeit bevölkern Mutationen die Länder und die Menschheit ist - bis auf die Bunkerbewohner - auf rätselhafte Weise degeneriert. In dieses Szenario verschlägt es den Piloten Matthew Drax, dessen Staffel beim Einschlag durch ein Zeitphänomen ins Jahr 2516 gerät. Nach dem Absturz wird er von Barbaren gerettet, die ihn »Maddrax« nennen. Zusammen mit der telepathisch begabten Kriegerin Aruula findet er heraus, dass Außerirdische mit dem Kometen - dem Wandler - zur Erde gelangt sind und schuld an der veränderten Flora und Fauna sind. Nach langen Kämpfen mit den Daa'muren und Matts »Abstecher« zum Mars entpuppt sich der Wandler als lebendes Wesen, das jetzt erwacht, sein Dienervolk in die Schranken weist und weiterzieht. Es flieht vor einem kosmischen Jäger, dem Streiter , der bereits seine Spur zur Erde aufgenommen hat!
    Im postapokalyptischen Europa versteinern Menschen durch eine unbekannte Macht, die man die »Schatten« nennt. Matt und Aruula machen in Irland eine schreckliche Entdeckung: Auch Matts Staffelkameradin Jennifer Jensen und deren Freund Pieroo, die hier lebten, wurden zu Stein, und Jennys und Matts gemeinsame Tochter Ann ist verschwunden. Matt und Aruula machen sich auf die Suche nach ihr. Als nach Wochen Aruula schwer erkrankt, werden sie von zwei marsianischen Freunden geortet. Matt Drax sieht in der Marsregierung einen potenziellen Verbündeten gegen den Streiter und will zusammen mit Aruula zum Mars fliegen, während die Marsianer auf der Mondstation die Suche nach Ann fortsetzen.
    Der Daa'mure Grao, der den Endkampf in Afra überlebt hat, ahnt nicht, dass »Mefju'drex« die Erde verlassen hat. Als der Todesrochen Thgáan ihn birgt, macht er sich auf die Suche nach Drax. Sein erstes Ziel ist Aruulas Heimat, die 13 Inseln - wo er eine unverhoffte Läuterung erfährt.
    Der kleinwüchsige Sepp Nüssli trifft unterdessen in einer Hafenstadt am Nordmeer auf eine geisterhafte Karavelle, deren Besatzung aus schattenhaften Gestalten besteht und alle Einwohner versteinert. Im Kiel des Schiffes steckt ein transparenter Stein mit rot pulsierendem Kern, der einst mit einem Transportflieger des 3. Reichs in den Zeitstrahl geriet.
    Auf dem Mars angekommen, setzt man Aruula einen »Telepathieblocker« ein. Wütend legt sie sich mit Chandra an, Matts verflossener Liebschaft. Während Matt die Marsianer über den Streiter informiert, benutzt sie Hi'schi, um Chandra eine Falle zu stellen. Dabei kommt der Mutant ums Leben, getötet von einer »Blaupause«, die ein junger Geistwanderer unter Missachtung des letzten Tabus aus dem Zeitstrahl geholt hat und die nach Lebensenergie giert, um sich in unserer Welt zu halten. Matt kann die junge Frau stoppen, wird dabei aber von ihr berührt.

Dreizehn Stunden vorher
    Im Sitzungsraum des Senders Elysium News Transmitter roch es muffig und verbraucht. Wie bei jeder Redaktionskonferenz nach sechzig Minuten.
    Alle vier Wände waren verglast und boten einen atemberaubenden Blick auf die Spindelhäuser der Stadt, die majestätischen Luftschiffe, die darüber ihre Kreise zogen, und in der Ferne auf den viele Kilometer hohen Elysium Mons. Das Panorama verlor selbst dann nichts von seiner Erhabenheit, wenn man wusste, dass es nicht echt war. Tatsächlich lag der Sitzungsraum im Inneren des Sendergebäudes und besaß keine Außenwand. Befanden sich die Fenster zu den Redaktionsfluren im Transparentmodus, stellten die gelegentlich vorbeihuschenden hübschen Moderatorinnen die einzige Sehenswürdigkeit dar.
    Nach dem Tod des früheren Senderchefs Carter Loy Tsuyoshi hatte dessen über mehrere Ecken entfernter Verwandter Roald Jordan Tsuyoshi die Geschicke von ENT in die Hand genommen. Eine seiner ersten Amtshandlungen hatte darin bestanden, die weniger hübschen Moderatorinnen hinter die Kameras, in Büros oder ins Archiv zu verbannen.
    Nachrichten über eine mit Erdbarbaren sympathisierende Regierung, über jugendliche Wurzelfresser, die immer mehr in die Städte drängten und auf den Straßen für ihre angeblichen Rechte protestierten, Nachrichten über eine Präsidentin, die solches Verhalten nicht nur tolerierte, sondern diejenigen anprangerte, die es wagten, dagegen aufzubegehren - mit all diesen Dingen musste Roald Jordan Tsuyoshi den Marsianern genug zumuten.

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