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266 - Das Todesschiff

266 - Das Todesschiff

Titel: 266 - Das Todesschiff
Autoren: Ronald M. Hahn
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Was bisher geschah
    Am 8. Februar 2012 trifft der Komet »Christopher-Floyd« die Erde. In der Folge verschiebt sich die Erdachse und ein Leichentuch aus Staub legt sich für Jahrhunderte um den Planeten. Nach der Eiszeit bevölkern Mutationen die Länder und die Menschheit ist - bis auf die Bunkerbewohner - auf rätselhafte Weise degeneriert. In dieses Szenario verschlägt es den Piloten Matthew Drax, dessen Staffel beim Einschlag durch ein Zeitphänomen ins Jahr 2516 gerät. Nach dem Absturz wird er von Barbaren gerettet, die ihn »Maddrax« nennen. Zusammen mit der telepathisch begabten Kriegerin Aruula findet er heraus, dass Außerirdische mit dem Kometen - dem Wandler - zur Erde gelangt sind und schuld an der veränderten Flora und Fauna sind. Nach langen Kämpfen mit den Daa'muren und Matts »Abstecher« zum Mars entpuppt sich der Wandler als lebendes Wesen, das jetzt erwacht, sein Dienervolk in die Schranken weist und weiterzieht. Es flieht vor einem kosmischen Jäger, dem Streiter , der bereits seine Spur zur Erde aufgenommen hat!
    Rätselhafte Todesfälle ereignen sich im postapokalyptischen Euree: Menschen versteinern durch eine unbekannte Macht, die man die »Schatten« nennt. Schon zwei Mal sind Matt und Aruula auf Versteinerte gestoßen, bevor sie auch in Irland diese schreckliche Entdeckung machen müssen: Hier lebten Matts Staffelkameradin Jennifer Jensen und ihre gemeinsame Tochter Ann sowie sein Freund Pieroo. Der Barbarenhäuptling und Jenny sind versteinert, von Ann fehlt jede Spur. Matt und Aruula machen sich auf die Suche nach ihr.
    Als nach Wochen Aruula schwer erkrankt, werden sie von zwei Freunden geortet und mit einem Shuttle abgeholt: von Clarice Braxton und Vogler, zwei Marsianern, die Matthews Tachyonenstrahlung angepeilt haben. Matt Drax sieht in der Marsregierung einen potenziellen Verbündeten gegen den Streiter und will zusammen mit Aruula zum Mars fliegen, während eine Crew der Mondbesatzung die Suche nach Ann fortsetzt. An Bord der CARTER IV ist auch Hi'schi; ein Mutant, der in den Augen anderer jede Wunschgestalt annehmen kann.
    Der Daa'mure Grao, der den Endkampf in Afra überlebt hat, ahnt nicht, dass »Mefju'drex« die Erde verlassen hat. Als der Todesrochen Thgáan ihn birgt, macht er sich auf die Suche nach Drax. Sein erstes Ziel ist Aruulas Heimat, die 13 Inseln - wo er eine unverhoffte Läuterung erfährt.
    Auf dem Mars angekommen, setzt man Aruula einen »Telepathieblocker« ein. Wütend legt sie sich mit Chandra an, Matts verflossener Liebschaft. Während Matt die Marsianer über den Streiter informiert, benutzt sie Hi'schi, um Chandra eine Falle zu stellen. Dabei kommt der Mutant ums Leben, getötet von einer »Blaupause«, die ein junger Geistwanderer unter Missachtung des letzten Tabus aus dem Zeitstrahl geholt hat und die nach Lebensenergie giert, um sich in unserer Welt zu halten. Matt kann die junge Frau stoppen, wird dabei aber von ihr berührt.

»Was ist denn, Friedrichsen?«
    Der Bootsmann schob den Kopf ins Zimmer. Das Gesicht unter dem Stahlhelm war schmal. Er hatte blaue Augen. Wenn Hasso je einen echten Arier gesehen hatte, dann in diesem Mann. »Wir müssen weiter, Herr Leutnant. Der Bürgermeister hat gerade die Evakuierung befohlen. Hier geht's gleich rund, und wenn wir in dem Chaos nicht stecken bleiben wollen…«
    Hasso schlug die Decken zurück. Dass er in dem kalten Raum nicht fror, lag daran, dass er in seinen Klamotten geschlafen hatte. Er dachte an seinen Marschbefehl und das Ziel, das Friedrichsen und er erreichen mussten: die Stadt Gotenhafen(das heutige Gdynia in Polen). Dort wartete ein Schiff auf sie…
    Hasso zog den Vorhang ein Stück beiseite. Der Mond schien bleich durchs Fenster. »Ist der Iwan schon im Anmarsch?«
    »Jawoll, Herr Leutnant.« Friedrichsen kam nicht herein, aber er nickte. »Hören Sie die Sirene nicht? Sie heult doch schon fünf Minuten!«
    Hasso spitzte seine Ohren. Tatsächlich. Jetzt hörte er sie. Das Geräusch erinnerte an das Winseln eines geprügelten Hundes. Er hörte allerdings auch Stimmen. Und das Knirschen von Schritten auf der Straße. Menschen hasteten durch den rieselnden Schnee. Jemand, vermutlich eine ängstliche Mutter, rief »Peterle, Peterle!« Ein bellender Hund wurde von einer unwirschen Stimme zum Schweigen gebracht.
    Hasso schaute auf seine Armbanduhr. Es war 3:13 Uhr. Er fluchte leise. Obwohl er fünf Stunden geschlafen hatte, fühlte er sich wie gerädert.
    Nun griff die Kälte an. Hasso

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