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261 - Ein falscher Engel

261 - Ein falscher Engel

Titel: 261 - Ein falscher Engel
Autoren: Christian Schwarz
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Was bisher geschah…
    Am 8. Februar 2012 trifft der Komet »Christopher-Floyd« die Erde.
    In der Folge verschiebt sich die Erdachse und ein Leichentuch aus Staub legt sich für Jahrhunderte um den Planeten. Nach der Eiszeit bevölkern Mutationen die Länder und die Menschheit ist – bis auf die Bunkerbewohner – auf rätselhafte Weise degeneriert. In dieses Szenario verschlägt es den Piloten Matthew Drax, dessen Staffel beim Einschlag durch ein Zeitphänomen ins Jahr 2516 gerät. Nach dem Absturz wird er von Barbaren gerettet, die ihn »Maddrax« nennen. Zusammen mit der telepathisch begabten Kriegerin Aruula findet er heraus, dass Außerirdische mit dem Kometen – dem Wandler – zur Erde gelangt sind und schuld an der veränderten Flora und Fauna sind. Nach langen Kämpfen mit den Daa’muren und Matts
    »Abstecher« zum Mars entpuppt sich der Wandler als lebendes Wesen, das jetzt erwacht, sein Dienervolk in die Schranken weist und weiterzieht. Es flieht vor einem kosmischen Jäger, dem Streiter , der bereits seine Spur zur Erde aufgenommen hat!
    Rätselhafte Todesfälle ereignen sich im postapokalyptischen Euree: Menschen versteinern durch eine unbekannte Macht, die man die »Schatten« nennt. Schon zwei Mal sind Matt und Aruula auf Versteinerte gestoßen, bevor sie auch im Dorf Corkaich auf der irischen Insel diese schrecklich Entdeckung machen müssen. Besonders tragisch: Hier lebten Matts Staffelkameradin Jennifer Jensen und ihre gemeinsame Tochter Ann sowie sein Freund Pieroo. Der Barbarenhäuptling und Jenny sind versteinert, von Ann fehlt jede Spur. Matt und Aruula machen sich auf die Suche nach ihr.
    Währenddessen kommt es am Grunde des Marianengrabens zu dramatischen Ereignissen: Ein Geheimbund der Hydriten, Mitglieder einer Meeresrasse, die einst vom Mars auf die Erde kam und eine kriegerische Vergangenheit hat, will die vergessene Stadt Gilam’esh’gad vernichten. Dort liegen all die Wahrheiten, die man über die Jahrtausende vergessen machen wollte, bewahrt vom Wächter Pozai’don II. Dort halten sich auch der Wissenschaftler Quart’ol und die Marsianer Vogler und Clarice auf, Nachfahren der ersten irdischen Marsexpedition, sowie der Prophet Gilam’esh, der Jahrmilliarden in einem Zeitstrahl gefangen war, der vom Mars zur Erde reicht.
    Nur mit knapper Not und einer List gelingt es Quart’ol und seinen Gefährten, die Sprengung der Stadt zu verhindern und den Geheimbund aufzulösen. Vogler und Clarice beenden ihre Mission auf der Erde – sie wollen zurück zum Mars. Ein Shuttle von der Mondstation soll sie abholen. Während der Wartezeit werden sie auf einer philippinischen Insel mit einem Wesen konfrontiert, das in den Augen anderer jede Gestalt annehmen kann. Sie nehmen es mit – wie auch Matt und Aruula, deren Tachyonenstrahlung sie vom Shuttle aus anmessen. Deren Suche nach Ann blieb ergebnislos, und Aruula ist schwer erkrankt. Matt willigt ein, mit zum Mars zu fliegen, während die Mondbesatzung die Suche nach Ann fortsetzen will.
    ***
    Aus Gallos Gesicht wich mit einem Schlag sämtliche Farbe. Der Chieftain wirkte plötzlich weiß wie eine gekalkte Wand. Unwillkürlich langte er mit beiden Händen zum Bont, der flachen Kappe, die die Highlander aller Clans zu offiziellen Anlässen trugen, und schob sie auf seinen verfilzten braunen Haaren hin und her. Dabei erwischte er die grüne Straußenfeder des Chieftains und knickte sie mit seinen mächtigen Pratzen ab. Er konnte nicht verhindern, dass seine Hände zitterten, als er den Bont wieder losließ.
    Gallos Blicke wanderten zu Lees, dem Barden, der sein engster Berater und Stellvertreter war. Lees, mit roter Feder auf dem Bont und wie Gallo im rotgrünblauen Tart, der aus einem langärmligen Hemd und einem knielangen Rock mit einem Kordelgeflecht um die Hüften bestand, schaute nicht weniger entsetzt drein als der Chieftain.
    Die Luft, die plötzlich im Raum herrschte, war so dick, dass man sie mit Gallos Schwert hätte schneiden können.
    Gallo konnte den Anblick des Baards nur ein paar Sekundenbruchteile ertragen. Zu sehr erinnerte er ihn daran, wie er wohl im Moment gerade aussah.
    Geht nicht. Ich bin’n Chieftain und darf nicht wie ‘ne schwache Woom sein…
    Gallo versuchte sich zusammenzureißen. Er setzte sich aufrecht hin und musterte die Abordnung der Glesgoer ( Glasgow ) Stadtherren. Sein Entsetzen wandelte sich in Wut, als er Alastars Blick begegnete.
    Funkelte da nicht blanker Hohn im Auge des extrem dünnen und weit

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