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2459 - Komplex Astrovent

Titel: 2459 - Komplex Astrovent
Autoren: Unbekannt
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Komplex Astrovent
     
    Auf der Hundertsonnenwelt – das Zentrum der kybernetischen Konspiration
     
    von Wim Vandemaan
     
    Die Lage für Perry Rhodan und die Menschheit ist verzweifelt: Eine gigantische Raumflotte, die Terminale Kolonne TRAITOR, hat die Planeten der Milchstraße besetzt. Sie wirkt im Auftrag der Chaotarchen, und ihr Ziel ist kompromisslose Ausbeutung. Die Milchstraße mit all ihren Sonnen und Planeten soll als Ressource genutzt werden, um die Existenz einer Negasphäre abzusichern. Dieses kosmische Gebilde entsteht in der nahen Galaxis Hangay – ein Ort, an dem gewöhnliche Lebewesen nicht existieren können und herkömmliche Naturgesetze enden.
    Mit verzweifelten Aktionen gelingt es den Menschen auf Terra und den Planeten des Sonnensystems, dem Zugriff der Terminalen Kolonne standzuhalten. Sie verschanzen sich hinter dem TERRANOVA-Schirm und versuchen, die Terminale Kolonne zumindest zu stören.
    Die Rückkehr des tot geglaubten Roi Danton aus den Fängen TRAITORS eröffnet der Menschheit neue Möglichkeiten, zumal er in seinem Gefolge rund 1800 Mikro-Bestien hat, die sich gegen die Terminale Kolonne stellen. Eine gewagte Expedition des als Dantyren maskierten Danton erbringt den Hinweis auf einen geheimnisvollen Ort – auch bekannt als KOMPLEX ASTROVENT ...  
     
     
     
     
Die Hauptpersonen des Romans:
     
    Roi Danton - Dem Terraner gehen statt eines Lichtes gleich hundert Sonnen auf.  
    Goran Frownie und Ero Ustinoth - Zwei TLD-Agenten an Bord eines Traitanks.  
    Ecktim - Der Kalbaron empfängt einen seltsamen Gast.  
    Gessounin und Zaubilski - Zwei Posbis.  
    Kirmizz - Der Chaotender-Pilot fühlt sich ausspioniert.  
    PROLOG
     
    Ferne Vergangenheit: 2414 n. Chr. – Terrania
     
    Die weißen Segel auf dem Goshun-See lagen schräg in der Brise. Sie glitten über das Wasser wie ausgelöste Mosaiksteine.
    Die Wetterkontrolle hatte leichten Regen über die Stadt verhängt.
    Der Junge spielte dennoch im Garten.
    Der Geruch von frisch gemähtem Gras mischte sich mit dem Duft des Regens.
    Der Gartenrobot zeterte irgendetwas von sträflichem Leichtsinn und Erkältung.
    „Große Gefahr, große Gefahr!", krähte der Junge und ahmte dabei die Stimme des Roboters nach: „Schnupfen! Heiserkeit! Tod und Verderben! Untergang des Solaren Imperiums!"
    Er merkte, dass der Roboter seine Aufmerksamkeit von ihm abgewandt hatte.
    „Sir?", fragte die Maschine.
    Der Junge drehte sich um. Sein Vater war unbemerkt hinter ihn getreten.
    „Hi", sagte sein Vater. „Wieder Streit mit der Maschine?"
    „Wenn sie doch auf Streit programmiert ist!", rief er. „Und auf Kinderhass!"
    Sein Vater lachte. „Ja", sagte er gedehnt. „Immer kämpfen wir gegen Tyrannen. Aber am schlimmsten sind die Tyrannen, die uns wohlwollen, nicht wahr?"
    „Der Kasten will nicht mein Wohl, er will mich nur kontrollieren", sagte er und trat nach dem Roboter.
    Der Roboter wich mit einem eleganten Schwenk seines Prallfeldes zur Seite aus.
    Der Tritt ging ins Leere.
    Der Schwung riss den Jungen von den Beinen. Er landete auf seinem Hinterteil.
    Sein Vater lachte. Der Sohn merkte, dass ihm Tränen der Wut in die Augen stiegen. „Lach nicht!", verlangte er.
    „Es regnet heftiger", sagte sein Vater.
    „Sollen wir nicht hineingehen? Come on", fügte er in der Sprache hinzu, die Mutter nur unzureichend verstand.
    „Not yet!", protestierte er. Aber dass er Englisch sprach, war schon ein kleines Zugeständnis. Ein Friedensangebot.
    Sein Vater nickte. „Ein paar Bälle, ja?", fragte er den Jungen.
    „Ein paar Bälle – das ist ja der Klassiker!", sagte der Junge altklug. Aber er war sofort eifrig bei der Sache und lief los zu dem kleinen Kiosk, in dem er seine Sachen deponiert hatte.
    „Sir!", protestierte der Roboter. „Es regnet nun wirklich energisch!"
    „Halt die Klappe!", sagte der Vater.
    „Jawohl, Großadministrator", sagte die Maschine.
    Der Junge kam mit dem Ball zurück, dem Handschuh und dem Schläger. Er warf seinem Vater den Aluminiumschläger zu. Dann ging er in Position, zog die Kappe aus der Hosentasche, setzte sie auf und zog sie tief in die Stirn, als müsste er in eine tief stehende Sonne blicken. Er steckte die Linke in den Handschuh. Er wog den Ball in der Hand. Das weiße Leder fühlte sich glitschig an und schwer.
    Er holte aus und rief: „Fertig?"
    „Wirf!", rief sein Vater.
    Er warf.
    In diesem Moment nahm der Regen an Heftigkeit zu. Der Roboter stieg mahnend hoch in die Luft und positionierte sich

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