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2449 - Die Finale Schlacht

Titel: 2449 - Die Finale Schlacht
Autoren: Unbekannt
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Die Finale Schlacht
     
    Die JULES VERNE am Ereignishorizont – die Retroversion ist in Sichtweite
     
    von Hubert Haensel
     
    Im Frühjahr 1346 Neuer Galaktischer Zeitrechnung steht die Menschheit vor der größten Bedrohung ihrer Geschichte. Die Terminale Kolonne TRAITOR hat die Milchstraße besetzt und alle bewohnten Planeten unter ihre Kontrolle gebracht.
    Diese gigantische Raumflotte steht im Dienst der sogenannten Chaotarchen.
    Deren Ziel ist, die Ressourcen der Milchstraße auszubeuten, um die Existenz der Negasphäre in Hangay abzusichern: einem Ort, an dem gewöhnliche Lebewesen nicht existieren können und herkömmliche Naturgesetze enden.
    Perry Rhodan ist mit der JULES VERNE in eine Zeit vor 20 Millionen Jahren gereist, weil zum damaligen Zeitpunkt die einzige ihm bekannte erfolgreiche „Retroversion" einer Negasphäre stattfand.
    Und schließlich kommt es zur Entscheidung zwischen Ordnung und Chaos: Es ist DIE FINALE SCHLACHT ...  
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
Die Hauptpersonen des Romans:
     
    Generalin Kamuko - Die Prinzipa ARCHETIMS ergreift Besitz von der Nachtlicht-Rüstung.  
    ARCHETIM - Die Superintelligenz stellt sich dem großen Kampf - und ihrem schlimmsten Feind.  
    Ki-Myo - Der General der Finalen Schlacht muss seine Truppen in den Tod schicken.  
    Perry Rhodan - Der Terraner geht um der Zukunft seiner Heimat willen ein großes Risiko ein.  
    1.
     
    „Startbefehl für alle Flotteneinheiten!" Ki-Myo trat an den Leitstand. Jedes Wort stieß er heftig hervor. „Alle Waffensysteme feuerbereit! Schirmfelder aktivieren und beim Verlassen des Hyperknotens hochfahren!"
    Die Aufregung war Gift für ihn. Ki-Myo, der sein greisenhaftes Alter unter einem Trugbild verbarg, taumelte und suchte nach sicherem Halt. Gleichzeitig sprachen die Kraftverstärker seiner Kombination an, erhöhten den Druck und kompensierten dadurch die Schwäche der Beinmuskeln.
    „Alle Stationen dreifach besetzen! Gefechtsalarm für die gesamte Flotte!"
    Ki-Myo zwang sich weiterzugehen. Wie ein Panzer umschloss die Kombination mittlerweile seine Beine.
    Die Verhärtung des Spezialgewebes hielt auch seinen Rücken aufrecht.
    Weiter!
    Keiner der Offiziere durfte ausgerechnet in diesen Augenblicken seine Maskerade durchschauen. Ki-Myo war am Ende seiner Belastbarkeit angelangt und wusste, dass er die Schlacht nicht überstehen würde. Ungeachtet dessen würde er seine Pflicht erfüllen: Nach Kamukos Verschwinden war er der Einzige, der die Flotte kommandieren konnte.
    „Wir folgen ARCHETIM und den GESETZ-Gebern!"
    Ki-Myo fühlte innere Abwehr und Erleichterung gleichermaßen, als er sich endlich in den Kommandantensessel sinken ließ.
    Die mentale Sonne ARCHETIM wurde von der Außenbeobachtung erfasst und war in allen Holos zu sehen. Rings um die Superintelligenz formierten sich die GESETZ-Geber. Deren goldener Widerschein gab der wartenden Flotte etwas Surreales, beinahe unwirklich Anmutendes und zugleich Erhabenes.
    Langsam kam Bewegung in die Schiffe.
    Die Wandung des Hyperknotens pulsierte unter dem Ansturm der äußeren Gewalten.
    Umschlossen von den GESETZ-Gebern, strebte ARCHETIM der Tunnelmündung entgegen.
    Wie sollen wir vorgehen? Ich kenne nur das Ziel, aber keine Strategie ...
    Ki-Myos lautloser Ruf blieb unbeantwortet. Er fragte sich, ob ARCHETIM ihn schon nicht mehr wahrnahm und was nach dem Durchgang folgen würde, wenn das letzte Aufgebot der positiven Superintelligenz mitten in die entstehende Negasphäre von Tare-Scharm eindrang.
    Wie immer seine Informationen beschaffen gewesen sein mochten, er hatte sie nicht mehr. Nur jenes in sich verwundene große Objekt haftete in seinen Gedanken als etwas unglaublich Bedrohliches.
    GLOIN TRAITOR hatte es die Stimme in seinen Gedanken genannt. Hier müssen deine Schlachtflotten ansetzen, Ki-Myo. Alles andere erledigt ARCHETIM.
    Wie einfach und beruhigend das klang.
    Die Wirklichkeit würde anders sein, das wusste er, bei jeder noch so kleinen Nachlässigkeit tödlich ...
    „Distanz achtzigtausend Kilometer.
    ARCHETIM und die Vorhut der GESETZ-Geber werden in wenigen Sekunden in die Röhre einfliegen."
    ... eine einzige Fehlentscheidung gäbe unzählige Raumschiffe und ihre Besatzungen dem Tod preis.
    Was müssen wir tun, ARCHETIM? Haben wir wirklich nur GLOIN TRAITOR anzugreifen?
    Ki-Myos fast schon flehender Ruf verhallte ungehört. Der Aeganer starrte auf die Panoramaholos, die ihm dicht gestaffelt Tausende Schiffe zeigten. Die Flotten

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