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2335 - Das Geheimnis der Enthonen

Titel: 2335 - Das Geheimnis der Enthonen
Autoren: Unbekannt
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Das Geheimnis der Enthonen
     
    Kantiran bricht das Tabu – und muss sich dem Revisor stellen
     
    von Leo Lukas
     
    Über die Welten der Milchstraße bricht im Jahr 1344 Neuer Galaktischer Zeitrechnung - dies entspricht dem Jahr 4931 alter Zeitrechnung- eine Veränderung herein, wie sie sich niemand hat vorstellen können: Die Terminale Kolonne TRAITOR, eine gigantische Raumflotte der Chaosmächte, greift nach der Galaxis.
    Im unmittelbaren galaktischen Umfeld der Milchstraße soll in der Sterneninsel Hangay eine so genannte Negasphäre entstehen, ein absolut lebensfeindlicher Raum. Die Menschheitsgalaxis soll dieser kosmischen Region als „Ressource" zugeführt werden.
    Der Nukleus, ein Geistwesen, beschwört Perry Rhodan, dass Terra und das Solsystem nicht an die Mächte des Chaos fallen dürfen. Tatsächlich gelingt es, den Truppen des Chaos das Eindringen vorläufig zu verwehren. Weitere Unterstützung bringen zwei alte Bekannte: Alaska Saedelaere und Kantiran Rhodan sind beide zur Vereinigung der Friedensfahrer gestoßen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, im Bereich der „Universalen Schneise" helfend einzugreifen. Weshalb sie dies aber nie in direkter Konfrontation mit den Chaosmächten taten, das ist DAS GEHEIMNIS DER ENTHONEN ...
     
     
     
Die Hauptpersonen des Romans:
     
    Kantiran da Vivo-Rhodan - Der Sternenbastard entwickelt Führungsqualitäten.  
    Borgin Sondyselene - Der Patron pocht auf die zentralen Gebote der Friedensfahrer.  
    Alaska Saedelaere - Der Maskenträger steht im Zweifel zu seinen Überzeugungen und Versprechen.  
    Ejdu Mella - Die Friedensfahrerin setzt ihr Leben aufs Spiel.  
    Der Revisor - Im Auftrag des Patrons wacht er über die Friedensfahrer.  
    PROLOG
     
    Isla Bartolomé,
    3. Januar 1345 NGZ
     
    „Guten Appetit!", wünschte Perry Rhodan.
    Sie saßen um einen großen, runden Tisch in der Offiziersmesse des Leichten Kreuzers HOPE: sechs Menschen, ein Mausbiber und ein „Sternenbastard".
    Alle griffen kräftig zu.
    Fawn Suzuke wohnte ebenfalls dem gemeinsamen Mahl bei. Sie aß jedoch nichts. Die Botin des Nukleus, die in Gestalt einer zarten jungen Frau auftrat, war „nur" eine Projektion.
    Zu Materie verdichteter, reiner Geist; Teil und derzeit autarker „Ableger" eines Kollektivs, das alle Beschränkungen der Körperlichkeit hinter sich gelassen hat.
    Aber auch alle Freuden, dachte Kantiran, während er herzhaft in einen Banapfel biss und dessen süßsauren Geschmack auf seiner Zunge zergehen ließ. „Essen kann super sein, gell?", piepste Gucky, der genüsslich an einer violetten Rübe knabberte.
    Violett? „Eine uralte, wieder entdeckte Karottensorte", erklärte der Mausbiber mampfend. „Köstlich. Biologischdynamisch, versteht sich, yin- und yangmäßig total ausgewogen, voller Vitamine und linksdrehender Dingsbums-Säuren ... Und vor allem: in meinem eigenen Garten gewachsen. Nicht so ein neumodischer Schnickschnack aus der Retorte wie dein Designer-Obst, das wahrscheinlich im Finsteren leuchtet!"
    Beinahe hätte sich Kant vor Lachen verschluckt. Als er wieder sprechen konnte, gab er zurück: „Mir schmeckt's. Im Übrigen können mich solche rückwärts gewandten Aussagen nicht irritieren. An den Umgang mit erzkonservativen Greisen habe ich mich mittlerweile gewöhnt."
    Er riss abwehrend die Hände hoch, als ein gutes Dutzend Früchte quer über den Tisch auf ihn zugeflogen kamen. Die Kirillen, Melayas und Pflaumsiche kreisten einige Male bedrohlich um seinen Kopf, bevor sie in ihren Korb zurückkehrten. „Nenn mich nie wieder Greis", rief Gucky schrill, gespielt entrüstet, „oder ich verpasse dir eine Obstsalat-Kur, die du nicht so schnell vergisst, >Pursche    Mondra Diamond tupfte sich, ganz Dame, die Mundwinkel mit einer Serviette ab, dann sagte sie: „Nach dem, was ihr bisher über die Friedensfahrer erzählt habt. hatte ich einen anderen Eindruck gewonnen. Sie erschienen mir eigentlich als ein sehr bunter, aufgeschlossener und weltoffener Haufen."
    „Kantiran meinte die Enthonen. Nicht wahr?", fragte Trim Marath. „Ja. Obwohl ihnen die Bezeichnung >erzkonservativ< unrecht tut. Es ist viel komplizierter und viel tragischer ... Aber ich will nicht vorgreifen. Ihr habt noch eine lange Geschichte vor euch."
    „Mir glühen schon die zarten Öhrchen."
    Gucky schob den Nagezahn vor. „Da hilft nur eins: ein zartes Möhrchen."
    „Aua", sagte Perry, das Gesicht verziehend. „Vielleicht sollten

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