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2302 - Die Mikro-Bestie

Titel: 2302 - Die Mikro-Bestie
Autoren: Unbekannt
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Die Mikro-Bestie
     
    Er ist ein Chaos-Assassine – in ihm erwacht der eigene Wille
     
    von Hubert Haensel
     
    Auf der Erde und den zahlreichen bewohnten Planeten der Milchstraße ist das Jahr 1344 Neuer Galaktischer Zeitrechnung angebrochen – dies entspricht dem Jahr 4931 alter Zeitrechnung. 13 Jahre sind vergangen, seit eine Veränderung der kosmischen Konstanten die Galaxis erschütterte.
    Seither hat sich die Lage normalisiert: Der interstellare Handel funktioniert wieder, die Technik macht erneut große Fortschritte. Es scheinen friedliche Zeiten zu sein. Als Perry Rhodan die Vertreter aller galaktischen Völker zu einer Konferenz nach Terra ruft, ahnen weder er noch die Besucher, dass bereits ein neuer Krieg begonnen hat. Dahinter stecken Mächte, die fremd in der Milchstraße sind.
    Im Herzen der Liga Freier Terraner kommt es zu einem schrecklichen Blutbad unter den Staatsoberhäuptern, ausgeführt von zwergwüchsigen Meuchelmördern. Rhodan und einige wenige entkommen dem Attentat.
    Ein Team wagemutiger Siganesen heftet sich auf die Spur der Assassinen – die kleinen Menschenabkömmlinge gelangen in ein so genanntes Kolonnen-Fort. Dort kommt es zur Begegnung – sie treffen DIE MIKRO-BESTIE ...  
     
     
     
     
     
Die Hauptpersonen des Romans:
     
    Demetrius Luke - Der Siganesische Resident lässt sich zu einer spontanen Geste hinreißen.  
    Dani Queenz - Die junge Frau erkennt ihre wahren Gefühle.  
    Ashlon Fogel - Der Minister setzt sich über seine eigenen Ängste hinweg.  
    Zon Facter - Die Mikro-Bestie macht sich auf die Jagd.  
    Zerberoff - Der Duale Kapitän erhält gespenstischen Besuch.  
    PROLOG
     
    „... nie haben wir eine bewegendere Zeremonie erlebt. Ganz Terrania scheint auf den Beinen zu sein. Nicht nur die Menschen der Erde trauern wegen des heimtückisches Anschlags, der uns im Herzen traf, auch unsere galaktischen Brüder und Schwestern zeigen ihre Solidarität.
    In diesen Stunden sind alle vereint.
    Wir sind nicht mehr nur Terraner, Arkoniden, Blues, Akonen, Naats, Cheborparner ... wir sind wieder Galaktiker, die sich ihrer Verletzbarkeit jedoch erschreckend deutlich bewusst geworden sind. Alle erheben sich gegen den Terror – wenn es auch an diesem Tag der Trauer um einen großen Terraner eigentlich nur symbolisch sein kann.
    Wieder einmal fallen Grenzen. Vor allem jene, die in unseren Köpfen und unseren Herzen in den letzten Jahrzehnten neu gezogen wurden. Herkunft und Aussehen sind längst unbedeutend, nach Glaubenszugehörigkeiten fragt niemand. Aber nun muss auch die Barriere der politischen Anschauungen niedergerissen werden.
    Obwohl Millionen in den Straßen und Plätzen rund um die Trauerfeier versammelt sind, war es im Zentrum von Terrania City nie stiller als heute.
    Alle erweisen Maurenzi Curtiz die letzte Ehre – und damit nicht nur dem Mann, der über Jahrzehnte hinweg Erster Terraner war und sich große Verdienste erworben hat, sondern auch all den anderen, die beim Überfall auf die Solare Residenz ihr Leben lassen musste. Die führenden Köpfe vieler galaktischer Völker wurden heimtückisch ausgelöscht. Aber das schwächt uns nicht, sondern lässt uns in der Krise enger zusammenrücken ..."
    Die Szenen der bewegendsten Trauerfeier auf Terra in den letzten Jahrhunderten wurden von den solaren Sendern gemeinsam übertragen. Über die Relais-Satelliten gingen sie in die Milchstraße hinaus.
    Dicht gedrängt standen die Trauernden. Zehntausende hatten sich schon während der Nacht eingefunden, um nahe am Geschehen einen Platz zu ergattern.
    Viele hielten Kerzen in der Hand, deren flackernder Schein von den Schwebekameras immer wieder eingefangen wurde.
    Jedes Licht war in diesen Tagen allgegenwärtiges Symbol der Hoffnung, eine Keimzelle für Licht und Wärme.
    Eine kleine Flamme nur, aber sie konnte dennoch eine Feuersbrunst auslösen. Niemand scheute sich, seine Gefühle zu zeigen und vor allem seine Sehnsucht nach ruhigeren Zeiten. Die Welt steckte im Umbruch.
    Hier ragten die kahlen Schädel Galaktischer Mediziner aus der unüberschaubaren Menge heraus, dort waren die Tellerköpfe einiger Blues zu sehen.
    Echsenwesen standen weit verstreut, und rotbärtige Springer wirkten wie zu Statuen erstarrt, als hätten sie sich über Nacht in die geduldigsten Intelligenzen der Milchstraße verwandelt.
    Die Optiken der Kameras fingen zwei massige Ertruser ein. Auf ihren breiten Schultern saßen gurkenähnliche Swoon, die andernfalls von der Masse zertrampelt

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