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2180 - Objekt Armaire

Titel: 2180 - Objekt Armaire
Autoren: Unbekannt
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Objekt Armaire
     
    Erkundung im Ersten Thoregon – zwei Menschen entdecken ein uraltes Geheimnis
     
    von Rainer Castor
     
    Seit der Oxtorner Monkey und Alaska Saedelaere, der Terraner mit dem Cappin-Fragment, durch einen Zeitbrunnen gingen, erlebten sie eine beispiellose Odyssee.
    Unter anderem bekamen die beiden Männer, die dank ihrer Zellaktivatoren relativ unsterblich sind, mit, wie der Schwärm Kys Chamei quasi „abgeschaltet" wurde und nach über einer Million Jahren in einer fremden Galaxis strandete.
    Mittlerweile bewegen sie sich durch eine Region des Universums, die ihnen bislang völlig unbekannt war. Es handelt sich um einen Kugelsternhaufen, der vollkommen abgeschüttet wirkt. Seine Bewohner verstehen ihn als Erstes Thoregon, und sie halten ihre kosmische Region für ein absolutes Utopia.
    Die zwei Männer erkennen rasch, dass dieses Utopia seine Schattenseiten besitzt. So wird in diesem Bereich des Kosmos beispielsweise das Hantelraumschiff SOL auf geheimnisvolle Weise gefangen gehalten. Und es gibt eine Rebellenbewegung, mit der Monkey und Saedelaere zusammenarbeiten.
    Mit Hilfe dieser Rebellen erreichen sie die Befreiung der SOL. Gemeinsam beginnt man nun mit der Erforschung des Kugelsternhaufens - in dessen Zentrum befindet sich OBJEKT ARMAIRE...  
     
     
     
Die Hauptpersonen des Romans:
     
    Atlan - Der Arkonide gewinnt die Macht über das Hantelraumschiff SOL zurück.  
    Alaska Saedelaere - Der Terraner reist an Bord eines Weltraumtraktors.  
    Monkey - Der Oxtorner stürzt sich in einen Gewissenskonflikt.  
    Trim Marath - Der Mutant bekommt einen unwirklichen Kontakt.  
    Myles Kantor - Der Wissenschaftler stellt Bezüge zwischen verschiedenen Galaxien her.  
    Wir sind gefangen, mein weißhaariger Freund, im Plan einer Gesetzmäßigkeit von Werden und Vergehen, die zu ausschließlich und zu gewaltig ist, um von uns begriffen zu werden, sagte der chinesische Priester zu Atlan. Versuche also, dich damit abzufinden. Etwas, das größer ist als du und ich, manipuliert uns.
     
    1.
     
    „Hypertakt-Modus!"
    Das Auf schrillen der Sirenen endete mit Romans Meldung. Lautlos und ohne mechanische Belastungen pulsierten die „weichen Transitionen" im charakteristischen 1230-Hertz-Takt und trieben die SOL in gewohnter Weise durch den Hyperraum.
    Ich musste annehmen, dass er genau wie der angemessene Bereich des Normalraums zum Ersten Thoregon gehörte, in dem wir wieder zu uns gekommen waren, abrupt und ohne Übergang, nach einer bislang unbekannten Dauer der Erstarrung.
    Stasisfeld, wiederholte der Logiksektor eine frühere Meldung. Stillstand des zeitlichen Ablaufs relativ zur Außenwelt. „ÜL-Faktor: fünfhundert Kilo. Ziel wird in rund drei Minuten erreicht."
    Igniat hatte Alaska Saedelaere die rote Sonne genannt, nur 3,21 Lichtjahre entfernt. „Intervallorter einwandfrei - Zielgebiet ist frei."
    Alaska Saedelaere! Mit Maske!
    Ich gestattete mir ein Seufzen. Keine Zeit für Überraschung - wird sich später alles klären.
    Das Fesselfeld war rasch beseitigt gewesen - Roman und SENECA hatten blitzschnell reagiert und ein Feuer aus kleinen Kalibern eröffnet, das punktgenau im Ziel saß. Anschließend erfolgte der sofortige Alarmstart an der Seite des unförmigen Raumschiffs, in dem sich Alaska offensichtlich aufhielt.
    Die äußere Form des Räumers, die auf einem der Displays eingeblendet war, entsprach exakt jenen vier Objekten, die den Pilzhut des Mega-Doms durch den „Energietunnel" geschleppt hatten. Wann? Unbekannt. Es konnten ebenso zehn Tage wie einige Jahrtausende sein.
    Das fotografische Gedächtnis reproduzierte die letzten Sekunden vor der Erstarrung.
    Der Tunnel von 212 Kilometern Durchmesser, begrenzt von energetischem Flammen. Weiträumige Windungen. Voraus ein dunkler Fleck, rasch größer werdend. Blinken dort Sterne? Wohl eine Täuschung.
    Ich erkenne nur eine schwarze Fläche. Die Pforte zum Ersten Thoregon?
    Ein wuchtiger Schlag wirft uns von den Beinen. Prallfelder mildem die Wucht, Alarm und Teilausfallmeldung bei den Andruckabsorbern. SENECAS Stimme: „Wir hängen in einem Fesself..." Alles erstarrt. Kein Einatmen möglich, mein Herzschlag stockt. Kein Laut dringt über meine Lippen, obwohl ich einen Warnruf ausstoßen will. Und der Augenblick wird zur Ewigkeit... „Schadensbericht!" Fees Stimme hatte einen schneidenden Unterton, während weiterhin die Statusmeldungen in rascher Folge eingingen. Die Zentralebesatzung reagierte mit beruhigender Routine;

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