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2036 - Geheimkonferenz der Blues

Titel: 2036 - Geheimkonferenz der Blues
Autoren: Unbekannt
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Geheimkonferenz der Blues
     
    Auf dem Planeten der Santanzer – Tifflor sucht die Zusammenarbeit
     
    von Arndt Ellmer
     
    Im Sommer des Jahres 1303 Neuer Galaktischer Zeitrechnung steht die Milchstraße dicht vor dem Ausbruch eines großen galaktischen Krieges. Schuld daran sind die Aktivitäten des Kristallimperiums, die sich in den letzten Monaten Immer stärker gegen die Liga Freier Terraner gerichtet haben.
    Perry Rhodan, der einen Krieg verhindern will, der Milliarden von Toten auf beiden Seiten fordern würde, setzt auf defensive Mittel.
    Die wichtigsten Sonnensysteme der Liga und ihrer Verbündeten werden durch die sogenannten Aagenfelt-Barrieren geschützt, während der Terranische Liga-Dienst und die - völlig unabhängig agierende - Neue USO den Arkoniden mit ihren Agenteneinsätzen zu schaffen machen.
    Gleichzeitig setzen Perry Rhodan und seine Getreuen auf die Diplomatie. Eine wichtige Person dabei ist Julian Tifflor. Der Aktivatorträger, der seit den Tagen der Dritten Macht an der Seite Rhodans aktiv ist, reist als Residenz-Minister für Liga-Außenpolitik durch die Milchstraße.
    Tifflors Ziel ist, eine einheitliche Front gegen das Kristallimperium zusammenzufügen.
    Aus diesem Grund besucht er auch die GEHEIMKONFERENZ DER BLUES ...  
     
     
     
Die Hauptpersonen des Romans:
     
    Julian Tifflor - Der Residenz-Minister für Liga-Außenpolitik befindet sich auf einer heiklen diplomatischen Mission.  
    Zym Kirzay - Der Hohe Kommissar vom Volk der Tentra will die Wahrheit verkünden.  
    Siramy Ratach - Die plophosische Kommandantin ist zugleich Expertin für die Jülziish.  
    Faiind Yarinsa - Der Galaktische Rat der Santanzer spricht eine persönliche Einladung aus.  
    Smelnyk-Ypküz - Der Leibwächter spielt eine Doppelrolle.  
    1.
     
    „Flieh, Zym Kirzay!"
    Das leise Wispern des Taschensyntrons riß den Hohen Kommissar aus seiner Konzentration. „Einen einzigen Kristall noch", zirpte er. „Dann habe ich es endlich geschafft."
    Das nervtötende Wimmern der Ultraschall-Sirene nahm zu. Hastig stopfte der Tentra die bereits bespielten Kristalle in die Taschen seiner Kombination.
    Die wenigen Sekunden der Datenübertragung schienen sich endlos zu dehnen. Kirzay bemerkte, wie er nervös die Finger und Daumen seiner Hand gegeneinander rieb.
    Dann kündigte ein leises Sirren an, daß sich die Datenbox öffnete. Mit bebenden Fingern riß Kirzay den Kristall an sich und rannte los.
    Die Tür öffnete sich viel zu langsam. Beim Hinausschlüpfen gerieten seine kurzen Beine durcheinander. Er schlug der Länge nach hin. Der Kristall entglitt seiner Hand und verschwand im Halbdunkel des Korridors. „Schneller!" mahnte der Syntron. „Wichtige Information: Das Wachkommando kommt von links."
    Die Techniker der Tagschicht hatten die Manipulation am Sicherheitssystem viel zu früh bemerkt. Jetzt jagten sie ihn. Wenigstens hatten sie keine Kenntnis von seiner Identität. Bis jetzt jedenfalls.
    Ein Einbrecher in seinem „eigenen" Haus war er. Nie hätte der Jülziish sich träumen lassen, daß es einmal soweit kommen würde.
    Mit einem Wehlaut nahm der Hohe Kommissar Abschied von dem letzten und vielleicht wichtigsten Informationskristall. Sosehr er seine vier Augen auch anstrengte, er konnte das winzige, durchsichtige Kohlenstoffgebilde nirgends entdecken. Mühsam kam er auf die Beine und rannte nach rechts.
    Die Korridore in den modernen Gebäuden von Roost sahen alle gleich aus.
    Sie besaßen dieselbe Länge, Breite und Höhe. Nicht einmal in ihren Farben unterschieden sie sich voneinander. Zumindest nicht in ein und demselben Gebäude. Am Ende eines jeden Ganges ließ ein Fenster Licht herein. Der Treppenabgang befand sich links davon.
    Keuchend erreichte Zym den rettenden Ausgang. Die rote Farbe der Türfassung irritierte ihn.
    Es ist der falsche Ausgang! schrien seine Gedanken. Zurück, schnell, schnell!
    Das Trampeln von Stiefeln belehrte ihn eines Besseren. Hastig drückte er die Tür auf und ließ sie leise wieder zugleiten. Die Treppe führte aufwärts, das sah er erst jetzt. Eigentlich wollte er nach unten, wo er hergekommen war. „Beeil dich, sie riegeln den Korridor ab", mahnte der Syntron leise. „Ich ... ich weiß nicht, wo ich ... bin!" zirpte er atemlos. „Wo geht es ins Freie?"
    „Immer aufwärts", flüsterte der Syntron an seinem Gürtel. „Wir befinden uns hier an der Bergseite. Da ist der Ausgang oben."
    Bei seiner Ankunft hatte er einen der Besuchereingänge unten an der Zufahrt

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