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2034 - Runricks Welten

Titel: 2034 - Runricks Welten
Autoren: Unbekannt
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Runricks Welten
     
    Die Geschichte eines Mundänen – er durchlebt sieben Lebensstationen
     
    von Ernst Vlcek
     
    Nach wie vor ist die SOL mit ihrer Besatzung in der Vergangenheit gestrandet, nach wie vor gibt es für das alte Generationenraumschiff keine Möglichkeit zur Rückkehr in die Gegenwart. Durch einen Abgrund von 18 Millionen Jahren von ihren Gefährten in der heimatlichen Milchstraße getrennt, müssen Atlan und seine Begleiter in der Galaxis Segafrendo um ihr Überleben kämpfen. In Segafrendo tobt seit über tausend Jahren ein fürchterlicher Krieg. Die mörderischen Mundänen haben die friedliche Kultur der Galaktischen Krone so gut wie zerstört; es kann sich nur noch um wenige Jahre handeln, bis die Invasoren die Galaxis komplett beherrschen. Und die Besatzung der SOL weiß, dass sie in diesen Konflikt praktisch nicht eingreifen kann. Das ist auch nicht ihre Aufgabe. Bevor das Raumschiff in die Vergangenheit geschleudert wurde, erhielt die Besatzung einen Auftrag der Superintelligenz ES: Man müsse nach Auroch-Maxo-55 fliegen, um von dort einen Kym-Jorier zu bergen. Gelinge das nicht, drohe der Untergang der Menschheit. Auroch-Maxo ist mittlerweile näher gerückt. In der Dunkelwolke verbirgt sich der gesuchte Planet. Nach diesem forschen aber auch Hunderttausende von Einheiten der Mundänen. Und Auroch-Maxo-55 ist anscheinend die letzte von RUNRICKSWELTEN...  
     
     
     
Die Hauptpersonen des Romans:
     
    Runrick - Der Mundäne durchlebt alle Höhen und Tiefen des Lebens.  
    Praciss - Die Stellvertreterin Runricks an Bord des S-Zentranten setzt sich für ihn ein.  
    Cael-Ogor - Der Mismatiker fördert lange Zeit Runricks Talent.  
    Rantomeen - Der Kommandant des S-Zentranten entwickelt sich zu Runricks Erzfeind.  
    Mettzall - Der mundänische Heerführer geht in der Galaxis Jonx seine eigenen Wege.  
    PROLOG
     
    Der mächtige S-Zentrant MASMOKO glitt mit gedrosselter Fahrt durch die ungewöhnliche Dunkelwolke, angeführt und geleitet von der XIR-MICCA, dem exotischen Walzenschiff. Die XIRMICCA diente dem Koloss als Lotsenschiff, das den Weg durch den hyperenergetisch geladenen Staub finden sollte. Sie waren bereits seit Tagen unterwegs, ohne ein Ziel aufgespürt zu haben, nicht einmal den Schatten davon. Sie irrten durch Zonen strahlenden Staubes, ohne irgendwelche Bezugspunkte, ohne verlässliche Ortungsergebnisse. Sie wussten nicht einmal, wo ungefähr innerhalb der Dunkelwolke sie sich befanden. Runrick drängte sich allmählich der Verdacht auf, dass die XIRMICCA so orientierungslos war wie sein S-Zentrant. Doch diesen Gedanken verdrängte er sofort wieder. Die XIRMICCA war ein Schiff mit Seele, die eine Affinität zu artverwandten Manifestationen besaß. Sie würde mit untrüglichem Spürsinn die psionische Präsenz finden, falls sich diese in dieser Dunkelwolke versteckte.
    Runrick war sicher, dass diese Präsenz, die kläglichen Überreste der Superintelligenz ESTARTU, hier war und nirgendwo sonst. Hier in der Auroch-Maxo-Dunkelwolke, dem einzigen Ort in Segafrendo, wo die geschlagene ESTARTU Zuflucht gefunden haben konnte.
    Es gab einige Anzeichen, Indizien dafür, dass sich Rest-ESTARTU hier versteckte. Die XIRMI CCA - die Seele dieses Walzenschiffes- hatte aus der die Dunkelwolke beherrschenden Hyperstrahlung Elemente herausgefiltert, die auf Spuren einer höheren Identität hinwiesen. Und auch der Seher Gyshonee hatte seltsame Anomalien aufgespürt, die sich von ihm nicht richtig einordnen ließen, aber ohne weiteres Ausstöße einer höhergeordneten Wesenheit sein konnten.
    Selbst Runrick hatte schon solche Wahrnehmungen gehabt. Er besaß nämlich ein außergewöhnliches Wahrnehmungssystem wie kein anderer sehender Mundäne. Sinne, die in frühester Kindheit auf Rauber Baan geschult worden waren. Er konnte sich nicht absolut darauf verlassen, aber sie vermittelten ihm gewisse Ahnungen. Und diese Ahnungen bestärkten ihn in der Überzeugung, dass ESTARTU - oder das, was von ihr verblieben sein mochte - in der Auroch-Maxo-Dunkelwolke präsent war. Sie würden die Präsenz aufstöbern und dann... „Wo bist du mit deinen Gedanken, Runrick?" vernahm er die Stimme seiner Stellvertreterin, der Mun-1O Praciss. „Schon an Bord von MUNMOKO?" Runrick antwortete nicht. Er führte zuerst seinen Gedankengang zu Ende: Sie würden die Präsenz aus spärlichen Überresten der Superintelligenz ESTARTU aufstöbern und vernichten. Damit wäre der Feldzug in Segafrendo so gut wie gelaufen. Er

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