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1998 - Am Proto-Tor

Titel: 1998 - Am Proto-Tor
Autoren: Unbekannt
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Am Proto-Tor
     
    Auf der Brücke in die Unendlichkeit – ein kosmisches Gebilde wird bedroht
     
    von Horst Hoffmann
     
    Nach wie vor halten die Auseinandersetzungen zwischen der Koalition Thoregon sowie ihren Feinden an. Das gilt sowohl für die Milchstraße, in der es zuletzt gelang, die Kosmische Fabrik MATERIA zu vernichten, als auch für die Galaxis Chearth.
    Doch während in der Milchstraße mittlerweile eine weitere Kosmische Fabrik auftauchte und der Diener der Materie den ganzen Planeten Terra als Geisel nahm, wissen die Beteiligten in Chearth von diesen Geschehnissen noch gar nichts. Immerhin konnte dort die große Gefahr durch die Algiotischen Wanderer zurückgedrängt werden, und die Sonnenwürmer wurden ihrer Bestimmung zugeführt.
    Niemand weiß in Chearth, welcher Art diese Bestimmung ist - aber sie ist aufs engste verknüpft mit dem Konstituierenden Jahr der Koalition Thoregon. Davon ist auch Perry Rhodan betroffen, der Sechste Bote von Thoregon. Seit er auf dem Planeten Trokan die Brücke in die Unendlichkeit betreten hat, ist der Terraner immer stärker in die Geschicke Thoregons verwickelt worden.
    Jetzt, da die Menschheit direkt durch die Kosmische Burg WAVE bedroht ist, will er Antworten auf zahlreiche Fragen. Diese Antworten sucht Rhodan AM PROTO-TOR...  
     
     
     
     
     
     
     
Die Hauptpersonen des Romans:
     
    Perry Rhodan - Der Sechste Bote von Thoregon versucht erneut den Durchgang, durch das Proto-Tor.  
    Kaif Chiriatha - Die Galornin sieht ihre Bestimmung auf der Brücke in die Unendlichkeit.  
    1.
     
    10. April 1291 NGZ
    Perry Rhodan
     
    Er hätte tot sein müssen. Er war auf Trokan gelandet, vor dem Pilzdom. Die letzten fünfzig Meter rannte er zu Fuß, nur durch seinen blauen Anzug geschützt, als ihn die Salven aus den Geschützen der WAVE-Raumer aus nächster Nähe trafen und die gesamte Umgebung zerschmolzen, sogar die Wachforts rings um den Dom. Er war inmitten der atomaren Glut gewesen, die von den Schiffen der Kosmischen Fabrik entfesselt wurden und gegen die selbst die Systeme seines Anzugs nichts auszurichten vermochten. Er hatte bereits mit dem Leben abgeschlossen gehabt.
    In einer Trotzreaktion warf er sich schreiend nach vorne, der Hülle des Pilzdoms entgegen - und im nächsten Moment wurde er mit einem heftigen Ruck auf den Bohlensteg der Brücke in die Unendlichkeit hinausgeschleudert. Er lag auf der Brücke inmitten der langsam driftenden Nebel, hinter denen er das Universum wusste. Er war benommen und atmete heftig. Erst langsam kam ihm zum Bewusstsein, dass er noch lebte. Aber wie war das möglich?
    Er hätte tot sein müssen, verbrannt, vielleicht nicht einmal mehr ein Häufchen Asche. Da meldete sich das Passantum an seinem Handgelenk. Ein Pilzdom ist für die Gewalten des Standard-Universums unzerstörbar, wisperte es in seinem Kopf. Bereits in seiner unmittelbaren Nähe kommt für freigesetzte Energien aus Thermowaffen und ähnlichem ein Abschwächungseffekt zum Tragen. Diesem Effekt verdankst du dein Leben. Allmählich kam wieder Bewegung in Rhodans Körper. Schwach noch und unter Schock stehend, versuchte er sich auf der Brücke aufzurichten - und stieß mit der Hand ins Leere!
    Sein rechter Arm bewegte sich haltsuchend im Nebel, während die Schulter und der Kopf auf den Bohlen lagen und vom plötzlichen Gewicht des Arms hinab ins Diffuse gezogen zu werden drohten. Panik ergriff ihn. Was bedeutet das, Passantum? Ich kann es mir nicht erklären. Vielleicht ist die Brücke im Prozess des Zerfalls. .Perry Rhodan brauchte sie wie niemals zuvor. Er musste über sie Hilfe für Terra holen, das von der Kosmischen Fabrik WAVE und dem Diener der Materie Ramihyn als Geisel gehalten wurde, abgeschnitten vom Rest der Galaxis. Wie dies jedoch angestellt werden könnte, davon hatte Rhodan im Augenblick nur eine vage Vorstellung.
    Im Augenblick ging es darum, sein blankes Leben zu retten, ihn vor dem Sturz in die Unendlichkeit - oder ins Nichts - zu bewahren. Noch einmal atmete der Terraner tief ein. Dann spannte er seinen Körper und zog den Arm mit einer fast übermenschlichen Anstrengung auf die Brücke zurück. Es war, als hätte er ihn einem Moor aus mörderischer Gravitation entreißen müssen. Er drehte sich um die eigene Achse und brachte sich in eine sitzende Position. Erst dann wagte er es, sich aufzurichten. Wie kann die Brücke in die Unendlichkeit zerfallen? wandte sich Rhodan an das Passantum.
    Ich weiß es nicht. Es gibt viele Möglichkeiten - so

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