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1977 - Transformation

Titel: 1977 - Transformation
Autoren: Unbekannt
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Transformation
     
    Sie retten ihn vor dem sicheren Tod - ein Terraner in einer fremden Galaxis
     
    von Horst Hoffmann
     
    In sechs verschiedenen Galaxien entsteht zur Zeit die Koalition Thoregon: ein Bündnis verschiedener Völker, das sich dem Frieden im Kosmos verschrieben hat. Bekämpft wird Thoregon von Shabazza und dessen Hintermännern, die derzeit an Bord der Kosmischen Fabrik MATERIA operieren. Vor allem Perry Rhodan und seine alten Weggefährten kämpfen an entscheidenden Stellen gegen Shabazzas Machenschaften. So versucht der Terraner derzeit mit der SOL, den direkten Widerstand gegen MATERIA im Zentrum der Milchstraße zu organisieren, während sein alter Freund Atlan mit der GILGAMESCH in der fernen Galaxis Chearth gegen die Algiotischen Wanderer kämpft.
    So scheinen zahlreiche Ereignisse miteinander verknüpft zu sein, deren Ursprünge zum Teil Zehntausende von Jahren in der Vergangenheit liegen: vom Anbeginn Thoregons bis zur aktuellen Handlungszeit, in der Perry Rhodan als Sechster Bote der Koalition agiert.
    Um Anfänge in der Vergangenheit geht es auch im vorliegenden Roman: Lotho Keraete, ein Terraner, erlebt eine TRANSFORMATION...  
     
     
     
     
     
     
     
     
Die Hauptpersonen des Romans:
     
    Lotho Keraete - Ein junger Terraner durchlebt eine merkwürdige Veränderung.  
    Negra Tolt - Die Kommandantin eines Explorerschiffes geht in einen Kampfeinsatz.  
    Florence Lamar - Eine junge Terranerin durchlebt ihre letzten Stunden.  
    James - Ein seltsamer Roboter.  
    1.
     
    26. Januar 2512
    Überfall der Blues
     
    „Ich wünschte, es würde etwas passieren - ich meine, diese grausame Monotonie beenden", sagte Leutnant Todd Rivers, der Ortungsoffizier der HUMBOLDT, und spielte eine Karte aus. Mürrisch blickte er seinen Nebenmann an und wartete darauf, dass dieser bediente. In seinem Mundwinkel klebte eine halb aufgerauchte Zigarette. Rivers war mit seinen 68 Jahren der älteste der vier Spieler, die in einer hellen Ecke der sonst kaum erleuchteten Funk- und Ortungszentrale saßen und sich die Zeit mit dem Spielen vertrieben.
    Das Licht spiegelte sich auf seiner glattpolierten Glatze.
    Florence Lamar, die ihm gegenübersaß, nickte. „Wir werden hier verrückt. Wann zieht uns Bull endlich von hier ab? In diesem verfluchten Hinterhof der Galaxis werden wir noch alle verblöden."
    Auch sie sah denjenigen an, der am Zug war, aber sie lächelte dabei. Florence war 33 Jahre alt und attraktiv - das wusste sie auch.
    Lotho Keraete, erst 24 Jahre alt, frischgebackener Leutnant und Exobiologe, warf eine Karte ab und schüttelte den blondhaarigen Kopf. Er war hager, allerdings mit ziemlich breiten Schultern. Auf Frauen wirkte er ähnlich wie Florence auf die männliche Besatzung der HUMBOLDT - und auch er wusste das. „Ich verstehe Sie nicht", sagte er jetzt. „Wir gehören zur Explorerflotte des Solaren Imperiums, und hier draußen, am Rand der galaktischen Eastside, gibt es so viele unentdeckte Planeten, dass wir Jahre brauchten, um auch nur einen Teil von ihnen abzuklappern. Wenn Ihnen der Job zu langweilig ist, wieso haben Sie sich dann zur Explorerflotte gemeldet?"
    Rivers lachte abfällig. Florence war am Zug. „Jeder hat seine schwachen Momente, Jungchen. Ich zum Beispiel träumte davon, Welten mit untergegangenen Kulturen zu entdecken. Schätze, Reichtümer, Sensationen! Und wie sieht die Wirklichkeit aus? Planeten - so öde wie der Mars vor dem Terraforming."
    „Aber jede neue Welt stellt doch eine Herausforderung dar", protestierte Keraete. „Auch für Sie."
    Die verschiedenartige Anrede, einmal das „Sie", einmal das „Du", resultierte schlicht und einfach daraus, dass der junge Keraete erst seit kurzem der Spielerrunde angehörte, quasi als Ersatz für einen in Disziplinarhaft sitzenden Kameraden der drei anderen. Es hatte also nichts mit den Rangunterschieden zu tun. „Das legt sich mit der Weile", sagte der Vierte im Bunde, Captain Ephraim Stone. „Florence, wir warten."
    Sie stieß unter dem Tisch vorsichtig Lothos rechtes Bein an und rieb ihren Fuß daran. Er errötete. Er ahnte, dass dies kein Zeichen zum „Zusammenspielen" war - jedenfalls nicht mit den Karten. Die schöne Florence lächelte, als sie gleich drei Karten auf einmal legte und den Rest vorzeigte. Mit der anderen Hand griff sie nach dem Einsatz, der in der Mitte des Tisches lag. „Bingo, meine Herren!" sagte sie. „Ich denke, ihr seid mir..."
    Das Signal der Hyperfunkanlage unterbrach sie. Sie und ihre

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