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1836 - Mission in Fornax

Titel: 1836 - Mission in Fornax
Autoren: Unbekannt
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Mission in Fornax
     
    Ein Haluter wagt viel – er gerät in die Gewalt des Bösen
     
    von Horst Hoffmann
     
    An verschiedenen Stellen des Universums sind Menschen von der Erde in Geschehnisse verwickelt, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben - aber nicht zuletzt durch die mysteriöse Brücke in die Unendlichkeit verbunden sind.
    Auf diese Brücke gelangten Perry Rhodan, Reginald Bull und Alaska Saedelaere, nachdem sie auf dem Planeten Trokan, dem „zweiten Mars", den sogenannten Pilzdom betreten hatten.
    Über die Brücke erreichten sie das Arsenal der Macht, und dort wurden sie getrennt; Alaska Saedelaere muß sich nun in der Galaxis Bröhnder behaupten, während Rhodan und Bull in der Galaxis Plantagoo unterwegs sind.
    Sie wollen zu den geheimnisvollen Galornen vorstoßen - ihre einzige Chance, zurück in die Heimat zu kommen.
    Die drei Aktivatorträger wissen natürlich nicht, was sich dort abspielt: In der von politischen Wirren heimgesuchten Milchstraße haben schon seit längerem die Tolkander mit ihren geheimnisvollen Igelschiffen eine Invasion begonnen; die galaktischen Großmächte agieren bislang weitgehend hilflos.
    Planeten wurden von Gazkar, Neezer, Alazar und Eloundar besetzt und von der restlichen Galaxis abgeschirmt. In riskanten Kommandoeinsätzen konnten zwar Informationen über die Invasoren gesammelt werden - dennoch weiß keiner so richtig Bescheid.
    Ein Haluter sucht nun weitere Informationen und geht in eine MISSION IN FORNAX...  
     
     
     
     
     
     
     
     
Die Hauptpersonen des Romans:
     
    Tomo Mirkus - Ein Haluter geht in einen riskanten Einsatz.  
    Komganczor - Ein Kommandant der Überschweren ist im richtigen Moment zur stelle.  
    Raylacza - Ein Anführer der Galactic Guardians sucht nach einem Falschspieler.  
    Lay-Re-Mae - Ein Eloundar setzt sich für einen jungen Artgenossen ein.  
    Icho Tolot - Der Aktivatorträger steckt immer noch in der Drangwäsche.  
     
     
    PROLOG
     
    Halut
    Der schwarzhäutige Riese ließ sich schwer in einem der mannshohen und ebenso breiten Formenergiesessel nieder. Erfüllte ihn aus. Die beiden Handlungsarme lagen massig auf den breiten Lehnen, während die Laufarme wie träge an der Rückenstütze hinunterhingen und am besten das auszudrücken schienen, was Icho Tolot in diesen Minuten emfand.
    Resignation. Enttäuschung und Niedergeschlagenheit. Nur der Blick seiner drei glutroten Augen verriet etwas von dem gewaltigen Kampf, der tief in seinem Inneren tobte.
    „Sie verlangen viel von mir", sagte der Riese zu Taro Phontes, dem alten Philosophen seines Volkes, in dessen Obhut er sich nach seiner Rückkehr vom Planeten Lafayette gegeben hatte. „Sehr viel sogar, das ist Ihnen klar."
    Taro Phontes machte eine beruhigende Geste. Er stand aufrecht vor einer Monitorenreihe, selbst im hohen Alter ein furchteinflößender, dreieinhalb Meter hoher Titan für jene, die nicht genau mit Halutern und ihrer großen sittlichen Reife vertraut waren.
    Hinter der schreckenerregenden Fassade verbarg sich ein großartiger Geist. In der Milchstraße gab es kein anderes Volk, das sich mit den Wesen von Halut messen konnte.
    Nur manchmal, sehr selten, brach das wilde Erbe der bestialischen Vorfahren wieder in ihnen durch, hauptsächlich in jungen Halutern. Dann nämlich, wenn sich alle in Jahrzehnten unterdrückte Aggression mit Macht ein Ventil suchte und sie sich abreagieren maßten - in der sogenannten Drangwäsche.
    Dann wurden sie wieder zu den verheerenden Kampfmaschinen. Wehe dem, der sich ihnen nichtsahnend in den Weg stellte.
    Genau das war Icho Tolots momentanes Problem.
    Er war - nach Lebensjahren gerechnet - als Zellaktivatorträger längst kein junger Haluter mehr. Doch das Alter eines Unsterblichen zählte nicht nach Jahren. Der Wissenschaftler, der vor fast zweieinhalbtausend Jahren die Überlebenden eines gestrandeten terranischen Raumschiffs gerettet und den Menschen den Weg nach Andromeda gezeigt hatte, fühlte sich immer noch in seinem besten Alter.
    Nach vielen Jahren hatte ihn die Drangwäsche wieder einmal eingeholt und ergriffen. Und es war noch lange nicht vorbei.
    Tolot hatte gehofft, sich auf Lafayette abreagieren zu können, jener Welt, die als eine der ersten von den Tolkandern besetzt und vom restlichen Universum wie abgeschnitten worden war. Tatsächlich hatte er genügend Gelegenheit gehabt, sich in waghalsige Abenteuer zu stürzen, bis am Ende nur noch die Flucht blieb.
    Dennoch war es zuwenig gewesen. Die

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