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1634 - Das Schwert der Akonen

Titel: 1634 - Das Schwert der Akonen
Autoren: Unbekannt
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Das Schwert der Akonen
     
    Verrat auf Siga – die ganze Galaxis ist bedroht
     
    von H. G. Francis
     
    Am 3. August 1200 Neuer Galaktischer Zeitrechnung, das entspricht dem Jahr 4788 alter Zeit, materialisiert sich die von den Galaktikem lange befürchtete zweite Tote Zone im Raumsektor Arkon und legt diese Region der Milchstraße 5-Dtechnologisch lahm. Nichts, wofür der Hyperraum als Medium oder Quelle dient, funktioniert mehr.
    Das arkonidische Imperium ist vom Rest der Galaxis abgeschnitten, und andere Mächte, in erster Linie die Akonen, versuchen daraus Kapital zu schlagen. Die galaktopolHische Lage ist angespannt wie lange nicht mehr, während noch vollkommen unklar ist, wer oder was die TotenZonen verursacht und was es mit den Ennox auf sich hat, die plötzlich wieder da sind und, gegen weitreichende Zugeständnisse der Galaktiker, Nachrichten in die Tote Zone und von dort wieder herausbringen. Unter anderem berichten sie von mysteriösen Projektionen, die sich in regelmäßigen Abständen wiederholen.
    Gegen Mitte Dezember 1200 NGZ erreicht der Akon-Arkon-KoHftikt einen weiteren Höhepunkt, und Perry Rhodan fliegt mit der ODIN nach Siga, von wo die MAGENTA wichtige Teile ihres XD-Transponders bezogen haben soll. Was er dort aufdeckt, ist unglaublich. Denn der ganzen Galaxis droht DAS SCHWERT DER AKONEN...  
     
     
     
Die Hauptpersonen des Romans:
     
    Armira Proket - Die tapfere Siganesin deckt einen Verrat auf.  
    Frido Aslan - Ein Spitzenwissenschaftler und menschenscheuer Sonderling.  
    XS-2004 - Aslans robotisches Ebenbild und Seelentroster.  
    Poppotok Tkok - Der Algustraner verfolgt seine politischen Ziele mit kriminellen Mitteln.  
    Perry Rhodan - Der Terraner kämpft gegen die Blaue Schlange.  
    Lemy - Ein Ennox mit einem großen Namen  
    1.
     
    Poppotok Tkok war beeindruckende 46 cm groß. Als er breitbeinig vor dem Haupteingang der Fabrikationsanlage stand, die Hände in die Hüften stützte und Armira Proket mit seinen leicht hervorquellenden Augen anblickte, die stets den Ausdruck erhöhter Aufmerksamkeit vermittelten, bot er das Bild eines Mannes, der wußte, was er wollte. „Ich komme im Auftrag der Regierung", betonte die junge Frau. Sie stand auf dem Vordersitz ihres offenen Antigravgleiters und nahm eine ähnliche Haltung wie er ein, stützte die Hände womöglich noch herausfordernder in die Hüften, konnte aber dennoch nicht mithalten, was die körperliche Ausstrahlung ihrer Persönlichkeit betraf.
    Armira Proket war zweifellos eine schöne Frau. Ihr nahezu schwarzes Haar glänzte seidig im Licht der Sonne. Es fiel ihr bis auf die Schultern herab. Sie hatte eine hohe, klare Stirn, eine sanft geschwungene Nase, große ausdrucksvolle Augen und einen kleinen Mund, der erkennen ließ, daß sie über eine gehörige Portion an Willenskraft verfügte.
    Doch sie war nur 10,2 cm groß! „Na fein", spöttelte Poppotok Tkok. „Ich muß zu Frido Aslan."
    „Na fein!"
    Sie ließ den Gleiter ^n wenig ansteigen, so daß sie sich in Augenhöhe des Algustraners befand und nicht ständig nach oben blicken mußte. Sie hätte es als angenehm empfunden, wenn der Gleiter noch höher gewesen wäre, so daß sie auf ihn hätte hinabblicken können, doch sie wollte ihn nicht unnötig provozieren. „Ich werde es dir noch einmal erklären", seufzte sie ungeduldig. „Vielleicht habe ich mich nicht richtig ausgedrückt, so daß du mich nicht verstehen konntest."
    Sie hätte auch sagen können: Du hast nicht rifhtig zugehört] oder: Für dich erkläre ich es 'gern zwei- oder dreimal, bis du es endlich kapierst\ Doch sie war geschickt genug, die Schuld für das mangelnde Verständnis auf sich zu nehmen, um bei ihm nicht noch mehr den Widerstand hervorzurufen. Sie war eine höfliche Siganesin, ,die ihre Konversationen grundsätzlich auf diese Weise führte. Sie hatte die Erfahrung gemacht, daß sie damit am besten fuhr -vorausgesetzt, sie trug nicht zu dick auf.
    Neben Poppotok Tkok saßen zwölf weitere Algustraner im Gras. Sie sahen müde und erschöpft aus am Ende der Schicht, die sie in der Fabrikationsanlage Lanbara geleistet hatten. Sie waren jedoch nicht bereit, ihr ohne weiteres Zugang zu der Anlage zu gewähren, über die der Wissenschaftler Frido Aslan uneingeschränkter Herrscher war, und es beeindruckte sie nicht im geringsten, daß sie von der Regierung Sigas kam und somit ein Recht auf ungehinderten Zugang besaß. Etwa 10.000 Algustraner lebten mittlerweile auf Siga. Ihnen standen nur noch

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