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1630 - Geheimmission der XENOLITH

Titel: 1630 - Geheimmission der XENOLITH
Autoren: Unbekannt
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Geheimmission der XENOLITH
     
    Gucky und sein Team – auf dem Weg zum System der Ennox
     
    von Peter Griese
     
    Am 3. August 1200 Neuer Galaktischer Zeitrechnung, das entspricht dem Jahr 4788 alter Zeit, materialisiert sich die von den Galaktiker lange befürchtete zweite Tote Zone im Raumsektor Arkon und legt, wie schon die erste Parese-Zone von Januar bis Mai das Solsystem und seine weitere Umgebung, diese Region der Milchstraße 5-Dtechnologisch lahm. Nichts, wofür der Hyperraum als Medium oder Quelle dient, funktioniert mehr.
    Das arkonidische Imperium ist vom Rest der Galaxis abgeschnitten, und andere Mächte, in erster Linie die Akonen, versuchen daraus Kapital zu schlagen. Die galaktopolitische Lage ist angespannt wie lange nicht mehr - und das zu einer Zeit, als noch vollkommen unklar ist, wer oder was die Toten Zonen verursacht und was es mit den geheimnisvollen Ennox auf sich hat, die plötzlich wieder da sind und ihre Hilfe anbieten - gegen weitgehende Handlungsfreiheiten und politische Einflußnahme in der Milchstraße.
    Der Mausbiber Gucky, dem die Superintelligenz ES Versagen vorgeworfen und damit einen neuen Run auf die Unsterblichkeit ausgelöst hat, ist indessen in der Provcon-Faust sehr aktiv, um den dahinsiechenden Ennox Felix zu retten.
    Die geheimnisvolle Ennox-Welt zu finden, das ist die GEHEIMMISSION DER XENOLITH...  
     
Die Hauptpersonen des Romans:
     
    Gucky - Der Ilt auf verzweifelter Suche.  
    Felix - Der Ennox muß heim, um zu überleben.  
    Alaska Saedelaere - Er organisiert die Flucht von Gäa.  
    Heimo Gullik - Der Hanse-Kapitän riskiert viel für seinen Freund.  
    Tipania , Megananny und Curious - Ein Ennox-Trio, das nicht zimperlich ist.  
    1.
     
    „Du machst ein Gesicht, als hättest du in eine saure Zitrone gebissen", stellte der Mausbiber mit leichtem Spott fest, als er mit einem Satz den Personengleiter verlassen hatte. „Und du wirst gleich ganz dumm aus der Wäsche gucken, Mister Guck", spottete Alaska Saedelaere. Er stand mit verschränkten Armen vor dem Bungalow, den sie angemietet hatten, und blickte dem Ankömmling nicht gerade freudig entgegen.
    Der Ilt stutzte, denn er hatte bemerkt, daß der Freund etwas Wichtiges mitzuteilen hatte. „Genug herumgeguckelt", sagte er und setzte eine strenge Miene auf. „Wage nicht, in meinen Gedanken zu schnüffeln!" Alaska drohte mit ausgestrecktem Finger.
    Eigentlich war das überflüssig, denn bei seinem Grad der Mentalstabilisierung war das Eindringen in seine Gedanken selbst einem so guten Telepathen, wie es Gucky war, kaum möglich. Außerdem versuchte der Ilt so etwas bei dem Freund gar nicht. Es wäre mehr als taktlos gewesen.
    Gucky blieb wenige Schritte vor dem hageren Terraner stehen. „Also", sagte er und verschränkte auch seine Arme. „Ich habe mich in Sol-Town umgesehen. Dort gibt es nichts Neues.
    Immer der gleiche Trubel. Mir scheint aber, daß es hier etwas anders aussieht. Was möchtest du mir sagen? Gute oder schlechte Nachrichten?"
    „Schlechte", entgegnete Alaska. „Zumindest die eine.
    Allerdings, bei der zweiten weiß ich noch nicht so recht, wie du sie beurteilen wirst."
    „Schlechte", wiederholte der Mausbiber. „Laß mich raten. Ed hat den Kühlschrank leer gefressen."
    „Schlechter." Alaska schüttelte den Kopf. „Etwas mit Felix?" Das klang sorgenvoll. .Wieder ein Kopfschütteln. „Gib mir einen Hinweis!" verlangte Gucky. „Die internen Nachrichten aus dem HQ-Hanse sind eingetroffen. Verschlüsselt und zeitlich vor den öffentlichen Nachrichten. Homer versorgt seine Schäfchen stets mit allen wichtigen Informationen. Oma hat sie von der GECKO zugespielt bekommen."
    „Ich höre." Das war ein Zeichen dafür, daß Gucky auf weiteres Raten verzichten wollte. „In der Galaxis ist eine neue Tote Zone entstanden", sagte Alaska Saedelaere. „Im Sektor M13. Das bedeutet unter anderem, daß es diesmal Atlan und die Arkoniden erwischt hat."
    „Das ist schlimm." Nun war dem Mausbiber nicht mehr zum Scherzen zumute. „Wann ist das geschehen?"
    „Genau am 3. August, 17.14 Uhr Standardzeit."
    „Und was gibt es sonst Neues?"
    „Es sind wieder etliche Ennox in der Milchstraße aufgetaucht.
    Es geschah praktisch gleichzeitig mit der Bildung der neuen Toten Zone. Ob da ein Zusammenhang besteht, ist aber unklar. „ „Es sind wieder Ennox unterwegs?" Gucky atmete schwer.
    Diese Nachricht berührte ihn in mehrfacher Hinsicht. „Ja, Männlein und Weiblein, neugierige und freche, große und

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