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1303 - Der Retter von Topelaz

Titel: 1303 - Der Retter von Topelaz
Autoren: Unbekannt
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Der Retter von Topelaz
     
    Zwei Netzgänger in Gefangenschaft – und auf der Flucht
     
    von Peter Griese
     
    Auf Terra und in der Menschheitsgalaxie schreibt man den November des Jahres 445 NGZ. Somit sind seit den dramatischen Ereignissen, die zum Aufbruch der Vironauten, zur Verbannung der Ritter der Tiefe durch die Kosmokraten und zum Erscheinen der beiden Sothos aus der Mächtigkeitsballung ESTARTU führten, rund 16 Jahre vergangen.
    Vieles zumeist Unerfreuliches ist seitdem geschehen; Die Lehre des Permanenten Konflikts und der Kriegerkult haben in der Galaxis ihren Einzug gehalten - Sotho Tyg Ian, der Erschaffer des Gordischen Knotens und des Stygischen Netzes, hat nachhaltig dafür gesorgt. Glücklicherweise hat der Sotho es nicht bewerkstelligen können, den Widerstand der Galaktiker zu brechen - und daher besteht Hoffnung, daß sich die Situation in der Milchstraße eines Tages zum Besseren wenden möge.
    Auch in ESTARTU selbst, dem Reich der 12 Galaxien, wo die Ewigen Krieger seit Jahrtausenden unter Berufung auf den Willen der Superintelligenz ihre Herrschaft ausüben, regt sich immer noch Widerstand. Vor allem sind die Gänger des Netzes aktiv, zu denen auch Perry Rhodan und seine 16jährige Tochter Eirene gehören.
    Ein schreckliches Schicksal erwartet die beiden, denn sie sind in der Gewalt ihrer Gegner. Eine Flucht ist sinnlos, denn nur einer kann sie außer Reichweite der potentiellen Verfolger bringen: DER RETTER VON TOPELAZ...  
     
Die Hauptpersonen des Romans:
     
    Siakon - Der Katzenähnliche heißt in Wirklichkeit Xia-Qü-K'yon.
    Perry Rhodan und Eirene - Zwei Gänger des Netzes auf der Flucht.
    Ufelad und Vaiburn - Die Verfolger der Netzgänger.
    Parpatar - Ein Wesen, das nur im Schlaf denkt.
    Icho Tolot - Der Haluter kann sich austoben.
    1.
     
    Datei Nummer 1: Hier will ich noch nicht viel sagen, denn noch weiß ich nicht, wie ich mein größtes Problem lösen kann. Es besteht darin, daß ich dich, mein Ordertap, wenn du voll bist, irgendwie aus Topelaz hinausschmuggeln muß. Und da zeichnet sich noch kein Weg ab.
    Ufelad hat den Diebstahl nicht bemerkt. Daher gehörst du jetzt mir. Er hat mehrere von deiner Sorte. Er wird gar nicht merken, daß ihm ein Ordertap fehlt.
    Dir werde ich meine Gedanken anvertrauen. Ich gebe offen zu, daß ich das nicht nur tun werde, weil ich die Hoffnung habe, dich eines Tages zu meinen Artgenossen auf Hubei schaffen zu können. Ich habe einen anderen Grund. Mir fehlt jemand, mit dem ich reden kann. Zugegeben, mein Ordertap, daß dies einseitige Gespräche sein werden, denn ich weiß natürlich, daß du nur ein Speichergerät bist, das nicht antworten kann. Aber du bist ein besserer Gesprächspartner als Parpatar, der mir mit seinem Geschwafel nur den letzten Nerv raubt.
    Ich werde dich nicht chronologisch besprechen. Die Dateien werden so angelegt, wie mir die Dinge gerade in den Sinn kommen. Außerdem habe ich nicht immer Zeit, zu dir zu sprechen. Und auch manchmal keine rechte Lust. Dann darfst du nicht vergessen, daß ich ein Gefangener bin. Ich genieße zwar ein paar ungewöhnliche Freiheiten, was sicher nicht nur an meiner guten Führung liegt. Ich sage dir, Ordertap, da hat jemand anders seine Finger im Spiel. Nein! Ufelad nicht. Der geht nur stur seinen Pflichten nach. Es muß jemand sein, der normalerweise außerhalb des Gefängnisses ist, einer, der die Kerker nicht kennt. Oder einer, der sie nur als Gast gesehen hat, aber nicht als Gefangener.
    Anfangs dachte ich, es läge nur an meinem unaussprechlichen Namen, daß Ufelad mir mit einer gewissen Scheu begegnete. Heute weiß ich, daß dies nicht der Grund ist. Meine exakten Beobachtungen haben das ergeben. Da gibt es keinen Zweifel mehr.
    Ich kenne den, der mir hilft, sehr wahrscheinlich.
    Aber ich weiß nicht, wie er heißt. Ja, schlimmer noch, mein Ordertap, ich weiß nicht einmal, ob er einen Namen hat. Aber auf diese Episode will ich in einer späteren Datei eingehen.
    Immerhin, ich habe dich. Gestohlen? Du magst es so nennen, aber es spielt hier keine Rolle. Gestohlen wird überall. Den einen stehlen sie die Freiheit, den anderen die Gedanken, Du wirst meine Gedanken nicht verraten, denn die Datei Nummer 1, die immer zuerst angetastet wird, enthält ein Programm, das alle Folgedateien löschen wird, sobald nicht das Kodewort richtig eingegeben wird. Nur wir zwei, mein Ordertap, kennen dieses Wort. Ufelad hat es nur einmal gehört, und das ist lange her. Er hat es vergessen. Somer haben für

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