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0981 - Helfer der Kosmokraten

Titel: 0981 - Helfer der Kosmokraten
Autoren: Unbekannt
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Helfer der Kosmokraten
     
    Menschen in der Barys – Gefangene einer sterbenden Welt
     
    von Kurt Mahr
     
    Man schreibt den Oktober des Jahres 3587 terranischer Zeitrechnung. Nach langen Monaten und einer ganzen Reihe von Enttäuschungen scheint Perry Rhodans Expedition, die darauf abzielt, die Kosmokraten dazu zu bewegen, die Manipulation der Materieguelle rückgängig zu machen, auf daß die galaktischen Völker keinen Schaden nehmen, endlich der verdiente Effolg beschieden zu sein.
    Jedenfalls sind die Terraner mit der BASIS in ein Gebiet des Kosmos gelangt, in dem die dort auftretenden Phänomene eindeutig darauf schließen lassen, daß man sich im Bannkreis der Materiequelle befindet.
    Und so geschieht es auch, daß Menschen erstmals in den Vorhof der Materiequelle geraten. Gefahren warten dortauf sie - doch sie düffen diese Gefahren nicht scheuen.
    Denn um die Manipulation der Quelle rückgängig zu machen, bevor es zu spät ist, müssen sie ins kosmische Inferno. Sie müssen etwas tun, das die Kosmokraten, die Herrscher jenseits der Materiequelle, selbst zu tun nicht in der Lage sind.
    Und die Menschen tun es auch - sie bewältigen ihre Aufgabe als HELFER DER KOSMOKRATEN ...  
     
     
     
     
     
Die Hauptpersonen des Romans:
     
    Perry Rhodan und Atlan - Die beiden Männer „entrümpeln" eine Materiequelle.
    Lyn Degas , Zelda Gren , Hormel Dan und Jak Nyman - Vier Gefangene einer sterbenden Welt.
    Laire und Samkar - Diener der Kosmokraten.
     
     
    1.
     
    Sein fassungsloser Blick ging von der Kuppe des Hügels in das weite Tal hinab und flog über das unendliche Häusermeer der Stadt, das sich unter dem gelblichen Himmel dehnte. Die unheimliche Stille verriet ihm, daß dies nicht eine Stadt war wie andere, die er kannte. Und während er die Geräuschlosigkeit auf sich einwirken ließ; gewahrte er die ersten Zeichen des Zerfalls an den Gebäuden, die sich vor seinem Blick ausbreiteten.
    Seine Fragewar: Wozu?
    Er blickte in den Himmel empor. Das gelbe Licht war mild und milchig. Es kam von überallher und übergoß die fremde Welt mit dem Licht eines späten Nachmittags. Es gab keine Sonne und in der Ferne schien sich der Horizont nach oben zu wölben. Vogelähnliche Tiere glitten mit hoher Geschwindigkeit durch die helle Luft, aber auch sie gaben kein Geräusch von sich, als habe sich auf dieser Welt alles verschworen, die Stille zu wahren. Die Szene wirkte auf den ersten Thick friedlich. Aber wer sie länger auf sich’einwirken ließ, der erkannte, daß der Friede in Wirklichkeit die Stille des Todes war.
    Sein Blick wanderte seitwärts zu dem Freund hinüber, dessen Augen dieselbe Fassungslosigkeit zum Ausdruck brachten wie die seinen. Atlan stand ein pear Schritte entfernt in der Nähe eines Gebüschs, das bis zur Höhe eines erwachsenen Mannes aufragte und mit matter, rötlich schimmernden Blättern besetzt war. Dann sah er den an, der sie hierhergebracht haste, den Roboter mit seiner schlanken,. zweieinhalb Meter hohen Gestalt, aus Metall geschaffen und dennoch von einer Ausgewogenheit und Proportion, die den menschlichen Schönheitssinn ansprach.
    Diesmal behielt er die Frage nicht für sich.
    „Wozu?" sagte er laut. „Wozu, Laire?"
     
    *
     
    Als die BASIS in den Raumsektor der Materiequelle einflog, da war man an Bord darauf gefaßt gewesen, daß es zu einer Reihe von ungewöhnlichen Beobachtungen kommen würde. Aber niemand haste vorhersehen können, wie grotesk die Wirklichkeit der Quelle war. Jemand’hatte die Vermutung aufgestellt, daß das Zentrum der Materiequelle von einer Masseballung gebildet wurde, die das Äquivalent von fünf Trillionen Sonnenmassen auf engsten Raum zusammengedrängt enthielt. Rechnungen waren angestellt worden wie sich das Raum-Zeit-Gefüge in der Umgebung einer derart gigantischen Masse verhalten müsse. Aber die Rechnungen beruhten auf der Annahme, daß die Entwicklung der Materiequelle einen natürlichen Verlauf genommen habe. Sie zogen nicht in Betracht, daß diese Quelle eine von den vielen, die das Universum in sich berg - durch die Kosmokraten manipuliert worden war.
    Die BASIS haste sich schließlich in einem Raumabschnitt wiedergefunden, der einen deutlich gekrümmten Eigenhorizont besaß und von dem aus kein Thick mehr nach draußen ins herkömmliche Universum reichte. Dies war der Vorhof der Quelle, die Gegend innerhalb des Nyman-Radius, wie der neue Fachausdruck lautete. Die Schwärze des Alls war von den Lichtpunkten fremder Sterne erfüllt, von

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