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0774 - Die Stadt des Glücks

Titel: 0774 - Die Stadt des Glücks
Autoren: Unbekannt
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Die Stadt des Glücks
     
    Wartepunkt Xumanth – zwei Solaner im Bann des künstlichen Paradieses
     
    von Hans Kneifel
     
    Die Erwartungen, die Perry Rhodan nach vierzigjähriger Weltraumodyssee an die Rückkehr in die Heimatgalaxis der Menschheit knüpfte, wurden bitter enttäuscht. Und nachdem der 80-Jahres-Plan, der Befreiungsplan von der Gewaltherrschaft der Laren, initiiert wurde, verläßt die SOL, mit Atlan an Bord, Anfang des Jahres 3582 wieder die Galaxis.
    Der Rückflug geht viel schneller vonstatten, und im April 3582 ist es soweit! Perry Rhodans Generationenschiff erreicht den Mahlstrom der Sterne - doch die Erde ist durch den Schlund gegangen und verschwunden.
    Ovarons Planet, die Welt der Frauen, wird für die Solaner zur Raststation vor dem erneuten Aufbruch zur großen Suche, die Anfang August 3582 aufgenommen wird.
    Kurz darauf kommt es zur Besprechung mit dem Boten von ES, der klar zum Ausdruck bringt, wie dringlich es sei, die Erde schnellstmöglich zu finden. Perry Rhodan handelt danach. Die SOL verläßt den Mahlstrom der Sterne und erreicht die Welt der Tbahrgs. Dort behandelt man die Solaner kühl und distanziert.
    Und die Atmosphäre wird noch frostiger, als zwei Solgeborene ein Tabu der Planetarier verletzen, denn sie betreten DIE STADT DES GLÜCKS ...  
     
     
     
     
Die Hauptpersonen des Romans:
     
    Perry Rhodan - Der Terraner versucht, seine Gastgeber auszutricksen.
    Jusca Jathin und Spolk Taicichi - Zwei Solgeborene im Bann von Glücksstadt.
    Atlan - Der Arkonide startet eine Blitzaktion.
    Valkoyn und Mugeb'thum - Mitglieder der Regierung von Xumanth.
     
    1.
     
    Es schien wie ein hypnotischer Zwang von den Bildschirmen auszustrahlen. Jeder, der die Bilder auch nur kurz anblickte, wurde plötzlich still. Gebannt sahen sie alle auf die unvollkommenen Wiedergaben der technischen Geräte.
    Die Zauberwelt von Xumanth!
    Die schweigende, aber eindringliche Verlockung!
    Leuchtend blauer Himmel senkte sich mit eindringlicher Farbe in einen bestimmten Sektor der Empfindungswelt eines ]eden Menschen. Das Spiel der schneeweißen Wolken umfing den schweigenden Zuschauer mit verwirrender Beruhigung. Die Augen wurden überwältigt von dem Anblick des Tales, das sich zu einem weiten, modellierten Kessel öffnete. Alles lag unter der kleinen warmen Sonne Mytharton, mehr als zwanzig Stunden lang.
    Von überall her strömte reine Idylle auf das Gemüt ein.
    Absolute Schönheit breitete sich aus. Viele Generationen mußten an dieser Herrlichkeit gebaut haben. Die größten Künstler ind die fähigsten Former des gesamten Volkes der Thabrgs hatten dieses Paradies erschaffen. Jedes denkende Wesen, das den Planetariern ähnlich war, würde das Gefühl empfinden missen, das auch die Tbahrgs dort hineingelegt hatten. Es war, als sei dieses Tal der Inbegriff dessen, was sonst nur die schönsten Träume herbeizaubern konnten.
    Ein unübersetzbarer Begriff. Die Translatoren machten daraus STÄTTE DES GLÜCKS oder GLÜCKSSTADT.
    Beide Begriffe sagten etwa dasselbe, trafen aber nicht annähernd die geheimnisvolle Bedeutung des Platzes.
    Eine gelöste Heiterkeit bemächtigte sich der Zuschauer. Die feenhaften Minarette leuchteten, eingebettet in fettes Grün exotischer Pflanzungen. Weiße und farbig schillernde Bauwerke zwangen die Gedanken der Solaner zurück in die eigene, problemlose Kindheit, in der alles wunderbar und geheimnisvoll war.
    Selbst spröde Charaktere schwiegen betroffen. Es wäre mehr als taktlos gewesen, die überzeugende Bedeutung zu leugnen.
    Die Landschaft von Glücksstadt war von unschuldiger Schönheit. Eine vollkommene Synthese aus unangetasteter Natur, aus phantastischer Architektur und unsichtbaren Energieund Kommunikationsanlagen. Und seit die großen stählernen Portale der Schiffseinheiten geöffnet waren, wußten die Insassen auch, daß die würzige, warme Luft diese erstaunliche Stätte des Glücks umschmeichelte wie der mildeste Zephir.
    Jusca legte ihre Hand zögernd auf den Arm Taicichis und flüsterte in sein Ohr: „Es ist, als würde uns Glücksstadt auffordern, einzutreten und uns verzaubern zu lassen." Taicichi lächelte knapp und sah das junge Mädchen mit deutlichem Erstaunen an.
    „Du hast es genau getroffen", erwiderte er leise. „Jedes Wesen, das nicht restlos böse ist, muß sich sofort angezogen fühlen."
    Tai, wie sie ihn nannten, war wie jeder junge Mann von sechsundzwanzig Jahren voller Unsicherheit und Selbstzweifel, frustriert vom Lernen und von den
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