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0755 - Die Flucht der Kelosker

Titel: 0755 - Die Flucht der Kelosker
Autoren: Unbekannt
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Die Flucht der Kelosker
     
    Sie geraten ins Eislabyrinth und werden zur Beute – nur Gucky kann sie retten
     
    von H. G. Ewers
     
    Anfang September des Jahres 3581 hat sich eine weitere Phase im Schicksal der Erde vollzogen. Zusammen mit Luna, der Sonne Medaillon und dem Planeten Goshmos-Castle ist Terra in der flammenden Öffnung des „Schlundes" verschwunden.
    Reginald Bull und die Männer und Frauen der OGN, die sich als einzige von 20 Milliarden Terranern rechtzeitig in den freien Raum des Mahlstroms retten konnten, wissen nicht, was aus ihrer Heimatwelt und deren aphilischen Bewohnern geworden ist - sie können nur vage Spekulationen anstellen.
    Perry Rhodan hingegen kann nicht einmal dies tun, denn er weiß nichts vom Verschwinden der Erde. Er, zusammen mit Tausenden von Getreuen, hat nach einer mehr als vier Jahrzehnte währenden Odyssee, die das Raumschiff SOL vom Mahlstrom der Sterne durch kosmische Weiten führte, endlich die Milchstraße erreicht.
    Hier, im alten Heimatbereich der Menschheit - der noch immer von den Laren und den Überschweren beherrscht wird, muß Perry Rhodan sich zuerst über die allgemeine Lage informieren.
    Als dies geschehen ist, entschließt sich der Terraner, den 80-Jahre-Plan zur Anwendung zu bringen, der die schnellstmögliche Befreiung der Galaxis vom Joch der Unterdrücker verspricht Die Hauptrolle in diesem Plan nehmen die letzten Kelosker ein, die Strategen des Universums. Sie sind Lebewesen, deren Denken bis in die 7. Dimension reicht - doch diese Fähigkeit macht sie nicht frei von kreatürlicher Furcht. Und so gerät der Befreiungsplan in Gefahr, denn es beginnt DIE FLUCHT DER KELOSKER...
     
     
     
     
     
Die Hauptpersonen des Romans:
     
    Gucky und Ras Tschubai – Der Ilt und der Teleporter auf Rettungsaktion.
    Splink , Zartrek und Pragey - Drei Kelosker aus Talimarks Gruppe.
    Hotrenor-Taak - Der Verkünder der Hetosonen wird genasführt.
    Lemmo - Ein Eingeborener des Planeten Rolfth.
    Dalaimoc Rorvic und Tatcher a Hainu – Das seltsame Gespann in Nöten.
     
     
    1.
     
    Lemmo hockte hinter einem Strauch und beobachtete zwei Nantes, die mit ihren Läufen die dünne Schneedecke wegscharrten, um an die darunter befindlichen Flechten zu kommen.
    Mit der rechten Hand hielt der Jäger die Harpune, mit der linken Hand stützte er sich im Schnee ab. Die Nantes waren noch zu weit entfernt für einen Harpunenwurf. Doch sie hatten sich, seit Lemmo sie beobachtete, allmählich immer mehr seinem Versteck genähert. Irgendwann würde er dazu kommen, eines der Tiere zu harpunieren.
    Lemmo wußte, daß er nicht ohne Jagdbeute nach Nantek-Trunt, die Hauptsiedlung seines Stammes, zurückkehren durfte.
    Die Schwellung an seinem Hinterkopf würde allen Stammesmitgliedern verraten, daß seine Ehre durch eine Niederlage verletzt worden war. Der Jäger dachte zerknirscht, daß ein Fremder, der weder ein echter Doa-Ban noch ein Rinto-Vassi gewesen sein konnte und der kleiner gewesen war als er, ihn mit einem Schlag besiegt hatte.
    Der Kleinwüchsige mußte eine furchtbare Dämonenkraft in seiner Faust halten, denn als Lemmo wieder zu sich gekommen war, hatte er am Strand der Kleinen Lichtmutter gemerkt, daß er außergewöhnlich lange bewußtlos gewesen war.
    Er wußte, er konnte seine Ehre vor dem Stamm der Hel-Kotha-Tren-Aaak nur wieder reinwaschen, wenn er eine gute Beute mitbrachte.
    Ein Nante mit seinen vielen Portionen Fleisch, seinem Fell, das eine herrliche Schlafdecke abgab und seinem großen Geweih wäre gerade richtig zur Reinwaschung.
    Ein Wiwusch dagegen hätte nicht ausgereicht. Davon hätte Lemmo mindestens soviel erlegen müssen, wie er Finger an beiden Händen besaß, nämlich acht. Deshalb beachtete er den kleinen Wiwusch, der zu seiner Linken vorbeihoppelte und seine Blume wippen ließ, so gut wie überhaupt nicht.
    Lemmo duckte sich vorsichtig tiefer, als die beiden Nantes sich ihm weiter näherten. Doch plötzlich stutzte er, öffnete die beiden Nasenschlitze weit und nahm Witterung auf.
    Was er witterte, gefiel ihm ganz und gar nicht. Es war der Geruch eines Brookbu, der ihm in die Nase stieg, eines großen, schwerfällig wirkenden Raubtiers, das aber sehr schnell sein konnte und mit seinen scharfen Zähnen und Klauen jedem Jäger gefährlich wurde - und auch jedem Tier.
    Wenn der Brookbu die Nantes anschlich, würde Lemmo entweder mit ihm kämpfen oder auf seine Jagdbeute verzichten müssen.
    Lemmo öffnete den Lederbeutel, der ihm an einer Lederschlinge vor

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