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0687 - Begegnung im Chaos

Titel: 0687 - Begegnung im Chaos
Autoren: Unbekannt
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Begegnung im Chaos
     
    Kampf im Mahlstrom der Sterne – Alaska Saedelaere trift auf die Verschollenen
     
    von William Voltz
     
    Im Mai des Jahres 3460 terranischer Zeitrechnung existiert das Solare Imperium nicht mehr als politische Konstellation - und zwar seit dem Tag, da Terra und Luna, mit dem größten Teil der Solarier „an Bord", die Flucht durch den Sol-Transmitter antraten.
    Der Planet und sein Trabant rematerialisierten nicht, wie vorgesehen, in einer abgelegenen Region der Galaxis, sondern sie landeten in einem völlig fremden Kosmos, dessen erste Erkundung sich für die renaner als sehr gefahrvoll und abenteuerträchtig erwies, wie die Erlebnisse mit den Feuerfliegern, Zeus, dem Rieseninsekt, und den Ploohns klar aufzeigten.
    Doch ebensowenig wie die in der Galaxis zurückgebliebenen Terraner ihren Kampf gegen Leticron und die Laren, die neuen Harren der Galaxis, aufgeben, ebensowenig lassen sich die im „Mahlstrom der Sterne" gestrandeten Solarier unter Perry Rhodans Führung beirren.
    Sie versuchen weiterhin mit aller ihnen zu Gebote stehenden Hartnäckigkeit, ihre Position im unbekannten Kosmos zu bestimmen und ihre neue Umgebung zu erkunden.
    Lordadmiral Atlan ist ebenfalls nicht untätig. Einer vagen Spur folgend, hat er in Andromeda einen altlemurischen Sonnentransmitter entdeckt. Vier terranische Wissenschaftler und Techniker geraten in den Abstrahlsog des Transmitters - und folgen der „Flotte der Toten".
    Die Terraner materialisieren mitten im Mahlstrom der Sterne und haben eine entscheidende BEGEGNUNG IM CHAOS...  
     
     
     
     
     
     
     
     
Die Hauptpersonen des Romans:
     
    Stackon Mervan , Zamahr Abartes , Ablither Greimoon und Tessen Amun - Vier Terraner in Gefangenschaft der Artmaccs.
    Willpuhr Amph Taccatsch - Herrscher der Artmaccs.
    Mascotsch - Erster Berater des Herrschers.
    Alaska Saedelaere - Der Transmittergeschädigte wird zum Retter.
    Perry Rhodan - Der Großadministrator empfängt Besuch aus der Galaxis.
     
     
    1.
     
    Nach dem ersten Gespräch hatte man sie alle vier in einen Behälter gesperrt, der im größten Lagerraum des Schiffes stand.
    Tessen Amun nannte den Behälter einen fahrbaren Raum, aber das milderte nicht die Wirkung seiner Enge und seiner metallischen Nacktheit. Die Artmaccs hatten ihren vier Gefangenen die Schutzanzüge abgenommen und Giftgas in den Lagerraum strömen lassen. Durch die beiden transparenten Luken konnten die vier Männer ab und zu eine Schwade des giftigen Gemischs träge vorbeiziehen sehen.
    Stackon Mervan hatte festgestellt, daß der Behälter, in dem sie gefangengehalten wurden, genau inmitten der Lagerhalle stand.
    Das bedeutete, daß er von jedem Ausgang etwa zweihundert Meter entfernt war und daß ein normaler ,Mann den sicheren Ausgang in etwa dreißig Sekunden hätte erreichen können.
    Solange den Atem anzuhalten, hätte für keinen der vier Männer ein Problem bedeutet.
    Doch es gab zusätzliche Schwierigkeiten. Der eigentliche Eingang des Behälters war so gut verriegelt, daß er von innen nicht zu öffnen war. Im Falle einer Flucht mußten sie also die beiden Luken zerschlagen und in zwei Paaren hintereinander aus der engen Öffnung klettern. Dann kam der freie Raum bis zum Schott, das ebenfalls zunächst geöffnet werden mußte.
    Mervan hatte ausgerechnet, daß sie etwa eineinhalb bis zweieinhalb Minuten benötigen würden, um wieder frischen Sauerstoff atmen zu können. Dabei lagen jene beiden Männer, die als letzte aus den Luken kriechen würden, am oberen Zeitbereich.
    Mervan und seine drei Begleiter hatten damit begonnen, ihre Lungen für die geplante Flucht zu trainieren. Es stellte sich heraus, daß Amun und Abartes die Luft am längsten anhalten konnten. Sie würden den Behälter deshalb nach Mervan und Greimoon verlassen.
    Bereits beim ersten Gespräch mit den Artmaccs hatte sich herausgestellt, daß die Raupenwesen äußerst mißtrauisch waren. Sie hatten angekündigt, daß sie alle Angaben überprüfen und die Wahrheit nötigenfalls mit Gewalt herausfinden würden.
    Das bedeutete Folterung. Mervan befürchtete auch, daß die Artmaccs sie töten würden, sobald sie davon überzeugt waren, daß es sich bei ihren Gefangenen um vier Einzelgänger handelte.
    Da Abartes sowieso unablässig auf rasche Flucht drängte, war Mervan die Entscheidung leichtgefallen.
    „Auf keinen Fall dürfen wir lange zögern", sagte er eindringlich.
    „Die Artmaccs werden bald zurückkommen. Das zweite Gespräch wird nicht so

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