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0630 - Das Erbe der Yulocs

Titel: 0630 - Das Erbe der Yulocs
Autoren: Unbekannt
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Das Erbe der Yulocs
     
    Zwei Freunde auf der verbotenen Welt – von unbekannten Feinden umgeben
     
    von Clark Darlton
     
    Auf Terra und den anderen Menschheitswelten schreibt man Anfang Oktober des Jahres 3457. Von der PADSeuche, die noch vor kurzem alles Leben in der Galaxis zu vernichten drohte, gibt es keine Spur mehr.
    Daß die Menschen und die übrigen galaktischen Völker überhaupt noch existieren, verdanken sie, ohne es zu wissen, einem Zeitparadoxon und einer Zeitkorrektur. Und Perry Rhodan war der Mann, der diese rettende Zeitkorrektur vornahm.
    Doch kaum war die Gefahr abgewendet, machte Anti-ES, das Geisteswesen, das seit einiger Zeit mit seinem Gegenpart ES eine Art kosmisches Schach um die Zukunft der Menschheit spielt, einen neuen gefährlichen Zug.
    Perry Rhodans Gehirn wurde durch ein Androiden-Gehirn ersetzt. Das echte Rhodan-Gehirn hingegen wurde In die fremde Galaxis Naupaum versetzt und landete auf dem Markt der Gehirne, wo man es In einen Bordin-Körper verpflanzte.
    Anschließend wurde der Terraner in gefährliche politische Konflikte verstrickt, die um des Überlebens willen einen zweimaligen Körpertausch erforderlich machten" Sogar der gefürchtete Ceynach-Jäger, der bisher noch jedes Opfer zur Strecke gebracht hat, wurde auf Rhodans Spur angesetzt Doch der Terraner mit seiner Kampferfahrung und seiner für alle Naupaum-Völker fremdartigen Denkweise schafft es, dem Ceynach-Jäger zu entrinnen. Jetzt fliegt Rhodan In der Gestalt des Duynters Toraschtyn zu einer verbotenen Welt. Er erhofft sich Informationen über die Position der Heimatgalaxis vom ERBE DER YULOCS ...  
     
     
     
     
     
Die Hauptpersonen des Romans:
     
    Perry Rhodan - Das Gehirn des Großadministraton macht sich erneut auf die Suche nach dem Standort der Heimatgalaxis.
    Gayt-Coor - Perry Rhodans neuer Begleiter und Kampfgefährte.
    Heltamosch - Der designierte Nachfolger des Herrschers von Naupaum bringt Perry Rhodan zu einer verbotenen Welt.
     
     
    1.
     
    Der Planet Yaanzar und seine Sonne waren längst in der Unendlichkeit des Alls versunken, Lichtjahre hinter dem Schiff und zwei Tage nach der geglückten Flucht.
    Es war Perry Rhodan klar, daß er damit zwar einen gewissen Vorsprung errungen hatte, sich aber noch längst nicht in absoluter Sicherheit befand, auch wenn der künftige Herrscher dieser fremden Galaxis nun sein Freund war und sein Geheimnis kannte. Er war bereit, ihm zu helfen, aber konnte es überhaupt eine Hilfe geben, solange Rhodan nicht wußte, wo seine heimatliche Milchstraße war?
    Immerhin besaß sein Gehirn und sein Bewußtsein nun einen neuen Körper. Dank der Transplantation auf Yaanzar war er zu Toraschtyn geworden, und der Jäger Torytrae würde ihn vergeblich suchen.
    Aber Torytrae war Rhodans geringste Sorge.
    Er wollte wissen, wo er war.
    Noch nie zuvor hatte ein Terraner jemals den Namen der Galaxis Naupaum vernommen, und so konnte in Naupaum auch niemand wissen, daß Rhodans Milchstraße existierte, geschweige denn, wo am nächtlichen Himmel ihr verwaschenes und vielleicht viele Milliarden Jahre altes Licht schimmerte.
    Rhodan wußte, daß er erst am Anfang seiner Suche stand.
     
    *
     
    Heltamosch, der „Mato Pravt" und damit der künftige Herrscher der Galaxis Naupaum, wartete in seiner Kabine auf das Erscheinen Rhodans, den er zu einer Besprechung unter vier Augen gebeten hatte.
    Sein Schiff, die PRYHNT, glich in seinen Formen einem Ei.
    Es hatte dreitausend Mann Besatzung und war schwer bewaffnet.
    Heltamosch war ein Duynter und sah demnach wie ein Yaanztroner aus. Abgesehen von dem mit feinem Pelz bedeckten Körper und, den spitzen Fldermausohren konnte man ihn als durchaus humanoid bezeichnen.
    Rhodan-Toraschtyn sah genauso aus. Sein eigener menschlicher Körper weilte auf der Erde, von einem AndroidenGehirn gelenkt und von niemandem durchschaut.
    Heltamosch hatte Rhodan sein Leben zu verdanken, das würde er niemals vergessen. Auf der anderen Seite hatte er selbst genug Sorgen, als daß er sich nur noch um seinen Schützling hätte kümmern können. Das war es, was er ihm schonend und in Freundschaft beibringen mußte.
    Als Rhodan eintrat, erhob er sich.
    „Setzen Sie sich mein Freund. Ich wollte mit Ihnen sprechen."
    Rhodan nahm Platz. Mit Heltamosch verband ihn nicht nur eine Freundschaft, sondern auch das gemeinsame Schicksal, ein Sternenreich zuführen. Die künftige Stellung des Mato Pravt war mit der seinen als Großadministrator des Solaren Imperiums zu

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