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0572 - Die Stunde des Symbionten

Titel: 0572 - Die Stunde des Symbionten
Autoren: Unbekannt
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Die Stunde des Symbionten
     
    Sie werden manipuliert - nur ein Mann der TIMOR widersteht dem Ansturm der Parapsi-Gewalten
     
    von Kurt Mahr
     
    Auf Terra und den übrigen Menschheitswelten schreibt man Ende März des Jahres 3444. Somit sind seit der Entlassung des Solsystems aus dem Sternenschwarm und dem Ende der „Verdummungsstrahlung" rund neun Monate vergangen. Das Leben der Terraner und der übrigen galaktischen Völker nimmt inzwischen wieder seinen gewohnten Gang - und dennoch verläuft manches nicht mehr in den gewohnten Bahnen. So ist zum Beispiel im Solaren Imperium eine schwere innenpolitische Krise ausgebrochen. Im August sollen Neuwahlen zum Amt des Großadministrators stattfinden - zu einem Amt, für das nach der Meinung vieler solaren Bürger Perry Rhodan nicht mehr in Betracht kommt. Perry Rhodan - so verbreiten die Gegenkandidaten teilweise wider besseres Wissen - soll während der Schwarmkrise unverantwortlich gehandelt haben.
    Und Perry Rhodan selbst schweigt zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen, obwohl er sich leicht rechtfertigen könnte. Er hat andere Sorgen. Im Wissen, daß der Menschheit große Gefahr droht, hat er zur Abwendung eben dieser Gefahr mit der TIMOR eine Weltraumexpedition zum Planeten der Asporcos gestartet.
    Jetzt, da die TIMOR auf Asporc gelandet ist, macht sich die unbekannte Macht, von der die Gefahr ausgeht, erneut bemerkbar - und es kommt DIE STUNDE DES SYMBIONTEN...  
     
     
Die Hauptpersonen des Romans:
     
    Mentro Kosum - Kommandant und Emotionaut des Schweren Kreuzers TIMOR.
    Perry Rhodan - Der Großadministrator wird von fremden Einflüssen gesteuert.
    Whisper - Ein Lebewesen von Khusal.
    Elton Mavery - Positronikexperte der TIMOR.
    Morlch Vrakt - Herr eines Planeten.
    1.
     
    Das faszinierendste Abenteuer unserer Zeit ist die Begegnung mit einer bisher unbekannten intelligenten Rasse. In diesen ersten Minuten des Sich-Abtastens, des mißtrauischen Musterns und des gegenseitigen Kennenlernens ist der Mensch noch einmal, wie in der Urzeit seiner Geschichte, ganz alleine auf sich gestellt. Die positronischen Geräte können ihm nicht helfen. Sie wissen nichts über die fremde Rasse, und was sie später lernen, lernen sie aus den Beobachtungen des Menschen. Diese Minuten der Begegnung sind gefahrvoll, denn die einander Begegnenden sind von grundverschiedener Mentalität - so verschieden in der Tat, daß, was der eine für eine Geste des Friedens hält, dem ändern wie eine tödliche Drohung erscheint.
    Hier kommt der menschliche Geist noch einmal zur Geltung.
    Hier zeigt sich den Träumern vom maschinengesteuerten Dasein, wer der wahre Herrscher ist. Der organische Verstand, der die Lage blitzschnell beurteilt, sein Verhalten nach den Gegebenheiten richtet - und überlebt...
    Aus der Einleitung zu dem Buch STERNENFLUG, - MENSCHENBEWÄHRUNG, erschienen im Jahr 3115 bei McAli-Cannon in Paris, von einem Autor, der als Pseudonym drei Ausrufezeichen benützte.
     
    *
     
    Mentro Kosums hagerer Umriß zeichnete sich gegen die helle Mattscheibe deutlich ab. Der Mann mit der rostroten Mähne starrte auf das Bild, das den nördlichen Sektor der Umgebung des Punktes, auf dem der Schwere Kreuzer TIMOR vor weniger als einer Stunde gelandet war, in glühenden Farben wiedergab.
    In Wirklichkeit nahm Mentro das Bild gar nicht wahr. Der Verstand hinter der hohen Stirn beschäftigte sich mit Impulsen, die von anderen Sinnesorganen kamen.
    Rings um Mentro Kosum lag eine neue Welt, bevölkert mit Milliarden fremder Wesen. Und der Äther vibrierte unter dem Ansturm der Gedanken, die sie dachten, und der Emotionen, die sie empfanden.
    Im Augenblick, schätzte Kosum, hatten die Emotionen etwa fünf zu eins die Oberhand. Es wurde nicht viel gedacht, dafür um so mehr empfunden. Und die Empfindungen waren chaotisch, unfreundlich.
    NEIN, NICHT...
    UNVERSTÄNDLICH...
    KANN NICHT BEGREIFEN...
    ICH FÜRCHTE MICH...
    Die Impulse waren schwächer oder stärker ausgeprägt, je nach der Entfernung, die sie überwunden hatten, bevor sie Mentro Kosums empfindliches, natürlich gewachsenes System von Mentalsensoren erreichten. In einer fahrigen Geste strich Mentro sich über den Kopf. Die Finger berührten das kühle Material der SERT-Haube, die er fast ständig trug, weil sie ihm die Macht gab, Geräte, Instrumente und Maschinen alleine mit der Kraft seiner Gedanken zu bedienen. Er war verwirrt. Er wußte nicht, was er von der Sache zu halten hatte.
    Er wandte sich langsam, schlaksig um, als er

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