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02 - Im Netz der Vergangenheit

02 - Im Netz der Vergangenheit

Titel: 02 - Im Netz der Vergangenheit
Autoren: Marina Schuster
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sie ihre Hände unter sein Jackett und streichelte sanft über seinen Rücken hinab.
    »Ich habe mich doch schon längst für dich entschieden«, flüsterte sie ihm zärtlich ins Ohr.
    In diesem Moment blieb er so abrupt stehen, dass sie ihm fast auf die Füße getreten wäre, und starrte sie fassungslos an.
    »Cassy, ist das dein Ernst?«, fragte er ungläubig.
    Sie nickte und strich ihm liebevoll über die Wange. »Ja – ich liebe dich.«
    Er schluckte heftig, presste sie so fest an sich, dass es fast schmerzte, und vergrub sein Gesicht in ihrem Haar.
    »Endlich«, flüsterte er glücklich, »Ich habe schon gedacht, du willst mich ewig zappeln lassen.«
    Eine Weile standen sie eng umschlungen da, dann fügte er leise hinzu: »Weißt du, dass du dir einen ziemlich ungünstigen Zeitpunkt dafür ausgesucht hast? Ich kann dich jetzt noch nicht mal küssen, denn ich befürchte, dabei wird es nicht bleiben.«
    »Schade«, sagte sie sehnsüchtig und schaute demonstrativ zu der kleinen Gartenlaube im hinteren Bereich des Gartens.
    Jayden war ihrem Blick gefolgt, zögerte kurz. Schließlich griff er entschlossen nach ihrer Hand. »Komm.«
    Rasch überquerten sie die Wiese, steuerten auf das kleine Holzhäuschen zu.
    Nachdem Jayden sich kurz vergewissert hatte, dass niemand sie gesehen hatte, zog er Cassy in die Hütte, zog die Tür zu und drehte den Schlüssel um. Im gleichen Moment drängte er sie auch schon gegen die Wand und küsste sie voller Verlangen.
    »Hoffentlich vermisst uns niemand«, flüsterte sie atemlos zwischen zwei Küssen, während sie ihm das Jackett abstreifte.
    »Ich bin mir sicher, dass wir nicht lange brauchen werden«, murmelte er heiser und schob ungeduldig ihr Kleid hoch.

Epilog
    » W ar das etwa schon alles?«, fragte Cassy gespielt vorwurfsvoll, als sie keine zehn Minuten später ihre Kleidung wieder in Ordnung brachten.
    »Unersättliches Weib, erst machst du mich tagelang verrückt und jetzt beschwerst du dich auch noch«, schmunzelte er und gab ihr einen liebevollen Klaps auf den Po. »Bist du etwa nicht zufrieden?«
    »Doch, für den Anfang schon«, gab sie lächelnd zu, und er küsste sie zärtlich.
    »Keine Angst mein Liebling, ich verspreche dir, dass wir das später noch sehr ausgiebig wiederholen werden.«
    Sie verließen die Hütte und liefen Hand in Hand über die Wiese zurück, und in diesem Augenblick kam ihnen auch schon Laura entgegen.
    »Ich habe euch schon gesucht. Wo habt ihr denn gesteckt?« Dann bemerkte sie Cassys erhitztes Gesicht, und sie grinste. »Oh, ich verstehe.«
    Verlegen schaute Cassy zu Jayden, doch der hatte eine unbeteiligte Miene aufgesetzt, nur seine Augen funkelten verräterisch.
    »Wir wollten schnell ein paar Fotos machen«, fuhr Laura fort, und fügte zwinkernd hinzu: »Oder braucht ihr erst eine kleine Erholungspause?«
    Sie folgten ihr zu Sam, postierten sich mit ihnen zusammen für den Fotografen, der rasch ein paar Bilder knipste.
    Anschließend gingen sie gemeinsam an die Bar, und Sam ließ sich vier Gläser Champagner geben, reichte jedem eines.
    »Einer von uns beiden muss noch fahren«, gab Cassy zu bedenken.
    »Ihr könnt gerne hier im Gästezimmer übernachten«, bot Laura an, »Es wäre schön, wenn ihr bis morgen bleiben würdet.«
    Cassy warf Jayden einen fragenden Blick zu, und er nickte lächelnd.
    »Wir würden doch heute sowieso nicht mehr bis nach Bridgewater kommen«, flüsterte er ihr vielsagend zu, und sie knuffte ihn verlegen in die Seite.
    Sam hob sein Glas. »Auf unsere gemeinsame Zukunft.«
    Sie stießen miteinander an, dann schaute Jayden Cassy liebevoll an und wiederholte leise: »Auf unsere gemeinsame Zukunft.«
    Zu später Stunde leerte sich der Garten allmählich, bis zum Schluss nur noch Laura, Sam, Jayden und Cassy übrig waren. Lauras Eltern waren irgendwann zu Bett gegangen, und die Vier saßen nun gemütlich an einem der Tische und fanden endlich die Zeit, sich in Ruhe zu unterhalten.
    »Hach, ich freue mich schon so, am Montag sind wir endlich alle zusammen«, seufzte Laura zufrieden, nachdem Jayden berichtet hatte, dass Tyler die Kündigung rückgängig gemacht hatte.
    »Ich fürchte, daraus wird nichts«, sagte Jayden ernst, »Es gibt da noch ein kleines Problem.«
    »Was?«, riefen Cassy und Laura wie aus einem Mund, ohne das kleine, amüsierte Lächeln in seinem Gesicht zu bemerken. »Was denn für ein Problem?«
    Jayden griff in seine Jackentasche und nahm einen Umschlag heraus.
    »Bridgewater wird noch ein

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