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0180 - Der gnadenlose Gegner

Titel: 0180 - Der gnadenlose Gegner
Autoren: Unbekannt
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Der gnadenlose Gegner
     
    Ein Arkonide hat es vorausgesagt: Der größte Gegner des Menschen ist der Mensch selbst!
     
    von William Voltz
     
    Am 10. Mai des Jahres 2328.irdischer Zeitrechnung schließt Perry Rhodan, der Großadministrator des Vereinten Imperiums der Menschheit und seiner galak tischen Verbündeten, mit den völlig geschlagenen Blues vom Planeten Gatas einen Friedensvertrag.
    Das Ende der galaxisweiten Auseinandersetzung mit den Gatasern bedeutet einen wichtigen Wendepunkt in der Geschichte aller Völker der Milchstraße, denn nun, da die gefährliche Bedrohung für den Bestand von Perry Rhodans Galaktischer Allianz nicht mehr existiert, muß es sich erst erweisen, ob die G. A. auch in Friedenszeiten einen inneren Zusammenhalt besitzt.
    Perry Rhodan hat sich von dieser Allianz offensichtlich zuviel erhofft, denn kaum ist der galaktische Krieg beendet, da beginnen die Verbündeten ihre eigenen Interessen zu verfolgen. Wirren entstehen, und selbst Nachkommen von Terranern, die auf fremden Welten eine neue Heimat gefunden haben, beginnen sich aus dem Verband des Vereinten Imperiums zu lösen.
    Wie gefährlich die neue Lage ist, hat Atlan, der unsterbliche Arkonide, längst erkannt, als er behauptete, der größte Gegner des Menschen sei der Mensch selbst!
    Die Wahrheit dieser Behauptung erleben Perry Rhodan und seine Leute am eigenen Leibe, als sie auf den GNADENLOSEN GEGNER treffen...
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
Die Hauptpersonen des Romans:
     
    Perry Rhodan - Großadministrator des Vereinten Imperiums.
    Atlan - Lordadmiral und Chef der USO.
    Reginald Bull - Perry Rhodans Freund und engster Mitarbeiter.
    Andre Noir - Mitglied des Mutantenkorps.
    Matthieu , Hathaway und Berrings - Drei mysteriöse Gefangene.
    AI Jiggers - Geheimagent im Dienste des Obmanns von Plophos.
    Con Perton - Kommandant der PHOENIX.
    Toermlin - Ein Teper, der von den „Göttern" enttäuscht ist.
     
     
    Man sollte junge Männer nicht wie Gefangene behandeln. Sie werden ungeduldig und böse. Sie denken darüber nach, wie sie am schnellsten entkommen können. Sie werden leicht jähzornig, beschimpfen ihre Wächter und verweigern jede Aussage. Sie essen unlustig oder wenig.
    Auf die drei Männer, die vor Sergeant Turpin über den Gang schritten, traf das alles nicht zu. Bis auf einen Punkt.
    Die drei Männer verweigerten jede Aussage.
    Aber sie waren nicht ungeduldig und nicht böse. Sie pflegten sich vorbildlich, waren höflich und nahmen die Mahlzeiten regelmäßig zu sich. Aber sie schwiegen. Keine Versprechungen, keine Lockungen und keine Drohungen vermochten ihnen die Zunge zu lösen. Die Metallbeschläge an den Stiefeln der drei Gefangenen donnerten gegen den harten Boden. Gleichmäßig, wie nach einem einstudierten Rhythmus. Die fremden Uniformen schillerten in der Deckenbeleuchtung. Die Gesichter der Männer drückten Entschlossenheit aus. Gleichzeitig sah man in ihnen den Glauben an eine Macht, die stärker war als der Griff des Vereinten Imperiums. Das beunruhigte Turpin. Aber nicht nur ihn. Es beunruhigte Perry Rhodan, es beunruhigte Atlan und es beunruhigte alle Offiziere. „Halt!" kommandierte Turpin.
    Die Gefangenen blieben stehen. Turpin ging an ihnen vorbei, und betrachtete sie mißtrauisch. Ruhig standen sie da, breitbeinig, mit unbewegten Gesichtern. Ihre Augen waren weit geöffnet.
    Ihre Uniformjacken waren blau, ein rotes Vleuchtete auf jeder Jacke unterhalb des Herzens.
    Turpin hatte keine Ahnung, was das Vzu bedeuten hatte. Es war ihm auch gleichgültig. Seit man ihm die Aufgabe zugeteilt hatte, sich um die Gefangenen zu kümmern, fühlte er sich unruhig. Die drei Männer hatte jenes Gefühl in Turbin geweckt, von dem er glaubte, es längst besiegt zuhaben: Angst.
    Dabei waren es nur drei gegenüber einer zweitausend Mann starken Besatzung der CREST.
    Es waren auch nicht die Gefangenen selbst, die in Turpin Furcht erweckten, es war die Art ihres Auftretens. Die drei Männer verloren nie die Selbstbeherrschung, selbst in dieser ausweglosen Situation schienen sie zu glauben, daß sich alles zu ihren Gunsten ändern würde.
    Sie sagten nicht, daß sie auf Befreiung hofften, aber sie benahmen sich so, als stünde diese kurz bevor.
    Turpin fluchte leise vor sich hin. Dann schaltete er die seitlich in die Wand eingelassene Sprechanlage ein, die ihn mit der Zentrale verband. „Sergeant Turpin mit den drei Gefangenen, Sir", sagte Turpin. „Gut, Sergeant!" klang eine Stimme auf. „Bringen

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