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0150 - Die Spezialisten der USO

Titel: 0150 - Die Spezialisten der USO
Autoren: Unbekannt
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Die Spezialisten der USO
     
    Lemy Danger, der Zwerg und Melbar Kasom, der Riese – zwei Menschen des 24. Jahrhunderts...
     
    von K. H. Scheer
     
    Liebe Perry-Rhodan-Freunde!
     
    Heute beginnt die vierte Etappe des großen Perry-Rhodan-Zyklus.
     
    Die Galaktische Allianz ist gefestigt, und die terranischen Siedlungswelten haben im Rahmen dieser Allianz ebenso ihre Autonomie erhalten wie die ehemaligen Kolonialwelten Arkons.
    Atlan ist vom Posten des Imperators Arkons zurückgetreten und hat die United Stars Organisation gegründet (USO).
    Die Verhältnisse haben sich konsolidiert. Da sorgt das rätselhafte Kollektivwesen vom Planeten Wanderer mit einem makabren Scherz dafür, daß erneut Unruhe und Feindseligkeit in der bekannten Galaxis ausbrechen.
    Atlan muß die SPEZIALISTEN DER USO einsetzen, um die Brände zu löschen und den terranischen Mutanten die Unsterblichkeit zu sichern.
     
     
     
     
     
Die Hauptpersonen des Romans:
     
    Lemy Danger - Ein Zwerg mit ungeahnten Qualitäten.
    Melbar Kasom - Er steckt Lemy Danger im wahrsten Sinne des Wortes „in die Tasche".
    Atlan - Lordadmiral und Chef der USO.
    Maeom Dootsman - Chef des Stabes von Quinto-Center.
    Bentlef Hakira - Anführer der „Grünen" auf Haknor.
    Grahkor - Der „heilige Kubu" nennt ihn „Roter Speer".
     
     
     
     
     
    Prolog I
     
    Mein Name ist Lemy Danger. Nur erdgeborene Menschen mit Kenntnissen der englischen Regionalsprache wissen, daß mein Familienname „Gefahr" bedeutet. Auf meiner Heimatwelt, dem zweiten Planeten von Gladors Stern, bin ich eine geachtete Persönlichkeit, dies wollen aber die terranischen Riesen nicht einsehen.
    Wenn ich bescheiden auf den tieferen Sinn meines Namens hinweise und dazu andeute, daß ich eine ganz besondere Ausbildung genossen habe, ernte ich zumeist schallendes Gelächter. Es ist bedrückend, von keinem Menschen in gehöriger Form anerkannt zu werden.
    Als ich mit den Riesen zum ersten Male in Berührung kam, wurde ich wie ein Erard-Pinscher auf den Arm genommen und verhätschelt.
    „Auf den Arm genommen", soll nicht etwa ein Slangausdruck sein. Ich meine es vollkommen ernst, denn Sie müssen wissen, daß ich nur 22,21 Zentimeter groß bin - genau gesagt 222,11 Millimeter.
    Meine Schulterbreite ist jedoch enorm. Mit meinem vollendeten neunzigsten Lebensjahr habe ich das siganesische Idealmaß von über 60 Millimeter erreicht. Jetzt bin ich 92 Jahre irdischer Zeitrechnung alt, und meine Schultern sind schon 63,32 Millimeter breit!
    Auf meiner Welt, dem Planeten Siga, bin ich Schwergewichtsmeister in verschiedenen Sportarten. Dies ist nicht allein ein Verdienst meiner Tüchtigkeit, sondern - ich will aufrichtig sein - mehr eine Folgeerscheinung meines enormen Körpergewichtes. Ich wiege unglaubliche 852,18 Gramm und bin deshalb meinen leichteren Gegnern überlegen.
    Meine Lebenserwartung beläuft sich nach den Angaben unserer Wissenschaftler auf etwa achthundert bis neunhundert Jahre. So ganz genau kann es aber noch niemand sagen, da ich zur letzten Reifegeneration zähle. Es gibt noch keine praktischen Erfahrungen über die Lebensspanne für Leute aus meinem Geburtsjahrhundert. Wir Siganesen wissen nur, daß unsere Vorfahren terrageborene Menschen waren, die im Jahre 2003 ihre Heimat verließen, um sich auf der schönen Sauerstoffwelt Siga im System von Gladors Stern als Kolonisten anzusiedeln.
    Heute schreiben wir das Jahr 2326. Seit der Besiedlung sind also 323 Jahre vergangen. Mein Großvater war noch fast einen Meter groß, aber er wurde auch nur annähernd zweihundert Jahre alt.
    Mit jeder neuen Generation wurden die Sigageborenen kleiner.
    Niemand kann sagen, welche umweltbedingten Gesetze das Zusammenschrumpfen meines Volkes bewirken.
    Vor zweihundert Jahren soll es noch Siganesen gegeben haben, die deshalb verzweifelten. Man hatte sogar an das Verlassen unserer wunderbaren Welt gedacht, was ich persönlich als unsinnig empfinde.
    Mir ist es auch völlig gleichgültig, welche biochemischen oder biophysikalischen Vorgänge daran schuld sind, daß die Neugeborenen, immer kleiner werden als ihre Eltern.
    Wir Siganesen sind ein stolzes und strebsames Volk, auch wenn wir bald so klein sein werden, daß man uns mit der Lupe suchen muß. Das macht aber gar nichts, denn wir wissen genau, daß unsere Nachkommen andere, ungeahnte Fähigkeiten entwickeln werden.
    Schon die Leute aus meinem Geburtsjahrhundert sind die besten Mikromechaniker des Universums. Wir haben sogar die Gurkenleute von Swoon

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