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0132 - Die Macht der Unheimlichen

Titel: 0132 - Die Macht der Unheimlichen
Autoren: Unbekannt
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Die Macht der Unheimlichen
     
    Das Gespensterschiff erscheint – und ein Überschwerer verliert seine Flotte ...
     
    von Kurt Brand
     
    Das Imperium der Arkoniden starb nicht mit der Vernichtung des Robotregenten - es wurde vielmehr von den Terranern übernommen und weitergeführt!
    Daß eine solche Übernahme nicht reibungslos vonstatten gehen kann, ist verständlich - doch alle Schwierigkeiten, denen sich Perry Rhodan und seine Getreuen in Arkon gegenübersehen, verblassen vor den Gefahren, die aus den Tiefen des interkosmischen Raumes, des Raumes zwischen den Milchstraßensystemen, plötzlich auftauchen.
    Da sind die Unsichtbaren, mit denen die Männer der Solaren Flotte bereits mehrmals Gefechtsberührung hatten, und da sind die riesigen, fast unverwundbaren Fragmentraumschiffe der Posbis, der Roboter mit den positronisch-biologischen Gehirnen!
    Posbis und Laurins - so werden die Unsichtbaren inzwischen von den Terranern genannt - liefern sich am Rande der Milchstraße die erbittertsten Schlachten.
    Doch die Gegner - und das ist das Bestürzende - greifen nicht nur einander an, sondern auch jedes andere Lebewesen, das ihnen in die Quere kommt...
    Wie gefährlich insbesondere die Posbis sind, zeigt sich, als einige Fragmentraumer in die Randzonen der Milchstraße eindringen …
    Die Kampfraumer Terras werden alarmiert - zu einer Demonstration gegen DIE MACHT DER UNHEIMLICHEN ...  
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
Die Hauptpersonen des Romans:
     
    Van Moders - Ein Könner auf dem Gebiet der Robotik.
    Perry Rhodan - Administrator des Solaren Imperiums.
    Allan D. Mercant - Der bestinformierte Wann der Galaxis.
    Totztal - Die Aussicht, 35 Millionen zu verdienen, führt den Überschweren ins Verderben.
    Leutnant Eskens - Seine Umsicht treibt ihn zu befehlswidrigem Handeln.
    Brazo Alkher - 1. Waffenoffizier der THEODERICH.
    Captain Mahaut Sikhra - Chef eines kleinen Einsatzkommandos.
    Gucky - Der Mausbiber bekommt Gelegenheit mit Robotern zu „spielen”.
     
     
     
    Der Robotiker Van Moders hatte sich durch seine Forschungsarbeiten in Fachkreisen einen guten Ruf erworben. Obwohl erst zweiundzwanzig Jahre alt, gehörte er auf dem Gebiet der Robotik zu den Spitzenkräften. Neidische Kollegen sagten ihm nach, er hätte zuviel Phantasie. Die übrigen bedauerten, nicht über Moders' Phantasie zu verfügen. Sein umfangreiches Wissen und Können stand außer Frage.
    Administrator Perry Rhodan war auf Moders aufmerksam gewor- den. Dieser hatte bei Untersuchungen über das Nervenplasma der Posbis eine gewagte Theorie aufgestellt. Danach sollte der künst- lich erzeugte Biostoff die Posbis zum Lernen befähigen. Daß die- ses Kunstprodukt mit biologischen Funktionen Gefühle auslöste und den Posbis eine Pseudogefühlswelt mitgab, stand fest, genau- so wie man in dem Nervenplasma den Grund zu sehen vermutete, warum die positronischen Bioroboter mit allen Mitteln gegen orga- nisches Leben vorgingen.
    Der Bericht des Spezialroboters Meech Hannigan lag in allen Einzelheiten ausgewertet vor. Dieser Bericht und seine Auswertun- gen waren so wichtig, daß Perry Rhodan schon vor einigen Wo- chen, in Vorahnung der Resultate, mit Atlan Verbindung aufge- nommen hatte. Unauffällig war die ehemalige Regentflotte in allen Teilen des Arkon-Imperiums in Marsch gesetzt worden. Aber 95.000 Raumschiffe zu verlegen, und dies unbemerkt zu tun, war auch im Kugelsternhaufen M13 nicht möglich. Es gab dort nicht nur Arkoniden, die in den Tag hinein lebten, sondern auch einige hundert weitere humanoide Rassen, die jede Veränderung auf- merksam registrierten.
    Trotz der politisch unsicheren Lage in M13 und der wieder auf- flackernden Umsturzbewegungen schloß sich Atlan den Vorsichts- maßnahmen Perry Rhodans an.
    Die Regentflotte erhielt den Befehl, jenes Randgebiet der Galaxis aufzusuchen, das dem Andromeda-Nebel zugekehrt war. Zufälli- gerweise übte in dieser langgestreckten Zone der größte Teil der terranischen Flotte. Offiziell war über den Einsatzort nichts be- kannt.
    Allan D. Mercant, Chef der Solaren Abwehr und damit der bestin- formierte Mann innerhalb der Milchstraße, atmete erleichtert auf, als fast in allen Agentenmeldungen zu lesen war, daß die Flotten- verschiebungen kaum Aufsehen erregt hätten.
    Er erstattete Rhodan Bericht. Als der ihn länger als gewohnt an- sah, fühlte sich Mercant plötzlich ungemütlich. Gegen seinen Wil- len schränkte der Abwehrchef die Zusammenfassung seiner Agen- tenberichte

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